Bergbau- und Rohstoffkonzerne

Kolumbien ist ein rohstoffreiches Land, das aber bisher wenig erkundet ist. Eine investorenfreundliche neue Gesetzgebung und der weltweite Rohstoffhunger führten in jüngster Zeit zu einem starken Anstieg der Konzessionserteilung und Exploration und Abbau von Rohstoffen. Damit stiegen auch die Konflikte mit lokalen ethnischen Gemeinschaften an, die fast nie konsultiert werden.

Herausragende Sektoren sind Gold und Kohle, nebst britischen und nordamerikanischen Firmen steigen zunehmend auch asiatische Firmen ins Geschäft ein. Die im Kanton Zug ansässige Firma Glencore hat beim Kohleabbau eine dominante Position errungen. Glencore besitzt zudem eine Kupferkonzession im Nordwesten in der Pazifikregion.

Der Bergbausektor insgesamt ist einer der wichtigsten Devisenbringer, Kohle hat die herausragendste Stellung. Kolumbien hat mit 6,2 Mia. Tonnen die grössten Kohlenreserven Lateinamerikas. 90% der kolumbianischen Produktion wird exportiert, rund 50% stammen allein von El Cerrejón.

Übersicht: Kohle für die Welt – Armut für Kolumbien

Bergbau in Kolumbien

Kolumbien ist ein an Bodenschätzen reiches Land, neben Erdöl und Kohle werden heute v.a. Gold und Nickel gefördert, sowie Smaragde. Kolumbien verfügt aber auch über aussichtsreiche Vorkommen an Kupfer, Silber, Molybdän, Magnesium, Blei...

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30.01.2014 | Ein Film über die negativen sozialen, ökonomischen, gesundheitlichen und ökologischen Folgen des Goldabbaus im Urwald der Pazifikküste für die einfache, afrokolumbianische Bevölkerung.

Gold - die glänzende Intransparenz

Die Schweiz ist ein wichtiger Rohstoffhandelsplatz: Unternehmen mit Sitz in der Schweiz in der kontrollieren  70% des Kaffeehandels, gut 50 % des  Handels mit Ölsaaten und Getreide, Genf ist der wichtigste Ölhandelsplatz, Zug ist führend be...

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El Cerrejón und Xstrata

El Cerrejón ist der grösste Steinkohletagebau der Welt und liegt auf der Halbinsel La Guajira im Nordosten Kolumbiens. Die Mine gehört zu je einem Drittel Anglo American, BHP Billiton...

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Glencore in Kolumbien

Glencore besitzt über die Tochterfirmen Carbones de la Jagua, Carboloma und Prodeco drei Kohlenminen im Departement Cesar, einen Hafen und ist an der Eisenbahngesellschaft FENOCO beteiligt. Im Umfeld der Kohlenminen gibt es gr...

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Holcim

Der Schweizer Zementkonzern betreibt in Nobsa, Departement Boyacá, einen Zementofen und baut in Izá Puzzolanerde ab. Im Süden der Stadt Bogotá baut sie in Kiesgruben Zuschlagstoffe für die Betonherstellung ab. Holcim werden in Kolumbien v.a. Ver...

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GlencoreXstrata weltweit

Der Rohstoffkonzern Glencore beschäftigt im Handel rund 2000 Personen, in den Minen und Schmelzen weltweit 50'000 Personen. Der Jahresumsatz liegt bei über 100 Milliarden, der Gewinn 2009 bei 5,6 Milliarden USD. Glencore befindet sich im Privatbesitz...

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Links zu Bergbau

Eine Organisation aus London: londonminingnetwork.org

2001 gegründet, enthält diese Seite enorm viele Infos zu Bergbau, Umwelt, Konflikte, und viele weiterführende Links: http://www.minesandcommunities.org
/http://www.minesandcommunities.org/links.php

Die übersichtliche, umfassende Seite von Earthworks: www.mineralpolicy.org

Die Kolumbianische Corp-Watch Seite: www.observatoriocolombia.info

Der kolumbianische Ableger von Friends of the Earth: www.censat.org

Das Spanische Observatorio de Empresas Multinacionales en America Latina hat ebenfalls ein Kapitel zu Bergbau: www.omal.info/www/todoextendido.php3

Corpwatch, eine der bekanntesten Seiten über Unternehmen und Menschenrechte: www.corpwatch.org/section.php

CIDSE, der Zusammenschluss katholischer Hilfswerke, arbeitet zu Extraktiven Industrien: www.cidse.org/Area_of_work/Extractive_industries/
www.cidse.org/uploadedFiles/Regions/Latin_America/EPLA%20analysis%20final%20SPA.pdf

Cooperacción, eine NGO aus Peru, arbeitet seit längerem zu Bergbau: www.cooperaccion.org.pe

Eine Seite kritischer Gewerkschafter aus der Kohlenindustrie: www.international-coal-miners.org

Eine Kampagne der deutschen Peru-Solidarität: www.kampagne-bergwerk-peru.de

Die Beobachtungsstelle für Bergbaukonflikte in Lateinamerika: www.conflictosmineros.net

Eine argentinische Seite über den Widerstand gegen Bergwerke: www.noalamina.org

Eine Webseite zu Umwelt, Bergbau, Monokulturen und nachhaltiger Entwicklung, Schwerpunkt Mexiko, auch mit französischen Artikeln: www.aldeah.org/es/industria-minera

Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com