18.04.2010

Deutsche Klima-Aktivisten verlangen auf der Schweizer Botschaft in Berlin Klimaasyl

18.04.2010

Letzte Woche haben betroffene deutsche BürgerInnen aus Dörpen, Brunsbüttel und Lünen in der Schweizer Botschaft in Berlin um Klima-Asyl gebeten. Um den Schweizer Behörden zu zeigen, dass es sich dabei um ehrbare und fleißige Asylsuchende handelt, haben sie sich bemüht, an diesem Tag vor dem Botschaftsgebäude große Kohle-und Brikettberge auf- und umzuschichten.
(Bilder hier: schweiz.kohle-protest.de/bilder.html)

Außerdem schickten sie eine wichtige und entscheidende Botschaft an die Schweizer Behörden: "Bekämpft die Fluchtursachen! Baut bei uns keine Kohle-Kraftwerke!" Es bleibt zu hoffen, dass der Schweizer Staat den Ernst der Lage erkennt und umgehend auf acht Energieunternehmen aus verschiedenen Kantonen Einfluss nimmt, damit sich diese von der Beteiligung an den Kohlekraftwerksvorhaben in Lünen, Brunsbüttel und Dörpen verabschieden.

Mehr Infos dazu unter: schweiz.kohle-protest.de und www.die-klima-allianz.de /
Schweiz will neue Kohlekraftwerke in Deutschland bauen - Betroffene Bürger
bitten in Schweizer Botschaft um Klima-Asyl hier mehr
Klima-Asylgesuch Lünen an die Schweiz
Klima-Asylgesuch Brunsbüttel an die Schweiz
Klima-Asylgesuch Dörpen an die Schweiz

Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

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