19.04.2015

Glencores Nachhaltigkeit - ein Schattenbericht

19.04.2015

Am 20. April 2015 veröffentlichte die Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien ask! zusammen mit ihrer kolumbianischen Partnerorganisation Pensamiento y Acción Social PAS einen Schattenbericht über die Nachhaltigkeit von Glencores Geschäftstätigkeit in Kolumbien. Dieser Schattenbericht ist das Ergebnis von vier Jahren Recherche und der intensiven Begleitung verschiedener Gemeinschaften und Organisationen im Einflussbereich Glencores.

Die geplante Veröffentlichung des Schattenberichts sowie ein kritischer Reisebericht einer Bürgergruppe aus dem Säuliamt haben in den vergangenen Monaten hohe Wellen geworfen – so hohe, dass sich kürzlich gar der CEO von Glencore, Ivan Glasenberg, eingeschaltet hat. Der Chef des zweitgrössten Schweizer Unternehmens lud VertreterInnen der ask! und der Bürgergruppe ein, mit ihm gemeinsam die Probleme in Kolumbien vor Ort zu erörtern. Ende März 2015 konnte der Besuch realisiert werden. Zusammen mit dem obersten Management wurden die Minen der Glencore-Tochter Prodeco und jene von El Cerrejón (Glencore ist Miteigentümer) besichtigt. Besucht wurden auch mehrere Gemeinschaften, die sich in einem unfreiwilligen Umsiedlungsprozess befinden sowie einige soziale Projekte der Unternehmen. Daneben fanden Diskussionen mit Vertretern der Gewerkschaften statt.

Pressemitteilung deR ASK! Vom 20. April 2015

Schattenbericht Spanisch/Englisch zum Download

Zusammenfassung Schattenbericht auf Deutsch

Nota Informativa Viaje a Colombia con Glencore

Reisebericht der Bürgergruppe Januar 2015

Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

Mitglied der ask! werden und/oder an die ask! spenden oder einfach eine Spende an das Postkonto der ask! IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2 überweisen.