System der Straflosigkeit in Antioquia

Die Publikation „Memoria de la impunidad en Antioquia“ der Corporación Jurídica Libertad und des Instituto Popular de Capacitación in Medellín, befasst sich mit dem System der Straflosigkeit im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen durch die Paramilitärs in Antioquia.

Seit einigen Jahren betont die UNO in ihren Berichten zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien immer wieder, dass die Straflosigkeit, als wichtiger Faktor für wiederholte Menschenrechtsverletzungen durch die Paramilitäras, bekämpft werden muss. Obwohl einige wenige Verbrechen geahndet wurden und auch die institutionellen Mittel vorhanden sind, fehlt von Seiten des Staates bislang der politische Wille, dieses System der Straflosigkeit effektiv zu bekämpfen. Durch zahlreiche Falluntersuchungen zeigt der Bericht die organische Verbindung von Staat und Paramilitärs auf. Zudem wird ersichtlich, dass gerade eben die Praktiken der Straflosikeit die Reproduktion der Gewalt durch die Paramilitärs garantiert.

Rezension:
http://www.cjlibertad.org/<wbr></wbr>index.php?option=com_content&<wbr></wbr>view=article&id=405:memoria-<wbr></wbr>de-la-impunidad-en-antioquia&<wbr></wbr>catid=25:publicaciones&Itemid=<wbr></wbr>65

Vollständiger Bericht:
http://www.cjlibertad.org/<wbr></wbr>files/Memoria%20de%20la%<wbr></wbr>20impunidad%20en%20Antioquia.<wbr></wbr>pdf

Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

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