03/29/13

Freiwilligkeit allein verhindert keine Menschenrechtsverletzungen

29.03.2013

Der am 27. März publizierte Grundlagenbericht des Bundesrates zur Rohstoffbranche benennt zwar die Probleme, formuliert jedoch keine Lösungen. „Recht ohne Grenzen“ kritisiert, dass der Bundesrat weiterhin auf freiwillige Firmeninitiativen setzt und seine politische Verantwortung verkennt.

Zwar werde das hohe Risiko für Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung im Bereich des Rohstoffabbaus durch Schweizer Firmen anerkennt, doch sieht er zur Bekämpfung dieses Risikos einzig Unternehmen und Gaststaat in der Pflicht. 

Mitte März hatte der Nationalrat dem Bundesrat den Auftrag gegeben eine rechtsvergleichende Studie zur Einführung einer menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflicht für Unternehmen erstellen zu lassen. „Recht ohne Grenzen“ erwartet, dass dabei konkrete Vorschläge gemacht werden und dass es dabei anders als beim Rohstoffbericht nicht bei der Auslegeordnung bleiben wird.

http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/medien-downloads/medien/

Rohstoffbericht des Bundesrates

Analyse der EvB

Aktuell

11.09.2018

Calendario Jafeth 2019

Jahreskalender 2019
mit wunderschönen Bildern und Texten von kolumbianischen Künstlerinnen und Künstlern. Richtpreis: Fr. 15.--.

30.07.2018

Ihre Spende für die ask!...

...ihr Einsatz für Frieden und Menschenrechte in Kolumbien. Mit einer Spende an die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien geben Sie der Zivilgesellschaft Kolumbiens eine Stimme. 

26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com