02.07.2012

Gewaltsames Verschwindenlassen ist immer noch gängige Praxis

02.07.2012

Noch heute wird das gewaltsame Verschwindenlassen durch die Streitkräfte und paramilitärische Gruppen als Mittel der politischen Verfolgung von vermeintlichen Feinden angewendet. Die Opfer sind soziale Aktivisten, Gemeinschaftsführer, Menschenrechtsverteidiger und Gewerkschafter. Einerseits sollen die Opfer von ihrer Aktivität abgehalten und für diese bestraft werden, andererseits dient das gewaltsame Verschwindenlassen aber auch der Abschreckung gegenüber anderen Aktivisten. Das gewaltsame Verschwindenlassen ist als eine Strategie zur Ausübung politischer Kontrolle zu betrachten. Indem der kolumbianische Staat seinen Verpflichtungen, die für ihn aus dem Internationalen Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen hervorgehen, nicht nachkommt, macht er sich mitschuldig, so die Schlussfolgerung des Berichtes der Koordination Kolumbien – Europa - USA.

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