Schleppende Umsiedlungen bei der Kohlenmine El Cerrejón

Gemeinschaftsführer suchen bei den Regierungen der Schweiz und Englands und bei der Mutterkonzernen nach Lösungen

Yoe Arregoces und Wilman Palmezano waren auf Einladung der Arbeitsgruppe Schweiz – Kolumbien im Oktober 2009 in der Schweiz und in Deutschland und nachher in London. Dieses Gespräch wurde durch Stephan Suhner gegen Ende des Besuches in der Schweiz aufgezeichnet. Yoe ist gewählter Präsident des Gemeinschaftsrates des Dorfes Roche, Wilman hat die selbe Funktion in Chancleta inne. Beide Dörfer stehen in Verhandlungen mit der Kohlenmine El Cerrejón über ihre Umsiedlung, da die Mine sich unaufhörlich auf ihre Dörfer zu bewegt.

Interview der ask mit Yoe Arregoces und Wilman Palmezano

Über dieses Thema auf Spanisch:
"Informe sobre comunidades a reasentarse por la mina de carbón El Cerrejón"
Informe a partir de entrevistas con los líderes comunitarios Yoe Arregoces de Roche y Wilman Palmezano de Chancleta, Octubre de 2009.

Kolumbianische Gemeindevertreter stellen in London Forderungen an den weltgrößten Bergbaukonzern

In London nahmen die kolumbianischen Gemeindevertreter am 29. Oktober 2009 an einer Aktionärsversammlung von BHP Billiton teil. Das London Mining Network, das die vom Kohleabbau geschädigten kolumbianischen Gemeinden begleitet, hat aus diesem Anlass auf seiner Website die Anliegen der Betroffenen öffentlich gemacht sowie Hintergrundinformationen zur Geschichte des Cerrejón-Tagebaus zusammengestellt.

Artikel von London Mining Network auf English - Übersetzung auf Deutsch.

Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

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