Mit Tilapias auf dem Weg der Hoffnung

Aug 30, 2021

Von Nicole Bravo, übersetzt von Lisa Alvarado

„Wir haben erkannt, dass es auch mit Koka auf den Feldern möglich ist, in Frieden zu leben“ (Natalia Currea, Friedensbeauftragte der Gemeinde Argelia). Dies ist die Geschichte eines Zusammenschlusses von Beamten und ehemaligen FARC-KämpferInnen, die mit einer Tilapiafischkultur eine Insel des Widerstands gegen den Krieg in einer der gefährlichsten Gemeinden Kolumbiens zu schaffen versuchen. Als Beispiel dafür, dass es neben all den traurigen und besorgniserregenden Nachrichten auch weiterhin Menschen gibt, die mit viel Kraft Hoffnung schaffen, haben wir diesen Artike[1]l übersetzt.

Nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens konzentrierte sich der bewaffnete Konflikt unter anderem auf das Departement Cauca und innerhalb des Cauca auf die Gemeinde Argelia. Mehr als vier Stunden von Popayán, der Hauptstadt des Departements, entfernt, erreicht man sie über eine unbefestigte Straße, die manchmal so schmal ist, dass sie zur Einbahnstraße wird.

Die Nachrichten aus Argelia in den letzten Monaten erinnern an Zeiten während des Konfliktes, als die Guerillas jegliche Präsenz des Staates verhinderten. Die Mitglieder des Gemeinderats mussten fliehen, nachdem die ELN einen von ihnen getötet hatte. Die gleiche Guerilla kämpft jetzt gegen Dissidenten der FARC. Die Dissidenten gegen die Armee. Und die illegalen Gruppen üben Druck auf die Gemeinschaft aus, um die Sicherheitskräfte zu vertreiben.

 

Der Konflikt in Argelia

Im Januar entführte und ermordete die ELN ein Ratsmitglied in Argelia. Es war eine blutige Botschaft, die die anderen 11 Ratsmitglieder zwang, nach Popayán zu fliehen. Ende März lieferten sich die FARC-Dissidenz «Carlos Patiño» und die ELN-Front «José María Becerra» heftige Kämpfe in der Gemeinde, insbesondere um die Kontrolle des Bezirks El Plateado, ein wichtiger Korridor für den Drogenhandel, der vom westlichen Gebirge zum Pazifik hinunterführt. Und im April wurden in El Plateado bei einem Gefecht mit der Armee 14 Patiño-Dissidenten getötet, rund 250 Menschen wurden vertrieben und sechs kamen in einem Minenfeld ums Leben.

Daraufhin meldete die Armee einen Aufstand der Bevölkerung, die den Rückzug der Armee aus dem Dorf forderte. Laut einem Gemeindevorsteher, der nicht namentlich genannt werden möchte, weil er bereits Drohungen erhielt, «beträgt die Strafe jetzt 3 Millionen Pesos für den Haushalt, der nicht mithilft, die Armee zu vertreiben». Aber andererseits werben die bewaffneten Gruppen auch erfolgreich mit einer Schutzfunktion: «Seht ihr, ihr braucht jemanden, der euch den Rücken stärkt, weil sie euch sonst ausräuchern werden.» Damit beziehen sie sich auf das Glyphosatbesprühungsdekret von Präsident Iván Duque.

 

Allgemein haben die Tötungsdelikte in Argelia in den letzten Jahren zugenommen. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft lag die Mordrate im Jahr 2018 bei 86 pro 100’000 Einwohnern, ein Jahr später stieg sie auf 176 und im Jahr 2020 schloss sie mit 289, während die Rate landesweit zwischen 22 und 24 lag.

Die Wichtigkeit von Argelia für illegale Gruppen erklärt sich damit, dass diese Gemeinde zusammen mit der Gemeinde El Tambo, an die sie im Norden grenzt, die wichtigste Enklave für den Kokaanbau in der Region ist. Nach Daten aus dem Jahr 2019 entfielen auf die beiden Gemeinden 15,5% der Kokapflanzen des Pazifiks (Departemente Chocó, Valle, Cauca und Nariño) und 6% der Kokapflanzen des Landes. Das sind fast 9’000 Hektar Koka.

Diese Situation und die zahlreichen Ermordungen ehemaliger FARC-KämpferInnen, die der Senator der Comunespartei, Carlos Lozada, als „andauernden Völkermord“ bezeichnete, der „durch den stigmatisierenden Diskurs der Regierung Iván Duques gerechtfertigt wird“, hat die Gemeinde zunehmend unter Spannung gesetzt. Unter den fast 30’000 Einwohnern befinden sich 25 ehemalige KämpferInnen, die sich trotz direkten und indirekten Todesdrohungen durch bewaffnete Gruppen weiterhin für den Frieden einsetzen.

 

Auf Tilapias wird gesetzt

Fünf Minuten mit dem Motorrad vom Stadtzentrum entfernt sind Tilapias zu einem Symbol für Frieden und Versöhnung geworden. Ein blaues Tor mit einem Schild in roten Buchstaben mit der Aufschrift „Fisch zu verkaufen“ begrüßt die Besucher.

Juan Andrés Torres tauschte die Waffen und die FARC-Uniform gegen eine Angelrute ein. Mit den Händen, die er 16 Jahre lang im Krieg gebraucht hat, wählt er jetzt die Fische für die Kunden aus, die zur Las Palmas Farm kommen. Er macht diese Arbeit schon seit einem guten Jahr. Er füttert die Tilapias (Buntbarsch) und Cachamas (Schwarzer Pacu), kümmert sich um die mehr als 30 Legehennen, rodet das wachsende Unkraut und kontrolliert den Zulauf, der sich einige Meter oberhalb der Farm befindet, damit das Wasser, das in die drei Fischteiche fließt, die mehr als 20’000 Fische mit Sauerstoff versorgt.

Er kümmert sich auch um die Kunden, fängt die Fische, wählt die schönen aus, wirft die nicht ausgewählten in den See zurück, schuppt und wiegt die Fische und berechnet ihren Preis pro Kilo. Er stellt klar, dass er kein Experte für Fischzucht ist und es auch nie war. Aber er hat dank der Unterstützung seiner Nachbarn, bei denen er an die Tür klopfte, als er nicht weiter wusste, gelernt.

Im Projekt kennt ihn jeder als Luis, den ‘nom de guerre’, den er während seiner Zeit bei der FARC als Mitglied der 60. Front, die in Argelia operierte, verwendete. Nach Angaben der Agentur für Wiedereingliederung und Normalisierung (ARN) ist er einer der 46 Ex-KämpferInenn, die in der Gemeinde angekommen sind, um den Wiedereingliederungsprozess zu beginnen, und einer der 25, die geblieben sind.

 

Nach Angaben von Moisés Rivera, dem Rechtsvertreter der Genossenschaft ehemaliger KämpferInnen in Argelia, die unter dem Namen Cemas bekannt ist, gehören der Organisation etwa 37 ehemalige Mitglieder der FARC an. Dies ist keine feste Zahl, da der Krieg in einigen Gebieten der Gemeinde die Teilnahme an Versammlungen oder Arbeitstagen nicht zulässt.

Der vollständige Name von Cemas ist ‘Cooperativa Ecomun Multiactiva Agroforestal Santa Clara’. Sie wurde 2018 gegründet. Es trägt den Namen Santa Clara, weil dies der Weiler war, in dem die ehemaligen KämpferInnen, die in Argelia ankamen, ihren Wiedereingliederungsprozess begannen. Dort hatten sie einen Bauernhof, pflanzten Kaffee, Maniok, Bananen, Mais und Zwiebeln für den Eigenbedarf und die Gemeinschaft an und begannen mit der Viehzucht.

Doch 2019 wurden sie laut einem Kommuniqué der Genossenschaft von der «Carlos Patiño» Dissidenz zum militärischen Ziel erklärt und mussten im April letzten Jahres umziehen. Die Dissidenten hatten im Voraus Fenster und Türen der Genossenschaft beschädigt und Vorräte gestohlen. Außerdem boten sie für Informationen über das Verbleiben von zwei Ex-Kämpfern einigen Einwohnern Geld an.

Infolge dieser Vertreibung kam Juan Andrés nach Las Palmas, um sich um die Fischteiche zu kümmern. Diese waren 2018 mit der Lieferung von 5’000 Tilapia-Schlüpflingen durch die Vereinten Nationen geschaffen wurden. Nach Angaben von ARN wurde das Projekt auch von den Regierungen Frankreichs, Norwegens und Schwedens mitfinanziert.

Das Projekt wird auf einem Teil der Finca Las Palmas entwickelt, einem 11 Hektar großen Hof, den die Vereinigung der Landarbeiter von Argelia (Ascamta) den ehemaligen KämpferInnen zur Verfügung gestellt hat. Auf diesem Hof arbeiten auch Mitglieder der Frauenvereinigung von Argelia (Amar). „Es handelt sich nicht nur um ein wirtschaftliches Projekt, sondern auch um ein gemeinschaftliches Versöhnungsprojekt mit geschlechtsspezifischem Schwerpunkt“, sagt Currea, Friedensbeauftragte der Gemeinde Argelia.

 

Ein Projekt des ganzen Dorfes

Das Tor am Eingang zu den Fischteichen der Genossenschaft Cemas auf der Finca Las Palmas ist immer geöffnet. Motorräder, Autos und Fußgänger kommen herein. Manche kommen mit ihren eigenen Angeln und bezahlen für ihren Fang. Es gibt aber auch diejenigen, die es vorziehen, Juan Andrés die Leine auswerfen zu lassen und Fische fangen zu lassen, bis sie den gewünschten Fisch finden, als wäre es ein Buffet. Manchmal kommen etwa 10 Kinder in Begleitung von einigen Müttern aus der Gemeinde. Ein Besuch, der zum festen Bestandteil der Agenda von Las Palmas geworden ist. «Da wir uns wegen der Pandemie nicht in einem Haus treffen konnten, war dies der perfekte Ort», sagt eine der Mütter. «Er liegt nahe am Stadtzentrum und ist offen, sonst gibt es kaum solche Plätze hier.»

 

«Hier fühlt man sich nie allein», sagt Juan Andrés mit einem Lächeln. «Die Leute kommen sogar hierher, um ein Foto mit dem See zu machen. Es ist also immer jemand da.»

Mayelin Bolaños ist Vizepräsidentin der Cemas-Kooperative und hofft ebenso wie die ehemaligen KämpferInnen, die an dem produktiven Projekt beteiligt sind, dass der Verkauf von rotem und grauem Tilapia und  Cachamas schon bald Gewinne abwirft.

Ein Kilo Fisch kostet etwa 10’000 Pesos (2.40 CHF). An einem normalen Tag variiert der Umsatz. Manchmal wird nur ein Kilo verkauft, manchmal aber auch bis zu fünf. Zu Ostern verkauften sie zwei Tage lang mehr als 20 Kilo Fisch pro Tag. Aber das Einkommen ist wieder gesunken. Die Hoffnung ist nun, dass sie in der Lage sein werden, den Handel zu stabilisieren. So könnte das drei Jahre alte Projekt zu wachsen beginnen. Die ProjektteilnehmerInnen wollen ein Restaurant einrichten, einen Aussichtspunkt bauen, einen See für Sportfischer anlegen, eine Anlage zur Herstellung von Fischfutter bauen und in Gemeinschaftsinitiativen investieren. Dies mit dem Ziel, die Wirtschaft der Gemeinde zu diversifizieren, in der 95 Prozent der Bevölkerung direkt vom Kokaanbau abhängt.

Und sie haben den nötigen Platz dafür. Die Finca von Las Palmas verfügt über Ställe und Unterstände, so dass Schweine und Hühner eine weitere wirtschaftliche Möglichkeit darstellen können. Aber ohne Gewinne und mit dem Krieg im Nacken bleibt alles nur auf dem Papier. Oder, na ja, Ideen.

Vorerst wird das Geld aus den Verkäufen in die Seen reinvestiert. Wenn es einen Überschuss gibt, verwenden sie ihn, um den Betrieb zu verbessern und sich in kleinen Schritten den Projekten zu nähern, von denen sie träumen. Die jüngste Investition ist eine kleine Backsteinmauer, um den Bereich der Seen abzugrenzen und der Idee eines Sportangelgebiets näher zu kommen.

Juan Andrés ist nach wie vor für das Projekt verantwortlich. Wann immer er Hilfe für zusätzliche Arbeiten benötigt, ruft er die Mitglieder der Kooperative an, damit sie helfen, wenn sie können. Keiner von ihnen verdient Geld an dem Projekt; die gesamte Arbeit ist freiwillig, mit der Hoffnung, dass sie später gewinnbringend sein könnte.

 

Der mühsame Weg der Wiedereingliederung

Moisés Rivera hat nie eine Waffe benutzt und gehörte nicht der FARC an, aber er war ein Informant. Er verbrachte deshalb vier Jahre wegen Rebellion im Gefängnis. Dank des Friedensabkommens wurde er freigelassen. Nach seinem Aufenthalt im Espacio Territorial de Capacitación y Reincorporación (ETCR)[2] in La Elvira, Cauca, kehrte er zunächst nach Argelia zurück, seiner Heimat.

Er befindet sich seit vier Jahren im Wiedereingliederungsprozess, wurde bereits durch die Dissidenten von Carlos Patiño persönlich bedroht und musste aus El Plateado wegziehen, um sein Leben nicht zu gefährden.  Es geschah Mitte letzten Jahres, als er als Taxifahrer arbeitete und auf seinem Motorrad Personen transportierte. Er geriet dabei in eine Kontrolle der Patiño-Dissidenz und begegnete einem seiner ehemaligen Kollegen, alias „Cabezas“, der damals zu den abtrünnigen Kommandanten gehörte. Tage später wurde er gefangen genommen. Rivera sagt, dass sie ihn eine Stunde lang festhielten und ihn warnten, dass er sich nicht mehr mit den Ex-KämpferInnen treffen dürfe. «Ich habe ihnen gesagt, dass ich an den Sitzungen teilnehmen muss und dass wir die Vereinbarungen des Friedensprozesses einhalten müssen. Sie sagten mir: ‘Dieses Mal lassen wir dich gehen, aber wir haben dich gewarnt’», erzählt Moisés.

Deshalb musste er El Plateado verlassen und in ein anderes Dorf ziehen. Dort macht er das Beste aus seinem Alltag. Das Motorrad kommt für ihn nicht mehr in Frage, weil er sich damit nicht fortbewegen kann, ohne sein Leben zu riskieren. Er hat sich für ein Leben auf dem Land entschieden, aber in einer Gemeinde, in der Koka angebaut wird, ist die häufigste Arbeit nun mal die Kokaernte. Manchmal nimmt er an der Ernte teil, eine Arbeit, bei der er für 40’000 Pesos (knapp 10 CHF) pro Tag mehr als 8 oder 9 Stunden unter freiem Himmel arbeitet.

Auch Mayelín Bolaños, Vizepräsidentin von Cemas, die fast ihr halbes Leben in der FARC verbracht hat, gab ihren Job als Krankenschwester auf, als die Gewalt eskalierte. Um den direkten und indirekten Drohungen gegen die reinkorporierten KämpferInnen in Argelia zu entgehen, bleibt ihr, wie sie erklärt, neben der Anzeige nur die Möglichkeit, unterzutauchen. Sie lebt jetzt von dem, was sie auf der Finca verdient, auf der sie mit ihrem Mann arbeitet, und von den 800’000 Pesos, die sie im Rahmen des Friedensabkommens monatlich von der nationalen Regierung erhält. Weggehen ist jedoch keine Option. Mayelín erklärt, dass sie das Wenige, das sie hat, in der Gemeinde aufgebaut hat: «Wohin sollen wir gehen, wenn wir alles hier haben?»

Diese Verbundenheit mit der Gemeinde ist auf die Nähe der ehemaligen 60. Front der FARC zur Gemeinde Argelia zurückzuführen. Diese Guerillagruppe hat die organisatorischen Prozesse in der Gemeinde unterstützt und geleitet, was sowohl von den ehemaligen KämpferInnen als auch von der Zivilbevölkerung anerkannt wird. Die Gemeinde verabschiedete sich sogar von der Front, als sie das Gebiet verließ und den Prozess der Wiedereingliederung begann. Nach vier Jahren der Wiedereingliederung und trotz der  Drohungen versichern die Ex-FARC Mitglieder, dass eine Rückkehr zu den Waffen keine Option ist. Sogar der Bürgermeister Jonathan Patiño räumt ein, dass die wiedereingegliederten KämpferInnen weiterhin fest zum Friedensprozess stehen. Er ist jedoch besorgt über die Stigmatisierung der Ex-KämpferInnen durch die Regierung, aber auch durch die FARC-Dissidenten. Ein Beispiel dafür ist die Carlos Patiño Dissidenz, die zwei ehemalige Führungspersonen der 60. Front beschuldigt, sich am Drogenhandel zu beteiligen. Die Cemas-Kooperative teilte in einem Kommuniqué mit, dass sich die beiden Ex-Kombattanten weiterhin im Prozess der Wiedereingliederung befinden und dass alle Mitglieder der Organisation dem Ziel des Friedens fest verpflichtet sind.

Um diesen Vorwürfe entgegenzuwirken hat Bürgermeister Patiño beschlossen, den wiedereingegliederten Kämpfern mehr Raum und Sichtbarkeit zu geben. «Was ich getan habe, ist ihnen Legitimität zu verleihen. Dies geschieht zum Beispiel dadurch, dass sie an Sitzungen oder Veranstaltungen teilnehmen, um die Leute zu begrüssen oder ihre Anwesenheit zu zeigen. Das legitimiert die Tatsache, dass sie hier sind und dass sie Teil der Gemeinschaft sind», so Patiño.

Die Stigmatisierung ist die größte Herausforderung für die Verwaltung von Argelia im Hinblick auf die Wiedereingliederung. Denn, wie Patiño erklärt, erlauben die Ressourcen der Gemeinde keine wirksamen Investitionen, um die Stigmatisierungen zu entkräften. Das liegt daran, dass vom Gesamtbudget nur ein kleiner Teil für die Wiedereingliederung zur Verfügung stehen und zudem der Bedarf der Gemeinde, überhaupt erst mal Grundbedürfnisse abzudecken, weiterhin auch gross ist. Trotzdem ist eines der grössten Bedürfnissen die Beendigung des Konflikts. «Sie können sagen, dass diese Arbeit mit dem Friedensabkommens bereits geleistet wurde, aber es werden immer noch Menschen getötet, wir befinden uns immer noch im Krieg und in einem Zustand der Angst», sagt Bürgermeister Patiño.

 

[1] https://lasillavacia.com/historias/silla-nacional/a-punta-de-tilapias,-excombatientes-resisten-a-la-guerra-en-argelia/

 

[2] Ausbildungs- und Wiedereingliederungsgebiet