Ressourcenabbau und Nachhaltigkeit

Kolumbien ist weit davon entfernt, seine natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Viele Böden werden nicht ihrer Eignung entsprechend genutzt: auf fruchtbaren, ebenen Böden weiden Kühe, während Kleinbauern an erosionsgefährdeten Steilhängen Lebensmittel produzieren. Sowohl in den andinen Nebelwäldern wie in den Regenwäldern des Pazifik und des Amazonas wird viel mehr abgeholzt als aufgeforstet wird oder nachwächst. Ohne Rücksicht auf die Umwelt werden die Bodenschätze (Öl, Kohle, Metalle) so schnell wie möglich abgebaut und dabei in immer sensiblere Ökogebiete vorgedrungen. Megaprojekte wie die Fertigstellung der Panamericana nach Panama, Strassen- und Eisenbahnverbindung zwischen dem Orinoko und der Pazifikküste, Staudämme zur Energiegewinnung etc. bringen ganze Ökosysteme in Gefahr.

22.12.2017 | von Stephan Suhner

Kolumbiens grösster Páramo: durch Tourismus und Erdölförderung bedroht

Der grösste Páramo Kolumbiens, der Sumapaz, liegt nur etwa eine Autostunde von Bogotá entfernt. Aber noch vor wenigen Jahren kam kaum einE EinwohnerIn von Bogotá auf die Idee, am Wochenende in den Sumapaz zu fahren, da die Region wegen des internen b...

mehr...
22.12.2017 | Von Stephan Suhner

Die Wachspalme, Kolumbiens schutzloser Nationalbaum

Zwischen den Departementen Tolima und Quindío liegt das Flusstal des Tochecito, wo der grösste Wald von Wachspalmen Kolumbiens steht. Auf 4‘500 Hektaren stehen ca. 600’000 Palmen von 700’000, die in ganz Kolumbien existieren. Dieses Gebiet liegt vers...

mehr...
01.04.2016 | Von Stephan Suhner

Weitere Urteile zu Gunsten der Umwelt und der Selbstbestimmung lokaler Bevölkerungsgruppen

In den letzten Wochen sind Urteile gefällt oder bekannt gegeben worden, die die Rechte ethnischer und ländlicher Gemeinschaften gegenüber der Rohstoffausbeutung stärken. So wurde die Erdölförderung durch Pacific im Meta wegen mangelnder Konsultation ...

mehr...
01.03.2016 | von Stephan Suhner

Schutz von Mensch und Umwelt hat Vorrang: Verfassungsgericht erklärt mehrere Bergbaubestimmungen des Entwicklungsplanes für ungültig

Das Verfassungsgericht hat in einem wichtigen Urteil mehrere umstrittene Bestimmungen des Entwicklungsplanes in Bezug auf Bergbau und Erdölförderung für ungültig erklärt. So hat das Verfassungsgericht endgültig Bergbau in den Paramos, den ökologisch ...

mehr...
30.06.2015 | Von Stephan Suhner

Der Nationale Entwicklungsplan 2014-2018 – der Weg zu Frieden und Gerechtigkeit?

In der ersten Maihälfte wurde der Nationale Entwicklungsplan „Alle für ein Land“ vom kolumbianischen Kongress verabschiedet. Der Entwicklungsplan hat drei Pfeiler – Frieden, (soziale) Gerechtigkeit und Bildung, sowie sechs Strategien: 1) Konkurrenzfä...

mehr...
| von Ann-Seline Fankhauser

Der Widerstand der Bevölkerung gegen die Auswirkungen der Erdölförderung

Vom 9. bis 11. November fand in Yopal, Casanare, das erste regionale Erdölforum statt. Rund 32 Organisationen und Gemeinschaften haben dazu aufgerufen rund um den Titel "El negocio petróleo y su impacto en la región"  (Das Erdölgeschäf...

mehr...
02.09.2011 | von Gloria H. Reyes, Übersetzung aus dem Spanischen Julia Bangerter

Zum nachhaltigen Bergbau im Pacífico Colombiano

Die Debatte rund um den nachhaltigen Bergbau in Kolumbien gewinnt sowohl auf nationalem wie internationalem Niveau immer mehr an Bedeutung. In den letzten Jahren hat der Bergbau in bis anhin unvergleichbarem Masse zugenommen. Nicht umsonst ist der...

mehr...
18.04.2010 | von Sylvia Meyer

Der Traum von der panamerikanischen Autobahn und der Kampf um das Darien-Hindernis

Ganz Amerika ist durch eine Autobahn verbunden. Ganz Amerika? Nein! Auf dem Isthmus von Darién, der Landbrücke von Mittel- nach Südamerika, hört die CAVIDA-Gemeinschaft nicht auf, Widerstand gegen die Zerstörung der Natur und ihres traditionellen Leb...

mehr...
22.02.2009 | von Reto Sonderegger

Vorsicht Greenwash

Wie grosse Umweltschutzorganisationen das Räderwerk des internationalen Agro- und Forstbusiness schmieren

Es gibt wohl kaum ein Schweizer Kind, das den herzigen Panda nicht kennt, den Image- und Werbeträger des World Wildlife Fund (WWF). S...

mehr...

Aktuell

08.12.2016


Spenden an die ask!

Wir leisten unsere Arbeit für die kolumbianische Zivilgesellschaft mit viel Herzblut. Um unsere Kosten zu decken, sind wir auf Spenden angewiesen.

Wir freuen uns entsprechend über eine Spende auf:
PC-Konto 60-186321-2
(
IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2)

26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com