Holcim

Kiesgrube von Holcim in Bogotá

Der Schweizer Zementkonzern betreibt in Nobsa, Departement Boyacá, einen Zementofen und baut in Izá Puzzolanerde ab. Im Süden der Stadt Bogotá baut sie in Kiesgruben Zuschlagstoffe für die Betonherstellung ab. Holcim werden in Kolumbien v.a. Vergehen gegen die Umweltgesetzgebung vorgeworfen, so z.B. wurde der Fluss Tunjuelo im Süden Bogotás derart geschädigt, dass es 2002 zu verheerenden Überschwemmung kam. Im Juni 2010 verfügte das Umweltamt von Bogotá die vorübergehende Schliessung der Kiesgruben, da diese den Wasserhaushalt gefährden würden. Holcim wird aber auch beschuldigt, massiven Einfluss auf die Bergbaugesetzgebung genommen und für die Sicherheit der Kiesgruben mit Paramilitärs zusammen gearbeitet zu haben. Juristische Beweise für eine Zusammenarbeit mit Paramilitärs gibt es bisher nicht.    

Siehe auch das Dossier von Multiwatch.

27.12.2009 | Stephan Suhner

Holcim – Vom Geschäft mit Kiesgruben mitten in Bogotá

Im Süden von Bogotá, in Ciudad Bolívar, betreibt Holcim eine Kiesgrube. Dieser Materialabbau führt in diesem dicht besiedelten Gebiet zu massiven Umwelt- und Gesundheitsproblemen für die lokale Bevölkerung. Verschlimmert hat sich die Situation, als d...

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15.10.2004 | Stephan Suhner

Auf Holcims und Nestlés Spuren in Kolumbien - Ein Reisebericht

Vom 23. Juli bis zum 8. August 2004 weilte ich zusammen mit dem Dokumentarfilmer und Journalisten Frank Garbely in Kolumbien, um für zwei Reportagen zu den Schweizer Firmen Nestlé [1] und Holcim zu recherchieren. Diese Reise bot mir Gelegenheit, neue...

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15.08.2003 | Stephan Suhner unter Mitarbeit von Tamara Wiher und Sarah Seiler

Vom Fluch und Segen des kolumbianischen Rohstoffreichtums

Kolumbien ist ein mit Bodenschätzen reich gesegnetes Land. Der Mehrheit der Bevölkerung hat dieser Reichtum jedoch kein Glück, sondern Leid und Armut gebracht. Eine neue Bergbaugesetzgebung von 2001 verschlimmert die Situation für die betroffenen Gem...

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Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com