Menschenrechtspolitik zu Kolumbien

Kolumbien erlebt seit Jahrzehnten ein systematische und massive Krise der Menschenrechte. Trotz grosser internationaler Aufmerksamkeit hat sich in den letzten 20 Jahren keine fundamentale Verbersserung eingestellt. Verschiedene internationale Menschenrechtsorganisationen und das UNO Menschenrechtsbüro geben seit Jahren Empfehlungen an die Regierung, trotzdem werden die Menschenrechte durch staatliche Akteure weiterhin massiv verletzt und bleibt die Straflosigkeit bei über 90 Prozent.

03.08.2016

Offener Brief zu Kolumbienreise von Bundespräsident Schneider Ammann

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Aus aktuellem Anlass Ihrer Reise nach Kolumbien möchten wir Ihnen folgende Anregungen mitgeben. Kolumbien ist ein Schwerpunktland der Schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit, mit einer langjährigen Präse...

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05.08.2015 | Von Regula Fahrländer

15 Falsos Positivos judiciales in Bogotá

Am 8. Juli wurden in Bogotá 15 AktivistInnen festgenommen. Sie werden beschuldigt, mit der ELN zusammen zwei Attentate verübt zu haben. Seither sind sie inhaftiert, trotz mangelnder Beweislage. Unterstützung kommt aus dem ganzen Land und über die Gre...

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15.12.2014 | von Stephan Suhner

Neue Todesdrohungen gegen Awá-Führungsperson

Am 9. Dezember 2014 hat Francisco Javier Cortés Gangua zum widerholten Male Todesdrohungen seitens der neoparamilitärischen Gruppe „Los Rastrojos – Comandos Urbanos“ erhalten und hat daraufhin um sein Leben zu schützen seinen Wohnort verlassen. Franc...

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31.03.2014 | Von Stephan Suhner

Interview mit Francisco Javier Cortés Guangua, Vertreter des Indigenen Volkes der Awá

Francisco ist Mitglied der indigenen Organisation UNIPA (Indigenen Einheit des Volkes der Awá) im Departement Nariño, war Gouverneur eines Resguardos und ist in verschiedenen Instanzen für die Rechte des Volkes der Awá tätig. Die Grosse Familie der A...

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24.01.2014

Morddrohungen gegen Anwältinnen und Anwälte in Kolumbien

Anwält_innen in ganz Europa protestieren heute in Ankara, Athen, Barcelona, Berlin, Bilbao, Brüssel, Den Haag, Douala, Düsseldorf, Istanbul, Izmir, London, Madrid, Mailand, Paris, Quito, Paris, Rom, Sevilla, Stockholm und anderen Städten. Der Tag d...

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04.04.2013 | von Stephan Suhner

Kolumbiens Menschenrechtssituation auf dem UNO – Prüfstand

Ein Gespräch mit Ana María Rodríguez von der Kolumbianischen Juristenkommission und Víctor Tobón von der Kleinbauernvereinigung von Nordantioquia. ask!: Ana María und Víctor, was ist der Grund eurer Reise in die Schweiz? Ana María: Wir sind...

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03.07.2012 | von Ann-Seline Fankhauser

Die politischen Gefangenen Kolumbiens

Mit dem Menschenrechtsverteidiger Franklin Castañeda weilt zurzeit der Präsident des Solidaritätskomitees mit den politischen Gefangenen in Kolumbien (Comité de Solidaridad con los Presos Políticos, CSPP) in der Schweiz. Anlässlich einer Veranstaltun...

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04.06.2012 | von Annette Wallimann

Steht Kolumbien vor einer internen Sicherheitskrise?

Kolumbien befindet sich bezüglich der internen Sicherheit einmal mehr an einem Scheideweg, ähnlich wie in den Jahren 1993 und 1994, schrieb die Zeitung El Colombiano am 27. Mai 2012. Während verschiedene Beobachter von einer Zunahme der Gewaltanschlä...

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29.02.2012 | Stephan Suhner

Unter Präsident Santos hat sich die Situation für Gewerkschaften nicht gebessert

Alvaro Vega, Präsident der Gewerkschaftsdachverbandes CUT (Central Unitaria de Trabajadores de Colombia) im Departement Valle, war Mitte Februar 2012 auf Einladung des Solifonds zu Besuch in der Schweiz. Diese CUT Sektion ist mit 38'000 Mitgliedern e...

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01.12.2011 | von Stephan Suhner

Menschenrechte demoralisieren die kolumbianische Armee und gefährden die Sicherheit des Landes

In den letzten Wochen gab es in Kolumbien eine unschöne Debatte über Sicherheitsdefizite und mangelnde Kampfmoral der Truppen. Schuld daran seien die Menschenrechte und die Gefahr, wegen Diensthandlungen von der Ziviljustiz belangt zu werden. Unverbe...

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27.10.2011 | von Ann-Seline Fankhauser

Interview mit Jomary Ortegón Ogorio, Menschenrechtsanwältin des Anwaltskollektivs José Alvear Restrepo

Das Anwaltskollektiv José Alvear Restrepo ist eine Menschenrechtsorganisation, die seit ca. 32 Jahren existiert. In der Verteidigung der Menschenrechte, im Speziellen die...

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15.06.2011

Menschenrechtsorganisationen suspendieren Gespräche mit der Regierung

Am 13. Juni 2011 haben sich die vier Plattformen für Menschenrechte, Frieden und Entwicklung sowie indigene und afrokolumbianische Organisationen vom Verhandlungstisch über Schutzgarantien für MenschenrechtsverteidigerInnen und soziale Führungsperson...

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30.05.2011

Frauen in Kolumbien – unsichtbare Opfer des bewaffneten Konfliktes

Die sexuelle Gewalt gegenüber Frauen wird im bewaffneten Konflikt Kolumbiens systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Zu dieser Aussage gelangt eine Studie, die in Zusammenarbeit verschiedener Nichtregierungsorganisationen

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30.05.2011

Todesdrohungen gegen Gewerkschafter in Kolumbien

In eindrücklich minutiöser Weise listet das Bulletin des ICTUR (The International Centre for Trade Union Rights) die im laufenden Jahr begangenen Drohungen und Menschenrechtsverletzungen gegenüber Gewerkschaftsvertretern in Kolumbien auf. 35 namentl...

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30.05.2011

Kritische Menschenrechtssituation im Departement Atlantico

Eine Koordination von Menschenrechtsorganisationen denunzierte Ende April die fortwährenden Drohungen, Angriffe und tätlichen Übergriffe bis hin zu Tötungen gegenüber verschiedenen Menschenrechtsverteidigern im Departement Atlántico. Aufgrund der str...

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Alle zwei Tage wurde in Kolumbien 2010 ein(e) MenschenrechtsverteidigerIn Opfer von schweren Bedrohungen und Angriffen

Das regierungsunabhängige Programm Somos Defensores dokumentiert für das vergangene Jahr insgesamt 174 Angriffe oder Bedrohungen gegen MenschenrechtsverteidigerInnen sowie 168 Angriffe gegen Menschenrechtsorganisationen. 32 Personen wurden ...

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01.03.2011 | Ann-Seline Fankhauser

Jahresbericht 2010 der Vereinten Nationen zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien

Eine Reihe politischer und gesetzlicher Initiativen sowie die Verpflichtung gegenüber der Menschenrechte der neuen Regierung Santos’ haben zu einer gewissen Entspannung des politischen Klimas in Kolumbien beigetragen. Gleichwohl betont der Bericht da...

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Aufruf der Awá für das physische und kulturelle Überleben ihres Volkes

Erneut sind Zivilpersonen des indigenen Volkes der Awá dem bewaffneten Konflikt zum Opfer gefallen. Wie wir in der Vergangenheit mehrmals berichteten, wird das Volk der Awá immer wieder in den Konflikt zwischen den...

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Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com