08.02.2013

Humanitäre Mission nach El Hatillo

08.02.2013

Die humanitäre Situation von El Hatillo bleibt Besorgnis erregend. Seit bald drei Wochen machen verschiedene kolumbianische und europäische NGOs auf die Hungerkrise dieser Gemeinschaft aufmerksam, die sich in mitten multinationaler Kohleminen befindet. Absolute Armut in Mitten satter Gewinne ausländischer Konzerne. Die Unternehmen, die El Hatillo umsiedeln müssen, haben bis jetzt keine Reaktion gezeigt. Die aufgerufenen staatlichen und internationalen Institutionen leiten die Anfragen weiter oder erklären sich nicht zuständig. Nur wenige Institutionen versuchen wenigstens indirekt, über eigene Aufrufe und Besuche vor Ort, zu helfen. So war gestern das Büro des Ombudsmannes für Menschenrechte, die Defensoria, vor Ort. Nun haben wir erfahren, dass nächste Woche die Präsidentengattin nach El Hatillo gehen wolle und 200 Lebensmittelpakete mitbringen werde. Wir schauen dieser Aktion mit gemischten Gefühlen entgegen, da sie nicht nachhaltig ist und auch zu Spaltungen in der Gemeinschaft führen könnte.

Wir suchen deshalb nach wie vor Gelder, um in El Hatillo eine Gemeinschaftsküche einzurichten, wo für alle bedürftigen Familien gekocht wird. Das erscheint uns die sinnvollste Lösung. Zudem organisieren wird zusammen mit dem CINEP und PAS eine humanitäre Mission, zu der nationale und internationale Medien eingeladen sind.  

Medienmitteilung Spanisch

Medienmitteilung Deutsch

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