29.01.2018

Die unendliche Geschichte: El Hatillo sieben Jahre nach der Anordnung immer noch nicht umgesiedelt

29.01.2018 | von Stephan Suhner

El Hatillo hat ein weiteres sehr schwieriges Jahr hinter sich. Ende 2016 hatte der Operator Socya ein Dokument präsentiert, das als Grundlage für die endgültige Konzertierung des Umsiedlungsplanes PAR dienen sollte. Aufgewühlt durch den Mord an Aldemar Parra und in Mitten einer schwierigen Sicherheitslage gingen die Verhandlungen über den PAR im Januar 2017 weiter und sollten sich das ganze Jahr über hinziehen. Am 21. Dezember 2017 wurden noch die letzten umstrittenen Punkte des PARs vereinbart, unklar bleibt die Verabschiedung und Umsetzung. 2017 war gezeichnet durch interne Konflikte und Spaltungen in der Gemeinschaft und zwischen den Führungspersonen, eine weiter zunehmende Erschöpfung der VerhandlungsführerInnen und schwierigen Verhandlungen ohne ausreichende Garantien. Ebenfalls im Dezember 2017 hat die Agentur für Umweltlizenzen ANLA die drei Bergbaufirmen wegen der Verzögerung der Umsiedlungen und den nicht eingehaltenen Fristen gebüsst.

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Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

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