Schweizer Wirtschaftspolitik zu Kolumbien

Viele Schweizer Unternehmen können auf eine lange Tradition zurückblicken und seit über 100 Jahren gibt es einen Handelsvertrag mit Kolumbien. In den letzten Jahren kamen ein Doppelbesteuerungs- und ein Investitionsschutzabkommen dazu und im September 2009 hat die Schweiz als erstes Industrieland ein bilaterales Freihandelsabkommen mit Kolumbien ratifiziert. Das Abkommen sollte im Jahr 2011 in Kraft treten. Kolumbien ist auch ein Schwerpunktland der wirtschaftlichen Zusammenarbeit des SECO.

Die ask! kritisiert die mangelnde Kohärenz der Schweizer Aussenpolitik zu Kolumbien. Einerseits betreibt das Aussendepartement eine progressive Menschenrechts- und Friedensförderungsarbeit, andererseits wird ein Freihandelsabkommen ohne jegliche Sozial- und Menschenrechtsklausel ratifiziert. Beim Staatssekretariat für Wirtschaft fehlt das Bewusstsein für menschenrechtsrelevante Themen weitgehend und Verstösse gegen die Menschenrechte durch Schweizer Unternehmen erfahren nicht die notwendige Aufmerksamkeit.    

14.12.2012

EU: Wirtschaftsinteressen haben Vorrang gegenüber Menschenrechten

Am 11. Dezember ratifizierte das EU Parlament mit grosser Mehrheit das Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru (486 Ja; 147 Nein; 41 Enthaltungen) und gab somit den Wirtschaftsinteressen Vorrang gegenüber den Menschenrechten und einer nachhaltigen...

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05.10.2011

Breite Allianz von europäischen und südamerikanischen NGOs und Netzwerken fordern den Europarat auf, die Freihandelsabkommen mit Peru und Kolumbien als gemischte Abkommen zu behandeln

Die NGO-Netzwerke verlangen, dass die beiden Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Peru und Kolumbien nicht als reine Handelsabkommen, sondern als gemischte Abkommen, d.h. als Abkommen die auch politische und Zusammenarbeitsvereinbarungen en...

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30.06.2011

Freihandelsabkommen der Schweiz mit Kolumbien in Kraft

Das EFTA - Freihandelsabkommen tritt per 1. Juli 2011 für die Schweiz und Kolumbien in Kraft, nachdem es von beiden Ländern ratifiziert worden ist. Norwegen, der wichtigste EFTA - Partner der Schweiz, hat das Abkommen u.a. wegen Bedenken über die kri...

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Freihandelsabkommen EFTA-Kolumbien

Die Schweizer Freihandelsabkommen mit Kolumbien gefährden die Kohärenz der Aussenpolitik - siehe Monatsbericht vom Januar 2008. Am Montag 6. April 2008 fand i...

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04.05.2009 | Stephan Suhner

Freihandelsabkommen EFTA - Kolumbien

Besuch eines kolumbianischen Oppositionspolitikers in der Schweiz

Vom 27. bis zum 28. April 2009 weilte Jorge Enrique Robledo in der Schweiz. Herr Robledo ist Senator für die demokratische linke Sammelpartei Polo Democrático. Der Senator is...

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Aktuell

27.11.2012

Kampagne "Recht ohne Grenzen"

http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/

Bundesrat und Parlament sollen mit klaren Regeln sicherstellen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Das fordern rund 50 Organisationen in einer gemeinsamen Kampagne „Recht ohne Grenzen“.

27.11.2012

2012 - 25 Jahre ask - konsequent für Menschenrechte