08/21/17

Ausufernder Drogenanbau ist Gift für den Friedensprozess

21.08.2017 | Von Stephan Suhner

Steigender Cocaanbau, schleppender Start der freiwilligen Substitution und gewaltsame Zerstörung der Cocafelder

Im Juli hat SIMCI, das integrale Monitoringsystem der UNO für illegale Pflanzungen, seinen Jahresbericht für 2016 herausgegeben. Erneut hat die Ausdehnung der Cocaflächen drastisch zugenommen, von 96‘000 Hektaren 2015 auf 146‘000 Hektaren 2016, also ein Anstieg um 52%. Am stärksten war die Zunahme des Cocaanbaus im Norden des Departements Antioquia, wo der Clan Úsuga die Kontrolle über den Drogenhandel und den illegalen Bergbau ausübt, im Catatumbo, wo die Bande Los Pelusos und das ELN sich die Kontrolle über das Territorium streitig machen, das die FARC aufgegeben hat, sowie im Sur de Bolivar, wo das ELN den historischen Einfluss wieder zurück gewinnen will[1]

Seit ungefähr zehn Jahren gibt es in der Pazifikregion jeweils am meisten Coca, insbesondere in Nariño. Dort nahm der Cocaanbau von 29‘725 auf 42‘627 Hektaren zu, also um 43%. Tumaco ist die am stärksten betroffene Gemeinde mit 23‘148 Hektaren. In den zentralen Landesregionen, wo die FARC wenig Einfluss hatten, nahm die Coca um 142% zu, 90% mehr als im Landesdurchschnitt. In Antioquia stiegen die Anbauflächen um 269%, von 2‘402 auf 8‘885 Hektaren; die drei Gemeinden Tarazá, Cáceres und Valdivia weisen 63% der Coca des Departements auf und sind zugleich Hochburgen des Clan Úsuga. Im Departement Bolivar stieg die Fläche um 292% von 1‘044 auf 4‘049 Hektaren, im Catatumbo von 11‘560 auf 24‘587 Hektaren. Tibu ist dabei die Gemeinde mit am zweitmeisten Coca, 12‘787 Hektaren, 64% mehr als im Vorjahr.

Drastischer Anstieg der Cocaflächen gefährdet den Frieden 

Die Zahlen zeigen gemäss Bo Mathiasen, Vertreter des UNODC in Kolumbien, dass die Coca vor allem dort zunahm, wo die FARC nicht präsent ist, was bedeutet, dass die FARC sich bezüglich Drogenthematik an das Friedensabkommen halten[1]. Die verbleibenden Kriegsakteure wie das ELN und die BACRIM oder neoparamilitärischen Gruppierungen setzen aber sehr stark auf Coca, um ihre Kriegskassen zu füllen. Experten betonen zwar, dass es mit dem Wegfall der FARC einen Akteur weniger gebe, dass aber die Dynamik bei den übrigen Kriegsakteuren unbedingt gebrochen werden müsse, da dies eine grosse Gefahr für den Frieden darstelle. Ein eher positiver Punkt ist, dass sich die Coca weitgehend auf drei Departemente konzentriert, nämlich Nariño, Putumayo und Norte de Santander, sowie auf Grenzregionen: 30% der Cocafelder befinden sich maximal 20 Kilometer von der Landesgrenze entfernt. Die Coca hat sich in den letzten zehn Jahren geographisch nicht stark verbreitet, sondern wird in historischen Anbauzonen konzentrierter angebaut. Die Top 10 Gemeinden mit Cocaanbau haben sich in dieser Zeit kaum verändert. Das zeigt aber auch, wie wenig die bisherigen Ausrottungsstrategien gefruchtet haben, insbesondere die Besprühung aus der Luft, da rund 80% der heutigen Cocafelder schon mal bekämpft worden waren. Das bedeutet, dass auf bekämpften Feldern intensiv nachgepflanzt wird[2].

Beunruhigend ist die weitere Zunahme der Coca in Nationalparks und auf kollektiven Territorien von Indigenen und AfrokolumbianerInnen, wo sich 16% der Coca befindet. In den Nationalparks nahm die Coca von 2015 bis 2016 um 27% zu, am stärksten betroffen sind die Nationalparks La Macarena, El Nukak und Paramillo. In indigenen Reservaten nahm die Coca um 32% zu, auf kollektiven Ländereien der Afros um 45%. Es braucht für diese Gebiete differenzierte Ansätze, wobei einerseits zu beachten ist, dass häufig nicht Indigene oder Afros selbst hinter dem Anbau stehen, sondern auswärtige Personen, und Ausrottungsmassnahmen mit den ethnischen Gemeinschaften konsultiert werden müssen.

Für die erneute Zunahme der Coca gibt es keine einfache Erklärung: Cocabauern bekommen heute wegen des vorteilhaften Dollarwechselkurses mehr Pesos für die Blätter als vor ein paar Jahren, was den Anbau stimuliert. Zudem schien das Abkommen mit den FARC im vierten Agendapunkt 2014 zu bedeuten, dass wer Coca hat, staatliche Unterstützung bekommt, was den Anbau ebenfalls förderte, verbunden mit dem Stopp der Besprühungen aus der Luft 2015. Zudem gelingt es Gemeinschaften, die Coca anbauen, mit sozialen Blockaden die manuelle Ausrottung effektiv zu behindern. In Antioquia zog der hohe Goldpreis auch viele Personen an, die im illegalen Bergbau arbeiten wollten, dann aber unter dem Clan Úsuga auch Coca ernten mussten, so dass im Norden Antioquias und im Chocó beide Phänomene gleichzeitig anstiegen.

Bo Mathiasen vom UNODC hält die Besprühungen aus der Luft für wenig effektiv, da immer wieder auf den selben Flächen angebaut worden sei, gleichzeitig aber die (ökologischen) Kosten hoch seien. Die freiwillige manuelle Substitution könnte Erfolg haben, wenn wirklich wirtschaftliche Alternativen geboten werden, da die Cocabauern ja nicht reich werden, sondern mit dem Anbau nur überleben. Die 110‘000 Cocabauernfamilien bauen im Durchschnitt weiterhin knapp eine Hektare an. Es gibt jedoch vermehrt Hinweise auf Fincas von rund 50 Hektaren, wo Tagelöhner im Auftragsverhältnis Coca anbauen.

Herausfordernde Umsetzung der freiwilligen Drogensubstitution

Am 27. Januar 2017 verkündeten die FARC und die Regierung den Start des Nationalen Programmes zur Integralen Substitution der illegalen Drogenpflanzungen, PNIS. Der PNIS ist das Herzstück des vierten Punktes des Friedensabkommens über Drogenbekämpfung. Dazu werden zwischen Gemeinschaften mit Cocapflanzungen und der Nationalregierung kollektive Abkommen ausgehandelt und dann die einzelnen Familien eingeschrieben. Dadurch erhalten die Familien sofort zwei Millionen Pesos ausbezahlt und verpflichten sich zur sofortigen Zerstörung ihrer Cocapflanzen und dazu, nicht wieder anzubauen. So will die Regierung 2017 50‘000 Hektaren ausrotten. Bis Juni 2017 wurden 29 kollektive Verträge in 13 Departements abgeschlossen, die 75‘924 Familien mit 79‘000 Hektaren Coca umfassen. Pro Familien werden über zwei Jahre 36 Millionen Pesos ausbezahlt, teils für den Lebensunterhalt, teils für einkommensgenerierende Projekte und technische Unterstützung. PNIS wird durch die Planes de Acción Inmediata (PAI) ergänzt, die Basisdienstleistungen in den Gemeinschaften bereitstellen. Die PAI liegen in der Zuständigkeit der 2015 neu geschaffenen Agencia de Renovación Territorial, die 16 Entwicklungspläne mit territorialem Fokus (PDET) in 160 Gemeinden umsetzen wird, von denen die meisten Cocapflanzungen aufweisen und sehr stark vom bewaffneten Konflikt betroffen waren.

PNIS sieht sich vielen Risiken und Kritiken gegenüber: um das Ziel von 50‘000 Hektaren freiwilliger, manueller Ausrottung zu erreichen, müssen im Schnitt jeden Tag weit über 300 Hektaren eliminiert werden. Die Kosten für die einzelnen Familien, für die Planes de Acción Inmediata (Infrastruktur und ländliche Erschliessungsstrassen in den 51 meist betroffenen Gewaltgebieten) verursachen enorme Kosten, wobei unklar ist, woher die finanziellen Mittel dazu kommen sollen. Legale Produktionsalternativen sowie die Formalisierung des Landbesitzes sind sehr wichtig, sind aber zu wenig stark gewichtet. Zudem wird der Ansatz kritisiert, dass jede Familie direkt eine Subvention, d.h. eine individuelle Bargeldzahlung bekommt, anstatt das viel mehr auf eine integrale Entwicklung der Region gesetzt wird. Diese Direktzahlungen drohen nicht nachhaltig zu sein und falsche Anreise zu setzen. Die Partizipation ist ein wichtiges Element im Punkt vier des Abkommens, ist aber nicht klar geregelt. So gibt es nationale Organisationen wie COCAM, die für sich reklamieren, für alle Cocabauern zu sprechen, und die in Konflikt mit lokalen Organisationen und Gemeinschaften treten. Es muss darauf geachtet werden, Klientelismus zu verhindern. Auch die Rolle der FARC ist zu klären. Im Abkommen steht, dass  sie aktiv an der Lösung des Drogenproblems mitarbeiten müssen, und sie werden für PNIS auch konsultiert. Die Umsetzung muss jedoch klar in der Hand der Regierung bleiben und darf nicht zu einem Instrument der FARC werden, um sich eine Basis zu erhalten. Eine politische Instrumentalisierung muss gegenüber allen Akteuren verhindert werden. Viele Bauern sprechen schon von den Programmen der FARC.

Die Sicherheit aller Teilnehmer muss gewährleistet werden. Die Ausrottung verändert soziale Beziehungen und das lokale Machtgefüge und greift gewisse Interessen an. So sind verschiedene Fälle bekannt, wo Drogenbanden die Bauern auffordern, nicht an PNIS teilzunehmen, oder es unter massiver Drohung verbieten. Dann gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen Drogenanbau und illegalen Goldminen, insbesondere in Antioquia im Einflussgebiet des Clan Úsuga. Es gibt Coca-Goldminen-Territorien mit einer rein illegalen Wirtschaft, wo es durchdachte Strategien braucht, unter anderem zur Formalisierung der Kleinschürfer. Zudem gibt es immer wieder Konflikte zwischen freiwilliger Substitution und der gewaltsamen Ausrottung: an sich sollte gewaltsame Ausrottung nur industrielle Pflanzungen betreffen, nicht Kleinbauern, aber immer wieder kommt es wegen schwieriger Abgrenzungen in der Praxis zu Konflikten. Einige soziale Organisationen unterstellen der Regierung eine Absicht, dass sie gewaltsame Ausrottung gegen die KleinbäuerInnen einsetzen. Die Anspruchsberechtigten müssen bald und klar definiert werden und es braucht gute Indikatoren, um den Erfolg zu messen. Dabei kann es nicht nur um die Anzahl Verträge und Familien und die substituierten Hektaren gehen, sondern um die allgemeine Lebensqualität. Es gibt zu viele Behörden, die mit Drogenbekämpfung zu tun haben und die besser koordiniert werden sollten, idealerwiese mit einer nationalen Drogenagentur. Auch ist eine gute Koordination der Behörden und Programme des ersten Kapitels des Abkommens nötig (Landreform), z.B. mit der Agencia Nacional de Tierra und der Agencia de Renovación Territorial[3].

Befürchtungen eines neuen Drogenkrieges

Am 18. August hat sich das Internationale Konsortium über Drogenpolitik, ein Netz von 177 Organisationen, mit einem Brief an Präsident Santos gewendet, in dem sie einerseits den Abschluss eines Friedensvertrages begrüssen, gleichzeitig aber auch ihre Sorge über die Intensivierung und Militarisierung des erzwungenen Ausrottens von Cocapflanzungen äussern, dies vor allem in Gebieten mit Gemeinschaften, die bereits Abkommen über die Substitution der illegalen Pflanzungen unterzeichnet haben.

Der vierte Punkt des Friedensabkommens über das Drogenproblem anerkennt dass die Armut, die soziale Marginalisierung und die Gewalt die Ausbreitung der Cocapflanzungen im ganzen Land gefördert haben. Daher werden Abkommen zwischen Gemeinschaften und Familien mit dem Nationalen Integralen Programm zur Substitution illegaler Pflanzungen PNIS unterzeichnet. Das gewaltsame Zerstören der Coca in Regionen wo Substitutionsabkommen unterzeichnet wurden, führt die Gewalt fort, schafft neue Konflikte, unterläuft den Geist der Substitutionsabkommen und das Vertrauen der Gemeinschaften. Das IDPC ruft Präsident Santos deshalb eindringlich dazu auf, sicherzustellen, dass alle Regierungsinstitutionen – auch das Verteidigungsministerium – die Substitutionsabkommen respektieren, den ehrlichen Dialog fördern, um die Probleme bei der Implementierung der Abkommen zu überwinden, und die erzwungene Ausrottung in Gemeinschaften die Abkommen unterzeichnet haben beendet wird[4].          

Die unterzeichnenden NGO betonen auf Grund ihrer praktischen Erfahrungen – auch in Kolumbien – dass arme Kleinbauern die Coca und andere Drogen anpflanzen, nicht kriminalisiert werden sollten und dass diese Pflanzungen nur durch langfristige Regierungsunterstützung für eine ausgewogene ländliche Entwicklung reduziert werden können[5].

Daher sind die NGO schwer besorgt über die Berichte über erzwungenes Ausrotten und gewaltsame Zusammenstösse zwischen Drogenbekämpfern und der lokalen Bevölkerung. Gemäss einem am 15. August 2017 veröffentlichten Bericht des Observatoriums über illegale Pflanzungen OCCDI Global-INDEPAZ kam es zwischen Juni und Juli zu Zusammenstössen in Gemeinschaften des Caquetá, Meta, Nariño und Norte de Santander. Auch das Büro des Menschenrechtsombudsmannes – Defensoria – hat am 5. Juni 2017 ihrer Sorge Ausdruck verliehen, dass die erzwungene, gewaltsame Ausrottung das Vertrauen in mögliche Verhandlungsräume zerstört hat und zu sozialen Protesten führte.

So kam es z.B. im Departement Putumayo, in der Baja Bota Caucana, zu langwierigen Verhandlungen der Cocagemeinschaften mit der Regierung, wo schlussendlich Substitutionsabkommen ausgehandelt werden konnten. Deren Umsetzung und Akzeptanz in der Bevölkerung sind nun aber in Gefahr, da die Armee trotz den erfolgreichen Verhandlungen über die Substitution die zwangsweise Ausrottung der Pflanzungen fortsetzt. Das nährt die Skepsis, ob die Regierung willens ist, die Abkommen wirklich einzuhalten. Auch in Cajibío Cauca haben 300 Mitglieder der Armee und des ESMAD Cocapflanzen zwangsweise ausgerottet, obwohl die Gemeinschaft Substitutionspläne unterzeichnet hatte. Die Bevölkerung wollte die zwangsweise Ausrottung verhindern, worauf es zu verbalen Auseinandersetzungen, Drohungen mit Motorsensen, Schüssen in die Luft und einem Tränengaseinsatz kam. Für Cesar Jérez, Sprecher der Nationalen Koordination der Pflanzer von Coca, Schlafmohn und Marihuana COCAM, ist das Verhalten der Regierung schizophren: einerseits fördert sie Substitutions- und ländliche Entwicklungsabkommen (PNIS und PDET), andererseits setzt sie weiterhin auf zwangsweise Ausrottung[6]. In den ersten sechs Monaten der Implementierung des vierten Punktes der Agenda gab es 500 Versuche der Sicherheitskräfte, Drogenpflanzungen gewaltsam auszurotten, und über 3000 Kleinbauern sitzen im Gefängnis, angeklagt wegen Drogenhandel. Andererseits kommen die Pläne zur freiwilligen Substitution PNIS kaum voran, da der Staat dafür gar nicht vorbereitet war[7].

Es werden immer wieder Stimmen laut, die eine Rückkehr zur Besprühung aus der Luft fordern, und gewisse Äusserungen des US-Präsidenten lassen eine Neuauflage des Drogenkrieges befürchten. Das IDPC fordert die kolumbianische Regierung auf, trotz des grossen Druckes der USA, die Ausrottungsziele zu erreichen, auf eine weitere gewaltsame Ausrottung zu verzichten, da diese Resultate nie nachhaltig gewesen seien. Vielmehr soll das Augenmerk auf die Vertrauensbildung mit ländlichen marginalisierten Gemeinschaften und auf die Reduktion von Armut und Gewalt gelegt werden. Dazu brauche es einen genügenden Handlungsspielraum bezüglich der Resultate des PNIS und der Ausrottung, sowie eine starke Beteiligung der Gemeinschaften. Daher der Aufruf an alle Regierungsinstitutionen, die Substitutionsabkommen zu respektieren und die gewaltsame Ausrottung in Gegenden mit Abkommen zu beenden.

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[1] El Tiempo, ‘Mapa de la coca muestra que las Farc han cumplido’. 16. Juli 2017, in: http://www.eltiempo.com/justicia/investigacion/farc-han-cumplido-segun-informe-de-simci-sobre-cultivos-de-coca-109738

[2] Pascual Gaviria, Fumigación sind manual, 18. Juli 2017, in: http://www.elespectador.com/opinion/erradicacion-sin-manual-columna-703817

[3] Fundación Ideas para la Paz, En que va la sustitución de cultivos lícitos? Informe Trimstral, Bogotá, Juli 2017, in: http://cdn.ideaspaz.org/media/website/document/595bd49210344.pdf

[4] IPC, ONG internacionales expresan preocupación sobre la erradicación forzosa en Colombia, 19. August 2017, in: http://www.ipc.org.co/agenciadeprensa/index.php/2017/08/19/ong-internacionales-expresan-preocupacion-sobre-la-erradicacion-forzosa-en-colombia/

[5] Der Brief an Präsident Santos kann unter folgender Adresse abgerufen werden: https://www.wola.org/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-Letter-to-President-Santos_SPA-FINAL.pdf?utm_source=WOLA+Mailing+List&utm_campaign=09a767e954-EMAIL_CAMPAIGN_2017_08_17&utm_medium=email&utm_term=0_54f161a431-09a767e954-133723385; Webseite des Internationale Drug Policy Consortium IDPC, www.idpc.net 

[6] Contagio Radio, 27. Juli 2017, http://www.contagioradio.com/ejercito-continua-haciendo-erradicacion-forzada-en-el-carmelo-cauca-articulo-44358/?platform=hootsuite

und http://www.contagioradio.com/campesinos-del-putumayo-logran-acuerdos-de-sustitucion-de-cultivos-articulo-44325/?platform=hootsuite

[7] Contagio Radio, 7. Juli 2017, http://www.contagioradio.com/sustitucion-cultivos-ilicitos-cocam-articulo-43263/


[1] El Tiempo, Zonas de Eln y de bandas, donde más creció la coca en 2016, 16. Juli 2017, in: http://www.eltiempo.com/justicia/delitos/cultivos-de-coca-crecieron-mas-en-zonas-de-eln-y-bandas-criminales-en-2016-109566

Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

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www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com