Was hat kolumbianische Kohle mit der Schweiz zu tun? Kolumbianische Bergbaubetroffene treffen Schweizer Kohlegegner

Auf Einladung der Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien, FIAN Deutschland und der Klima Allianz weilten der Gewerkschafter Alfredo Tovar aus La Jagua  und der Lehrer Nilson Ramirez aus dem indigenen Dorf Tamaquitos vom 15. November bis 4. Dezember 2010 in der Schweiz und in Deutschland. In der Schweiz fanden mit Unterstützung von Incomindios, den Amnesty Hochschulgruppen Bern und Zürich und dem Netzwerk gegen Schweizer Kohleinvestitionen verschiedene öffentliche Veranstaltungen, Gespräche mit Energiewerken, Regierungsstellen und Lokalpolitikern sowie mit der Presse statt. Ziele der Reise sind einerseits, Schweizer Stromunternehmen und die politischen Kontrollinstanzen über die Probleme bei der Kohlegewinnung in Kolumbien zu sensibilisieren und auf die Anliegen der betroffenen Bevölkerung aufmerksam zu machen, andererseits aber auch über die internationale öffentliche Anklage Druck für Verbesserungen in den Bergbaugebieten Kolumbiens aufzubauen.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Interviews mit den beiden Besuchern sowie Pressemitteilungen und Artikel.

Medieninformation, 20. November 2010 - Kein Heimspiel für Kurt Bobst und Felix Vontobel

Interview mit Alfredo Tovar, Vorstandsmitglied der Kohlearbeiter-Gewerkschaft SINTRAMIENERGETICA, November 2010

Interview mit Nilson Ramirez, Lehrer des indigenen Dorfes Tamaquitos im Departement Guajira

Petition an BKW:

Am Donnerstag, 25. November 2010, überreichten Vertreter der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, Incomindios und der Regionalgruppe Bern von Greenpeace eine Petition an die BKW. Unterstützt wurden sie dabei vom bekannten Rapper Greis. Greenpeace Bern und die ASK hatten die BKW um ein Gespräch mit den kolumbianischen Gästen und um einen Termin zur Übergabe der Petition ersucht. Beide Treffen wurden abgelehnt, die BKW sagte aber zu, die Petitionen zu studieren. Die BKW ist zusammen mit der französischen GDF Suez an einem Kohlekraftwerk im deutschen Willhelmshaven beteiligt.

Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com