08.02.2013

Humanitäre Mission nach El Hatillo

08.02.2013

Die humanitäre Situation von El Hatillo bleibt Besorgnis erregend. Seit bald drei Wochen machen verschiedene kolumbianische und europäische NGOs auf die Hungerkrise dieser Gemeinschaft aufmerksam, die sich in mitten multinationaler Kohleminen befindet. Absolute Armut in Mitten satter Gewinne ausländischer Konzerne. Die Unternehmen, die El Hatillo umsiedeln müssen, haben bis jetzt keine Reaktion gezeigt. Die aufgerufenen staatlichen und internationalen Institutionen leiten die Anfragen weiter oder erklären sich nicht zuständig. Nur wenige Institutionen versuchen wenigstens indirekt, über eigene Aufrufe und Besuche vor Ort, zu helfen. So war gestern das Büro des Ombudsmannes für Menschenrechte, die Defensoria, vor Ort. Nun haben wir erfahren, dass nächste Woche die Präsidentengattin nach El Hatillo gehen wolle und 200 Lebensmittelpakete mitbringen werde. Wir schauen dieser Aktion mit gemischten Gefühlen entgegen, da sie nicht nachhaltig ist und auch zu Spaltungen in der Gemeinschaft führen könnte.

Wir suchen deshalb nach wie vor Gelder, um in El Hatillo eine Gemeinschaftsküche einzurichten, wo für alle bedürftigen Familien gekocht wird. Das erscheint uns die sinnvollste Lösung. Zudem organisieren wird zusammen mit dem CINEP und PAS eine humanitäre Mission, zu der nationale und internationale Medien eingeladen sind.  

Medienmitteilung Spanisch

Medienmitteilung Deutsch

Communique El Hatillo DeUtsch

Communique El Hatillo Spanisch

Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

Mitglied der ask! werden und/oder an die ask! spenden oder einfach eine Spende an das Postkonto der ask! IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2 überweisen.