Umwelt und Klimawandel

Kolumbien mit seiner reichen Biodiversität dürfte vom Klimawandel stark betroffen sein: Experten gehen davon aus, dass die Temperaturen um 2 bis 4 Grad steigen werden und 50% der Landesfläche gegenüber dem Klimawandel verletzlich ist. Das karibische Tiefland dürfte beinahe unbewohnbar werden und unter grossem Wassermangel leiden. Medellín, die Stadt des ewigen Frühlings, weisst immer häufiger Temperaturen von rund 35 Grad auf. Auf dem Stadtgebiet von Bogotá, im Páramo Sumapaz auf 4000 m.ü.M. gab es vor 100 Jahren noch Reste eines Gletschers, heute liegt die Schneegrenze auf über 4800 m.ü.M. Im März 2010 schrieben wir im Monatsbericht von grosser Trockenheit, verendetem Vieh und Ernteausfällen, seit Juli 2010 litt Kolumbien dann unter dem gegenteiligen Phänomen, La Ñiña führte zu den schwersten Überschwemmungen seit Menschengedenken.

Obwohl Kolumbien in den letzten Jahren z.B. im Verkehrsbereich Fortschritte gemacht hat (Metros, Schnellbussysteme) ist die Luftqualität in vielen Städten immer noch sehr schlecht, und viele Flüsse sind eine Kloake. Kleine Lichtblicke wie die Umweltsanierung des Flusses Medellín oder gewisse Aufforstungsprojekte dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass es der Umwelt insgesamt noch immer sehr schlecht geht und die Umweltpolitik einen schweren Stand hat.

 

01.03.2016 | von Stephan Suhner

El Niño 2015: Kolumbien und der Klimawandel

Hervorgerufen durch einen starken El Niño-Effekt leiden grosse Gebiete Kolumbiens aktuell unter extremer Trockenheit. Es sind häufig dieselben Gebiete, die unter dem La Niña[1] – Effekt 2010 litten, als weite Gebi...

mehr...
27.02.2015 | Von Stephan Suhner

Hoffnung für den Atratofluss und dessen AnwohnerInnen

Vor kurzem konnten mehrere afrokolumbianische und Bauerngemeinschaften aus dem Departement zusammen mit der Menschenrechtsorganisation Tierra Digna einen Zwischenerfolg im Kampf um einen intakten Lebensraum feiern. Am 27. Januar 2015 hatte das Verwal...

mehr...
21.12.2009 | von Reto Sonderegger

Erste Aktionen der Klimakarawane

AnführerInnen sozialer Bewegungen aus dem Süden protestieren gegen den WWF International

Die erste Aktion der Klimakarawane von Genf nach Kopenhagen fand im Eingangsbereich des internationalen Sitzes des WWF in Gland, Kanton Genf, statt. De...

mehr...

Aktuell

08.12.2016


Spenden an die ask!

Wir leisten unsere Arbeit für die kolumbianische Zivilgesellschaft mit viel Herzblut. Um unsere Kosten zu decken, sind wir auf Spenden angewiesen.

Wir freuen uns entsprechend über eine Spende auf:
PC-Konto 60-186321-2
(
IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2)

26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com