01.05.2011

Kolumbien auf „schwarzer Liste“ der Comisión Interamericana de Derechos Humanos (CIDH)

01.05.2011

In ihrem Jahresbericht führt die Interamerikanische Menschenrechtskomission erneut Kolumbien, neben Venezuela, Honduras und Cuba, auf ihrer „Schwarzen Liste“. Aufgrund der andauernden desolaten Menschenrechtslage während des Jahres 2010 müssen von Seiten der Regierung weitere und vor allem bestimmtere Massnahmen getroffen werden, um der von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen geprägten Situation im Land entgegen zu wirken. Gewalt und Bedrohungen gegen die Zivilbevölkerung und Akteure der Zivilgesellschaft sowie Vertreibungen und Enteignungen durch die illegalen bewaffneten Gruppen sind weiterhin an der Tagesordnung. Vor allem in der Verfolgung, der Ahndung sowie der Aufarbeitung dieser Verbrechen wird dem Land ein grosses Defizit konstatiert. So werden die Umsetzung des Gesetzes Justicia y Paz Straflosigkeit geführt, welche als eigentlicher Hauptgrund für die sich wiederholenden Menschenrechtsverletzungen angesehen werden muss.

Zusammenfassung des Berichts OIDHACO: http://www.oidhaco.org/?art=1116&title=Informe anual de la CIDH&lang=es

Bericht CIDH: http://www.cidh.oas.org/annualrep/2010sp/indice2010.htm

Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

Mitglied der ask! werden und/oder an die ask! spenden oder einfach eine Spende an das Postkonto der ask! IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2 überweisen.