12/06/11

Erste positive Wendung im Verleumdungsfall

06.12.2011

Die Öffentlichmachung eines an sich vertraulichen Gerichtsdokumentes über angeblich falsche Vertreibungsopfer in Las Pavas, die mit Beratung durch nationale und internationale NGOs ein enormes Lügengebäude konstruiert hätten, um den Staat zu betrügen, hat hohe Wellen geworfen. Die Generalstaatsanwältin Viviane Morales und sogar der Präsident der Republik, Juan Manuel Santos, bekräftigen in öffentlichen Verlautbarungen, dass es sich um ein weiteres Beispiel von falschen Opfern handle. Offenbar waren aber beide schlecht beraten und machten diese Äusserungen überstürzt. Viele namhafte nationale und internationale Organisationen, darunter die Kolumbianischen Jesuiten, mehrere Bischöfe und Rechtsprofessoren der Universität Javeriana sowie die Botschaften der Schweiz und Grossbritanniens setzten sich für die Kleinbauern und Gewaltopfer von Las Pavas ein. Auch SUIPPCOL veröffentlichte  ein Communiqué (siehe pdf).

Nun krebst die Generalstaatsanwältin ein bisschen zurück: sie kündigte am 5. Dezember an, dass sie selber nach Las Pavas gehen werde, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Sie kündigte auch neue Untersuchungen in dem Fall an.[1] Es ist zu hoffen, dass die Opfer aus Las Pavas bald rehabilitiert sind und dies auch dazu beiträgt, dass in Zukunft Opfer und deren Anwälte nicht mehr so leichtsinnig und verallgemeinernd diffamiert werden wie in den Fällen von Mapiripan und nun Las Pavas.     

Comunicado SUIPPCOL español

SUIPPCOL Stellungnahme deutsch           


[1] Fiscal abrió nueva investigación por caso Las Pavas, El Colombiano, Medellín, 5. Dezember 2011, http://www.elcolombiano.com/BancoConocimiento/C/caso_de_las_pavas_fiscal_general_viviane_morales_abrio_nueva_investigacion/caso_de_las_pavas_fiscal_general_viviane_morales_abrio_nueva_investigacion.asp

 

Aktuell

12.04.2018

Werden sie Mitglied der ask!

Engagieren sie sich als Mitglied der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien (ask!) für die Menschenrechte und den Frieden in Kolumbien. Setzen sie sich für eine Schweizer Politik und Wirtschaft ein, die die Menschenrechte in Kolumbien berücksichtigt.

Melden sie sich hier als Mitglied an, wir freuen uns auf sie!

26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com