26.02.2013

Eingeschränkte Pressefreiheit

26.02.2013

Anlässlich des Tages des Journalisten in Kolumbien am 9. Februar, ruft OIDHACO die EU dazu auf, von der kolumbianischen Regierung den Schutz aller Journalisten im Land zu fordern.

Der Stiftung für Pressefreiheit FLIP (Fundación para la Libertad de Prensa) zufolge wurden 2012 158 Journalisten in Kolumbien Opfer von Drohungen, Angriffen, illegalen Festnahmen oder in irgendeiner anderen Weise in der Ausübung ihrer Arbeit behindert. Eine besorgniserregende Entwicklung sieht FLIP in der Zunahme von Gerichtsprozessen gegen Journalisten. Anzeigen wegen Verleumdung oder Beleidigung dienen öffentlichen Beamten immer öfters als Mittel, um Kritik an persönlichen Aktivitäten oder ihrer Politik abzuwürgen. Neben den Drohungen und tätlichen Übergriffen führt die Angst juristisch belangt zu werden zu einer zunehmenden Autozensur bei den Journalisten.

Jahresbericht 2012 FLIP

Pressemitteilung OIDHACO

Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

Mitglied der ask! werden und/oder an die ask! spenden oder einfach eine Spende an das Postkonto der ask! IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2 überweisen.