02.04.2018

Goldstudie der GfbV zu Peru und VAE

02.04.2018

Ein heute zum Auftakt der diesjährigen Baselworld veröffentlichter Bericht der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kommt zum Schluss, dass Schweizer Firmen risikobehaftetes Gold aus Peru und den Vereinigten Arabischen Emiraten importiert haben und solches sehr wahrscheinlich nach wie vor importieren. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich darunter Gold aus den Konfliktgebieten in Afrika oder aus zerstörerischen Aktivitäten im Amazonas und den Anden befindet.

Der Bericht zeigt anhand eines Beispiels, dass selbst in der Schweiz die Audits der Goldraffinerien nicht immer mit der notwendigen Genauigkeit durchgeführt werden.

Der Bericht wirft einigen Schweizer Goldraffinerien- und händlern ungenügende Sorgfaltsprüfung vor und fordert sowohl von der Schweizer Politik wie von der Branche mehr Transparenz im Goldhandel und rechtlich verbindliche Sorgfaltsprüfungen und Haftungsmechanismen, wie sie die Konzernverantwortungsinitiative vorsieht.

Medienmitteilung der GfbV

Studie (Zusammenfasung)



Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

Mitglied der ask! werden und/oder an die ask! spenden oder einfach eine Spende an das Postkonto der ask! IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2 überweisen.