Politik sollte die Rahmenbedingungen für die Durchsetzung der Menschenrechte, die soziale Entwicklung und den Aufbau des Friedens in Kolumbien liefern. Inwieweit die kolumbianischen Regierungen diesen Anspruch erfüllen, beleuchten die Artikel.
01.12.2011 | von Ann-Seline Fankhauser
Hochschulreform auf Eis gelegt
Nach den monatelangen unbefristeten Studentenprotesten hat Präsident Santos nachgegeben und das Reformprojekt des Hochschulgesetzes vorerst zurückgezogen. Gegen das neoliberale Reformprojekt protestierten die kolumbianischen StudentInnen seit April l...
Nationale Grosskundgebung gegen neues Hochschulgesetz
An der ersten nationalen Grosskundgebung während der Regierungszeit Santos protestierten am 7. April in Bogotá und weiteren grösseren Städten Kolumbiens Tausende von Studenten, Professoren, Lehrer und Gewerkschafter gegen ein Reformprojekt des Hochsc...
In Kolumbien hört es nicht auf zu regnen. Besonders betroffen sind weiterhin Dörfer entlang des Magdalenaflusses, aber auch die Gegend um Bogotá etc. Seit April 2010 kamen 418 Menschen in Überschwemmungen ums Leben und waren 80% der Landesfläch...
Ein weiterer trauriger Rekord für Kolumbien; obwohl die offiziellen Daten noch erwartet werden, scheinen die Entwicklungen eindeutig. Kolumbien weist die grösste Schere bezüglich der Einkommensverteilung zwischen arm und reich in ganz Lateinamerika a...
Wie ein Phönix aus der Asche? Politisches Management in Zeiten der Krise
Kaum im Amt, muss Juan Manuel Santos den Wiederaufbau des Landes nach einer der schwersten Naturkatastrophen Kolumbiens managen. Die tatsächlichen Folgen der Überschwemmungen in vielen Regionen Kolumbiens sind noch nicht absehbar, der Regen soll laut...
Hernando Pérez ist tot. Fünf weitere Mitglieder der „Opfervereinigung von Urabá für die Rückgabe von Ländereien“ sind massiv bedroht und mussten die Region verlassen. In dieser schwierigen Lage hoffen die Vertriebenen auf das neue, von Präsident Sant...
Die Hoffnung, dass MenschenrechtsverteidigerInnen künftig ohne Drohungen ihrer Arbeit nachgehen können, erfüllt sich in den ersten zwei Monaten unter Präsident Santos nicht: Verschiedene Anwaltskollektive und Gewerkschaften sind derzeit massiv bedroh...
Neuer Präsident, neue Perspektiven − oder alles Image?
Die Wahl von Juan Manuel Santos weckt in Kolumbien sowohl Hoffnungen als auch Sorgen. Während unserer Reise konnten wir uns ein Bild der Meinungen verschiedener politischer Akteure machen. Der Tenor: Santos tritt aus dem Schatten Uribes, sein V...
Der Regierungswechsel ist Anlass genug, auf die letzten acht Jahre unter Uribe zurück zu blicken. [1] Vor allem die öffentliche Meinungsmache gegen soziale Bewegungen hinterlässt ihre Spuren.
Präsidentschaftswahlen in Kolumbien: Wollen wir wetten?
Theoretisch ist alles möglich am 30. Mai. Es könnte eine grüne Revolution geben, wenn Antanas Mockus die Präsidentschaftswahl gewinnt. Oder aber es bleibt alles beim Alten unter Juan Manuel Santos. Denkbar ist auch, dass keiner der alten Hasen das Re...
Kolumbien zeigt: „Wahlen allein machen noch keine Demokratie“
Wenn auch am 30. Mai die Nachfolge von Staatspräsident Álvaro Uribe offiziell bestimmt wird, ist schon jetzt die Chance gross, dass der von ihm eingeschlagene Politikkurs fortgeführt wird. Uribe setzt alles daran, auch in Zukunft ein Wörtchen mitzure...
11.09.2009 | von Observatorio de derechos humanos y derecho humanitario de la Coordinación Colombia-Europa-Estados Unidos
Das Abkommen über die US-Militärbasen in Kolumbien schwächt die Anstrengungen zur Errichtung eines Rechtsstaates und zur Durchsetzung der Demokratie in Kolumbien
Das Abkommen zwischen den Regierungen der USA und Kolumbiens über die Nutzung von sieben Militärbasen durch die US-Streitkräfte hat in den kolumbianischen Menschenrechts- und Friedensorganisationen, wie auch bei all jenen, welche sich für einen Recht...
Das Jahr 2008 begann mit einer internationalen Tragikomödie um die Freilassung von drei Entführten der FARC. Botschafter verschiedener Länder warteten über die Jahreswende in Villavicencio vor laufenden Kameras vergeblich auf die Freilassung von Clar...
Die Zusammenarbeit zwischen Paramilitärs und Politikern geht auf die Anfänge des „professionellen Paramilitarismus“[1] zurück. Der Paramilitarismus versuchte bereits 1989 eine eigene politische Partei „MORENA – Movimiento de Reconstrucción Nacional“ ...
Bundesrat und Parlament sollen mit klaren Regeln sicherstellen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Das fordern rund 50 Organisationen in einer gemeinsamen Kampagne „Recht ohne Grenzen“.
27.11.2012
2012 - 25 Jahre ask - konsequent für Menschenrechte