Ressourcenabbau und Nachhaltigkeit

Kolumbien ist weit davon entfernt, seine natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Viele Böden werden nicht ihrer Eignung entsprechend genutzt: auf fruchtbaren, ebenen Böden weiden Kühe, während Kleinbauern an erosionsgefährdeten Steilhängen Lebensmittel produzieren. Sowohl in den andinen Nebelwäldern wie in den Regenwäldern des Pazifik und des Amazonas wird viel mehr abgeholzt als aufgeforstet wird oder nachwächst. Ohne Rücksicht auf die Umwelt werden die Bodenschätze (Öl, Kohle, Metalle) so schnell wie möglich abgebaut und dabei in immer sensiblere Ökogebiete vorgedrungen. Megaprojekte wie die Fertigstellung der Panamericana nach Panama, Strassen- und Eisenbahnverbindung zwischen dem Orinoko und der Pazifikküste, Staudämme zur Energiegewinnung etc. bringen ganze Ökosysteme in Gefahr.

01.04.2016 | Von Stephan Suhner

Weitere Urteile zu Gunsten der Umwelt und der Selbstbestimmung lokaler Bevölkerungsgruppen

In den letzten Wochen sind Urteile gefällt oder bekannt gegeben worden, die die Rechte ethnischer und ländlicher Gemeinschaften gegenüber der Rohstoffausbeutung stärken. So wurde die Erdölförderung durch Pacific im Meta wegen mangelnder Konsultation ...

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01.03.2016 | von Stephan Suhner

Schutz von Mensch und Umwelt hat Vorrang: Verfassungsgericht erklärt mehrere Bergbaubestimmungen des Entwicklungsplanes für ungültig

Das Verfassungsgericht hat in einem wichtigen Urteil mehrere umstrittene Bestimmungen des Entwicklungsplanes in Bezug auf Bergbau und Erdölförderung für ungültig erklärt. So hat das Verfassungsgericht endgültig Bergbau in den Paramos, den ökologisch ...

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30.06.2015 | Von Stephan Suhner

Der Nationale Entwicklungsplan 2014-2018 – der Weg zu Frieden und Gerechtigkeit?

In der ersten Maihälfte wurde der Nationale Entwicklungsplan „Alle für ein Land“ vom kolumbianischen Kongress verabschiedet. Der Entwicklungsplan hat drei Pfeiler – Frieden, (soziale) Gerechtigkeit und Bildung, sowie sechs Strategien: 1) Konkurrenzfä...

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| von Ann-Seline Fankhauser

Der Widerstand der Bevölkerung gegen die Auswirkungen der Erdölförderung

Vom 9. bis 11. November fand in Yopal, Casanare, das erste regionale Erdölforum statt. Rund 32 Organisationen und Gemeinschaften haben dazu aufgerufen rund um den Titel "El negocio petróleo y su impacto en la región"  (Das Erdölgeschäf...

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02.09.2011 | von Gloria H. Reyes, Übersetzung aus dem Spanischen Julia Bangerter

Zum nachhaltigen Bergbau im Pacífico Colombiano

Die Debatte rund um den nachhaltigen Bergbau in Kolumbien gewinnt sowohl auf nationalem wie internationalem Niveau immer mehr an Bedeutung. In den letzten Jahren hat der Bergbau in bis anhin unvergleichbarem Masse zugenommen. Nicht umsonst ist der...

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18.04.2010 | von Sylvia Meyer

Der Traum von der panamerikanischen Autobahn und der Kampf um das Darien-Hindernis

Ganz Amerika ist durch eine Autobahn verbunden. Ganz Amerika? Nein! Auf dem Isthmus von Darién, der Landbrücke von Mittel- nach Südamerika, hört die CAVIDA-Gemeinschaft nicht auf, Widerstand gegen die Zerstörung der Natur und ihres traditionellen Leb...

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22.02.2009 | von Reto Sonderegger

Vorsicht Greenwash

Wie grosse Umweltschutzorganisationen das Räderwerk des internationalen Agro- und Forstbusiness schmieren

Es gibt wohl kaum ein Schweizer Kind, das den herzigen Panda nicht kennt, den Image- und Werbeträger des World Wildlife Fund (WWF). S...

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Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com