Umsiedlungen der Cerrejón-Mine: Kleiner Zwischenerfolg für Tabaco

Die Gemeinschaft von Tabaco, die im August 2001 vertrieben und deren Häuser mit Bulldozern geschleift wurden, um der Ausdehnung der Kohlenmine El Cerrejón Platz zu machen, ist dem Wiederaufbau ihres Dorfes ein weiteres kleines Stück näher gekommen. Im Dezember 2008 kam es zu einer grundsätzlichen Einigung zwischen dem Komitee für die Umsiedlung Tabacos unter der Führung von Jose Julio Pérez und dem Anwalt der Gemeinschaft Armando Pérez einerseits und der Firma Carbones del Cerrejón sowie verschiedenen staatlichen Behörden andererseits. Eines der Kernelemente dieser Einigung war der Kauf der Finca La Cruz, auf der die ehemaligen Bewohner von Tabaco ihre traditionelle Lebensweise wieder aufnehmen und ihr soziales Netz wieder herstellen wollen. Diese Finca gehörte aber einer Erbengemeinschaft von Dutzenden Personen, was die Abwicklung der Handänderung sehr schwierig und langwierig machte. Ganz Ende März 2011 konnte nun der letzte der Erben dazu bewogen werden, La Cruz zu verlassen, so dass die Finca nun an Cerrejón übergeben werden konnte. Sobald die Handänderungen eingetragen sind, gehört dann La Cruz endgültig der Gemeinschaft von Tabaco. Noch steht aber ein weiterer langer Weg bevor, bis die Infrastruktur und die Gemeinschaftsgebäude errichtet sind und die Bewohner endgültig das neue Tabaco beziehen können.

http://rutajuridica.blogspot.com/2011/03/la-cruz-al-fin.html

Aktuell

08.12.2016


Spenden an die ask!

Wir leisten unsere Arbeit für die kolumbianische Zivilgesellschaft mit viel Herzblut. Um unsere Kosten zu decken, sind wir auf Spenden angewiesen.

Wir freuen uns entsprechend über eine Spende auf:
PC-Konto 60-186321-2
(
IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2)

26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com