Lebensmittel und Landwirtschaft

Kolumbien verfügt über relativ fruchtbares Land, aufgrund einer ungleichen Landverteilung muss es aber einen beträchtlichen Teil der Lebensmittel importieren. Kolumbien produziert Kaffee und Kakao sowie Tropenfrüchte für den Export, neuerdings auch immer mehr Zuckerrohr und Ölpalmen, auch für Agrotreibstoffe. Multinationale Konzerne wie Dole und Chiquita sind v.a. bei Bananen aktiv und stehen im Verruf, mit Paramilitärs zusammen gearbeitet zu haben. Lebensmittelkonzerne wie Kraft Foods oder Getränkehersteller wie Coca Cola werden von der Lebensmittelarbeitergewerkschaft Sinaltrainal wegen antigewerkschaftlichen Aktivitäten angeschuldigt.

Aus der Schweiz ist Nestlé seit über 60 Jahren präsent, aber auch die Saargutherstellerin Syngenta. Umstritten sind dabei auch die Importe billiger Rohstoffe wie Milchpulver durch Nestlé und die Einführung gentechnisch veränderten Saatgutes.     

18.12.2014

Mord an Nestlé-Arbeiter Romero in Kolumbien: Beschwerde gegen die Schweiz vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Die Schweizer Justiz hat sich geweigert, die Rolle des Konzerns Nestlé bei der Ermordung des Arbeiters und kolumbianischen Gewerkschafters Luciano Romero aufzuklären. Deswegen hat das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) für Ro...

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09.01.2014

Schweizer Justiz muss im Fall Nestlé ermitteln

Das European Center for Constitutional and Human Rights hat mit den Züricher Anwälten Marcel Bosonnet und Florian Wick den Fall des ermordeten Gewerkschafters Luciano Romero vor das Schweizer Bundesgericht gebracht. Sie vertreten die Witwe des kolumb...

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10.11.2013 | Medienmitteilung von Multiwatch

Nestlé-Gewerkschafter in Kolumbien ermordet

Letzte Woche traten Nestlé-Arbeiter in Kolumbien in den Hungerstreik, um den Nahrungsmittelkonzern an den Gesprächstisch zu bringen. Nestlé verweigert Gespräche seit Monaten. Statt nach einer Lösung des Konflikts zu suchen, hat Nestlé die Situation m...

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31.05.2013

Vorläufig keine Ermittlungen gegen Nestlé

Im Falle der Tötung des kolumbianischen Gewerkschafters Luciano Romero Molina hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt Anfang Mai entschieden, keine Ermittlungen gegen Nestlé einzuleiten. Da die E...

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01.11.2012

BANACOL, ein Unternehmen das mit dem Paramilitarismus und dem Landraub im Curvaradó und Jiguamiandó verstrickt ist

Im Mai 2012 kam eine Studie zur Bananenvermarktungsgesellschaft BANACOL in Kolumbien und deren Verstrickungen mit dem Paramilitarismus heraus. Verantwortlich für die Herausgabe zeichnet die Allianz gegen Landgrabbing, „Hands off the Land“. Die Studie...

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06.03.2012

Präzedenzfall Nestlé: Strafanzeige wegen Mord an kolumbianischem Gewerkschafter

Das ECCHR und die kolumbianische Gewerkschaft Sinaltrainal haben gestern bei der Staatsanwaltschaft Zug Strafanzeige gegen die Nestlé AG und führende Direktoren des Konzerns eingereicht. Ihnen wird vorgeworfen, wegen unterlassener Schutzmassnahmen mi...

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Nestlé

Nestlé, der bekannteste Schweizer Konzern ist in Kolumbien stark präsent. Up-Date zum Fall Nestlé Kolumbie...

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Migros kauft Chiquita Bananen

...und die ask hat darauf reagiert. Migros wurde darauf angesprochen, dass sie eine Geschäftsbeziehung mit einem Unternehmen unterhält, welches nachgewiesenermassen die Paramilitärs in Kolumbien nicht nur durch finanzielle Zuwendungen unterstützt hat...

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30.04.2007 | Bruno Rütsche

Chiquita liefert Waffen an Paramilitärs in Kolumbien

Der Bananenmulti Chiquita Brands hat zwischen 1997 und 2004 mindestens 1,7 Mio. US-Dollar an die paramilitärischen Verbände Kolumbiens AUC bezahlt. Zudem wurden über den Hafen der Tochterfirma in Kolumbien Waffen an die Paramilitärs geliefert. Nach ...

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Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com