21.04.2018

Dokumentarfilm und Multimedia-Produktion über die Umweltverschmutzung der Glencore-Minen in Espinar, Peru

21.04.2018

Am 22. März 2018, dem Internationalen Tag des Wassers, hat Hiperactiva Comunicaciones einen Transmedia-Dokumentarfilm über die soziale und Umweltproblematik nach 35 Jahren Bergbau in der peruanischen Provinz Espinar lanciert. Der Dokumentarfilm trägt den Titel “La vida no vale un cobre”, und spielt damit mit dem Begriff “cobre”, was Kupfer oder eine Geldmünze bedeutet. Für die Kupfermine hat das Leben der Anwohner keinen Wert.

35 Jahre Bergbau haben zu Umweltverschmutzung, Vertreibung von Gemeinschaften und zu Armut geführt. Die Bewohner in der Nähe der Mine weisen hohe Konzentrationen an Schwermetallen in Blut und Urin auf. Trotzdem werden kaum Massnahmen getroffen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Der Dokumentarfilm soll diese Umweltverschmutzung und die Gesundheitsschäden national und international sichtbar machen. Nebst dem Dokumentarfilm gibt es 20 Interviews, Kurzfilme und Multimedia-Informationen.http://lavidanovaleuncobre.com/#INICIO

Link zum Dokumentarfilm

La vida no vale un cobre auf Facebook

Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

Mitglied der ask! werden und/oder an die ask! spenden oder einfach eine Spende an das Postkonto der ask! IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2 überweisen.