02.04.2018

Goldstudie der GfbV zu Peru und VAE

02.04.2018

Ein heute zum Auftakt der diesjährigen Baselworld veröffentlichter Bericht der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kommt zum Schluss, dass Schweizer Firmen risikobehaftetes Gold aus Peru und den Vereinigten Arabischen Emiraten importiert haben und solches sehr wahrscheinlich nach wie vor importieren. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich darunter Gold aus den Konfliktgebieten in Afrika oder aus zerstörerischen Aktivitäten im Amazonas und den Anden befindet.

Der Bericht zeigt anhand eines Beispiels, dass selbst in der Schweiz die Audits der Goldraffinerien nicht immer mit der notwendigen Genauigkeit durchgeführt werden.

Der Bericht wirft einigen Schweizer Goldraffinerien- und händlern ungenügende Sorgfaltsprüfung vor und fordert sowohl von der Schweizer Politik wie von der Branche mehr Transparenz im Goldhandel und rechtlich verbindliche Sorgfaltsprüfungen und Haftungsmechanismen, wie sie die Konzernverantwortungsinitiative vorsieht.

Medienmitteilung der GfbV

Studie (Zusammenfasung)



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