11/20/13

Böse Mine - gutes Geld

20.11.2013 | Das schmutzige Geschäft mit der Kohle

In der "ZDFzoom"-Dokumentation "Böse Mine - gutes Geld", die am Mittwoch, 20. November 2013, 22.50 Uhr, ausgestrahlt wird, berichten die ZDF-Autoren Peter Ruppert, Jo Schück und Michael Strompen vom schmutzigen Geschäft mit der Kohle.

Mit dem Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie steigt der Bedarf an Kohle. Doch die letzten deutschen Zechen werden 2018 schließen. Schon jetzt importieren die großen Stromkonzerne rund 75 Prozent der Steinkohle aus dem Ausland.

Deutschland setzt wieder voll auf Steinkohle: Wenn wahr wird, was SPD und Union zurzeit in den Koalitionsverhandlungen diskutieren, gibt es beim Thema Energiewende wieder einen Richtungswechsel: Der Ausbau des Ökostroms soll gedrosselt werden, um den Preisanstieg zu bremsen. Nachdem der Atomausstieg beschlossene Sache ist, bleibt als Alternative eigentlich nur Kohle. Doch woher kommt die Kohle, die in Deutschland verfeuert wird? Die "ZDFzoom"-Reporter verfolgen die Spur von der Mine bis ins Kraftwerk. Sie recherchieren von Bogotá in Kolumbien bis Amsterdam, von Baltimore in den USA bis Hamburg und zeichnen die Lieferwege der Kohle nach. Vor allem aber zeigen sie, unter welchen zum Teil unwürdigen Umständen sie für Deutschland abgebaut wird.In Bogotá trifft "ZDFzoom"-Reporter Jo Schück im Hochsicherheitsgefängnis Jaime Blanco Maya, der für die Morde an Spitzenfunktionären der Kohlegewerkschaft verantwortlich ist. Jo Schück ist der erste Journalist überhaupt, dem Maya ein Fernsehinterview gibt. Der zu 38 Jahren Haft Verurteilte spricht vom Milliardengeschäft mit Strom aus Kohle. Seine Vorwürfe werfen dunkle Schatten - sogar bis nach Deutschland. Der Verdacht wiegt schwer: Landet "blutige Kohle" aus Übersee auch in deutschen Kraftwerken? Müssen Menschen andernorts leiden, wenn wir den Föhn oder die Waschmaschine anschalten? Kohleminen in den USA und in Kolumbien sollen gravierende Naturschäden anrichten und gigantisches Leid über die lokale Bevölkerung bringen. Vergiftete Flüsse, weggesprengte Berge, vertriebene Dorfgemeinschaften und ermordete Gewerkschafter. Was wissen deutsche Energieversorger darüber, und welche Verantwortung tragen sie? Film anschauen.

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08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com