Aufruf der Awá für das physische und kulturelle Überleben ihres Volkes

Erneut sind Zivilpersonen des indigenen Volkes der Awá dem bewaffneten Konflikt zum Opfer gefallen. Wie wir in der Vergangenheit mehrmals berichteten, wird das Volk der Awá immer wieder in den Konflikt zwischen den verschiedenen bewaffneten Akteuren hineingezogen. Diese tragen ihren Konflikt auf dem den Awá zugesprochenen Territorium, dem sogenannten indigenen Schutzgebiet im Departement Nariño aus. Dadurch wird die politische, territoriale und kulturelle Autonomie der Awá fortlaufend verletzt und es kommt immer wieder zu schweren Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbevölkerung. Mit der folgenden Mitteilung ruft die UNIPA die Konfliktparteien und die Regierung erneut dazu auf ihre territoriale und politische Autonomie zu respektieren sowie die Awá als Zivilbevölkerung anzuerkennen und somit nicht in den Konflikt einzubeziehen.

Communiqué der Unidad Awá

Aktuell

Kampagne "Recht ohne Grenzen"

http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/

Bundesrat und Parlament sollen mit klaren Regeln sicherstellen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Das fordern rund 50 Organisationen in einer gemeinsamen Kampagne „Recht ohne Grenzen“.