Ressourcenabbau und Nachhaltigkeit

Kolumbien ist weit davon entfernt, seine natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Viele Böden werden nicht ihrer Eignung entsprechend genutzt: auf fruchtbaren, ebenen Böden weiden Kühe, während Kleinbauern an erosionsgefährdeten Steilhängen Lebensmittel produzieren. Sowohl in den andinen Nebelwäldern wie in den Regenwäldern des Pazifik und des Amazonas wird viel mehr abgeholzt als aufgeforstet wird oder nachwächst. Ohne Rücksicht auf die Umwelt werden die Bodenschätze (Öl, Kohle, Metalle) so schnell wie möglich abgebaut und dabei in immer sensiblere Ökogebiete vorgedrungen. Megaprojekte wie die Fertigstellung der Panamericana nach Panama, Strassen- und Eisenbahnverbindung zwischen dem Orinoko und der Pazifikküste, Staudämme zur Energiegewinnung etc. bringen ganze Ökosysteme in Gefahr.

| von Ann-Seline Fankhauser

Der Widerstand der Bevölkerung gegen die Auswirkungen der Erdölförderung

Vom 9. bis 11. November fand in Yopal, Casanare, das erste regionale Erdölforum statt. Rund 32 Organisationen und Gemeinschaften haben dazu aufgerufen rund um den Titel "El negocio petróleo y su impacto en la región"  (Das Erdölgeschäf...

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02.09.2011 | von Gloria H. Reyes, Übersetzung aus dem Spanischen Julia Bangerter

Zum nachhaltigen Bergbau im Pacífico Colombiano

Die Debatte rund um den nachhaltigen Bergbau in Kolumbien gewinnt sowohl auf nationalem wie internationalem Niveau immer mehr an Bedeutung. In den letzten Jahren hat der Bergbau in bis anhin unvergleichbarem Masse zugenommen. Nicht umsonst ist der...

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18.04.2010 | von Sylvia Meyer

Der Traum von der panamerikanischen Autobahn und der Kampf um das Darien-Hindernis

Ganz Amerika ist durch eine Autobahn verbunden. Ganz Amerika? Nein! Auf dem Isthmus von Darién, der Landbrücke von Mittel- nach Südamerika, hört die CAVIDA-Gemeinschaft nicht auf, Widerstand gegen die Zerstörung der Natur und ihres traditionellen Leb...

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22.02.2009 | von Reto Sonderegger

Vorsicht Greenwash

Wie grosse Umweltschutzorganisationen das Räderwerk des internationalen Agro- und Forstbusiness schmieren

Es gibt wohl kaum ein Schweizer Kind, das den herzigen Panda nicht kennt, den Image- und Werbeträger des World Wildlife Fund (WWF). S...

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Aktuell

27.11.2012

Kampagne "Recht ohne Grenzen"

http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/

Bundesrat und Parlament sollen mit klaren Regeln sicherstellen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Das fordern rund 50 Organisationen in einer gemeinsamen Kampagne „Recht ohne Grenzen“.

27.11.2012

2012 - 25 Jahre ask - konsequent für Menschenrechte