25.09.2013

Landkauf in kleinen Stücke: Die Strategie der multinationalen Firma Cargill

25.09.2013 | Oxfam

Um die Landkonzentration zu verhindern, setzt die kolumbianische Gesetzgebung dem Weiterverkauf von Ländereien die im Rahmen der Agrarreform vom Staat gekauft wurden, Grenzen. Denn dieser Boden soll auch eine soziale Komponente erfüllen. Und dennoch ist es der multinationalen Firma Cargill gelungen, zwischen 2010 und 2012 52.576 Hektaren Land vom kolumbianischen Staat abzukaufen. Das Vorgehen des weltweit grössten Agrar-Rohstoff-Händlers ist simpel: Die Firma hat ganz einfach 36 Unternehmen gegründet, die dann jeweils den erlaubten Anteil Land erstanden haben. Mit dieser Kaufstrategie ist es dem Unternehmen gelungen, die staatlich festgelegte Grenze eines einzelnen Käufers um das 30fache zu überschreiten. Die Antwort auf diesen und ähnliche Fälle wird nun den politischen Wille der kolumbianischen Regierung, die Landfrage ernsthaft zu lösen, zeigen, so Oxfam in ihrem eben erschienenen Bericht.

Download Bericht von Oxfam auf Spanisch

Download Bericht von Oxfam auf Englisch

 

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