14.06.2011

Menschenrechtsorganisationen suspendieren Gespräche mit der Regierung

14.06.2011

Am 13. Juni 2011 haben sich die vier Plattformen für Menschenrechte, Frieden und Entwicklung sowie indigene und afrokolumbianische Organisationen vom Verhandlungstisch über Schutzgarantien für MenschenrechtsverteidigerInnen und soziale Führungspersonen erhoben und weitere Gespräche mit der Regierung suspendiert. Sie werfen der Regierung vor, ihren Verpflichtungen nicht nachzukommen und die vereinbarten Schutzmassnahmen nicht umzusetzen. So habe es die Regierung versäumt, für Ana Fabricia Córdoba Schutzmassnahmen zu erlassen, die ihre Ermordung hätten verhindern können. Im laufenden Jahr wurden schon über 20 MenschenrechtsverteidigerInnen ermordet, rund hundert erhielten Drohungen. Die Gespräche mit der Regierung bleiben eingefroren, bis die Regierung die zugesagten individuellen und kollektiven Schutzmassnahmen  für  MenschenrechtsverteidigerInnen, soziale Führungspersonen, Indigene, Afros und Kleinbauern und deren Gemeinschaften effektiv umgesetzt hat.

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