11/01/12

BANACOL, ein Unternehmen das mit dem Paramilitarismus und dem Landraub im Curvaradó und Jiguamiandó verstrickt ist

01.11.2012

Im Mai 2012 kam eine Studie zur Bananenvermarktungsgesellschaft BANACOL in Kolumbien und deren Verstrickungen mit dem Paramilitarismus heraus. Verantwortlich für die Herausgabe zeichnet die Allianz gegen Landgrabbing, „Hands off the Land“. Die Studie wurde von der kolumbianischen NGO Justicia y Paz mit Unterstützung von FIAN, Transnational Institute TNI und weiteren Organisationen durchgeführt. Diese Allianz setzt sich zum Ziel, exemplarische Fälle von Landraub und –Verknappung in Verbindung mit der Produktion von Agrotreibstoffen, von Bergbau, Energiegewinnung und agroindustrieller Nahrungsproduktion zu untersuchen.
Das in dieser Fallstudie zu BANACOL untersuchte Beispiel sind die afrokolumbianischen Gemeinschaftsgebiete der Flussläufe Jiguamiandó und Curvaradó. Paramilitärs haben dort mit Unterstützung der Brigade 17 die Zivilbevölkerung vertrieben, gefoltert, ermordet, unter dem Argument der Guerillabekämpfung. Auf dem geraubten Land installierten sich Unternehmen die auf illegale Weise Ölpalmen und Bananen anbauten oder Vieh züchteten. Eine der mächtigsten und am stärksten in diese Vorgänge involvierte Firma ist die Comercializadora Internacional Banacol, Banacol kaufte Banadex auf, die Tochter der us-amerikanischen Chiquita Brands in Kolumbien, und auch nach der Sanktionierung von Chiquita wegen der Finanzierung illegaler bewaffneter Gruppen vermarktet Banacol die Früchte (Bananen, Kochbananen, Ananas, Yuca und weitere Produkte) dieses Unternehmens. Die vorliegende Studie untersucht die Interventionsformen von BANACOL in den kollektiven Ländereien der afrokolumbianischen und mestizischen Gemeinschaften des Curvaradó und des Jiguamiandó. Banacol benutzte paramilitärische Strukturen, um fremdes Land zu besetzen und Kochbananen anpflanzen zu lassen. Ebenso schloss sie Abkommen mit Individuen über Landtransaktionen ab, die von ihren Gemeinschaften für diese Geschäfte gar nicht autorisiert waren. 

Studie Spanisch

Studie Englisch

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08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com