05/02/11

Weitere schwere Regenfälle und Überschwemmungen

02.05.2011

In Kolumbien hört es nicht auf zu regnen. Besonders betroffen sind weiterhin Dörfer entlang des Magdalenaflusses, aber auch die Gegend um Bogotá etc. Seit April 2010 kamen 418 Menschen  in Überschwemmungen ums Leben und waren 80% der Landesfläche betroffen. Über Tausend Gemeinden in 28 von 32 Departementen sind teilweise überflutet, am schwersten traf es Antioquia, Valle del Cauca, Boyacá, Cundinamarca und die beiden Santanderes.  Insgesamt gibt es über 3 Millionen Geschädigte.

Normalerweise hat Kolumbien zwei Regenzeiten, eine von März bis Juni, die zweite von Oktober bis Dezember. Seit April 2010 hat es jedoch nicht aufgehört zu regnen, in gewissen Gebieten regnete es seither täglich. In den ersten 15 Tagen von April 2011 verschlimmerte sich die Lage dahingehend, als dass mehr als die normale Monatsmenge vom Himmel kam. Die neuen Regenfälle betreffen die selben Regionen, die schon letzten Herbst am stärksten betroffen waren. Schon damals sprach Präsident Santos von der schlimmsten Naturkatastrophe, die Kolumbien je erlebt habe, Worte die er in der Osterwoche wiederholte. Eigentlich handelt es sich immer noch um das selbe Phänomen, La Niña, welches 11 Monate und damit noch bis Juni 2011 dauert. Problematisch an den neuen Niederschlägen ist, dass es keine wirkliche Trockenzeit gab von Januar bis März und es in volle Flüsse und gesättigte, instabile Böden regnet. 

Die kurze etwas trockenere Periode reichte auch nicht aus, um die zerstörte Infrastruktur zu reparieren und alle Geschädigten zu versorgen. Opfer der Flut vom November, die heute wieder betroffen sind, haben aus Wut über die vermeintliche Untätigkeit der Regierung an verschiedenen Orten protestiert und z.B. Strassen blockiert. Die Regierung erliess neue Dekrete und sprach mehr Mittel für die Nothilfe, mittlerweile stehen über 2 ½ Mia. Franken zur Verfügung. Bei der Nothilfe für die Überschwemmungsopfer kam es auch zu schweren Korruptionsfällen. So mussten mehrere ausführende Institutionen und Organisationen wegen Missmanagement suspendiert werden und gegen 26 Bürgermeister und vier Gouverneure führt der Rechnungsprüfungshof (Procuraduría) Untersuchungen durch. 

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08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com