31.10.2012

Bericht zur Situation der Menschenrechte in Kolumbien 2008-2013

31.10.2012

Der durch verschiedene internationale Organisationen erarbeitete Bericht macht einmal mehr die missliche Menschenrechtslage und die vorherrschende Straflosigkeit deutlich. Weiterhin werden in Kolumbien schwere und generalisierte Menschenrechtsverletzungen begangen und zwar durch alle Akteure des bewaffneten Konfliktes. Die angekündigten Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und den FARC-Rebellen werden generell als positives Zeichen gewertet. Gleichzeitig wird aber darauf hingewiesen, dass sich der Konflikt in den Kampfgebieten seitdem intensiviert habe, worunter vor allem die Zivilbevölkerung zu leiden hat. Als extrem besorgniserregend wird die Situation von Anführern im Landrückgabeprozess bezeichnet, zwischen 2006 und 2011 wurden 71 Anführer umgebracht, davon alleine 2011 28 Personen. Auch bei den gewaltsamen Vertreibungen kamen 2011 259.146 weitere Fälle hinzu. Der Bericht geht des Weiteren auf die spezifische Situation von Frauen, MenschenrechtsverteidigerInnen, Indigenen und Afrokolumbianern ein.

Vollständiger Bericht als PDF

Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

Mitglied der ask! werden und/oder an die ask! spenden oder einfach eine Spende an das Postkonto der ask! IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2 überweisen.