Analysen und Berichte der ask!

Die ask! analysiert seit mehr als 25 Jahren die Menschenrechtssituation in Kolumbien. In dieser Rubrik finden Sie die Berichte und Analysen der ask! 

30.11.2016 | Von Regula Fahrländer

Bis wir sie finden!

60‘630 KolumbianerInnen sind in den letzten 45 Jahren gewaltsam zum Verschwinden gebracht worden. Mindestens. Das sind doppelt so viele Menschen wie in den Diktaturen von Argentinien, Chile und Uruguay zusammen. Es sind drei Menschen täglich, die nic...

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24.08.2016 | von Regula Fahrländer

Wenn Homosexualität zur Bedrohung wird

In Kolumbien sind Tausende Menschen auf die Strassen gegangen, um die traditionelle Kleinfamilie zu verteidigen. Bedroht werde die Familie ihres Erachtens von einem Leitfaden, der Lehrkräfte in Schulen zum Thema Diskriminierung sensibilisieren soll. ...

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27.04.2016 | Von Cornelia Britt

Abtreibung in Kolumbien – ungenügender Schutz der Rechte der Frauen

Vor 10 Jahren, am 10. Mai 2006, erliess das kolumbianische Verfassungsgericht ein Urteil, das den Schwangerschaftsabbruch in wenigen Ausnahmefällen erlaubt. Die Umsetzung des Gerichtsbeschlusses ist auch nach 10 Jahren ungenügend. Der Zugang betroffe...

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01.04.2016 | Von Cornelia Britt

Zunahme der Gewalt gegen MenschenrechtsverteidigerInnen

Während dem die Gewalt durch die grösste Guerilla-Gruppe Farc in den letzten acht Monaten im Rahmen der Verhandlungen auf Kuba abgenommen hat, stellen verschiedene Organisationen eine Zunahme an Angriffen gegenüber MenschenrechtsverteidigerInnen fest...

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29.01.2016

Rücktritt des obersten Ombudsmannes für Menschenrechte

Eine Anzeige wegen sexueller Nötigung am Arbeitsplatz ist zurzeit in allen kolumbianischen Medien. Angeklagt ist der höchste Beamte für Menschenrechte, der Direktor der Defensoría del Pueblo, Jorge Armando Otálora. Entgegen seiner anfänglichen Aussag...

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31.10.2014 | Von Regula Fahrländer

Historische Krise in den Gefängnissen Kolumbiens

Die Ombudsstelle für Menschenrechte bezeichnet es als die schlimmste Krise der Strafvollzugsanstalten in der Geschichte des Landes. Die Überbelegung der Gefängnisse beträgt durchschnittlich 50%, in gewissen Landesregionen sind die Plätze vierfach bel...

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30.09.2014 | Von Regula Fahrländer

Zuspitzung der Sicherheitslage für Menschenrechtsverteidiger und Menschenrechtsverteidigerinnen

Am 9. September feierte Kolumbien den nationalen Tag der Menschenrechte. Die Ironie des Schicksals wollte es, dass 88 Menschen, die sich für die Menschenrechte einsetzen, am Vortag eine Morddrohung erhielten. Seither spitzt sich die Situation zu. Es ...

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29.04.2014 | Von Regula Fahrländer

Zunahme der Säureangriffe in Kolumbien

21 Säureangriffe, das ist die Bilanz der ersten Monate im Jahr 2014. Dass in Kolumbien Frauen und Männer vermehrt Opfer von Säureattacken werden, war bis anhin ein in der Öffentlichkeit selten diskutiertes Gesellschaftsproblem, und dennoch weit verbr...

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27.02.2013 | von Ann-Seline Fankhauser

Angriffe gegen Menschenrechtsverteidiger haben 2012 um 49% zugenommen

Trotz der existierenden Normen zum Schutz von bedrohten Menschenrechtsverteidigern und Aktivisten und obwohl die kolumbianische Regierung 2012 100 Millionen Dollar in Präventions- und Schutzprogramme für gefährdete Personen investierte, waren ...

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04.06.2012 | von Ann-Seline Fankhauser

Situation von Menschenrechtsverteidigern und Gewerkschaftern spitzt sich weiter zu

Das Verschwindenlassen, Drohungen und Morde an Gewerkschaftern, Menschenrechtsverteidigern und Gemeinschaftsführern haben die letzten Wochen besorgniserregende Ausmasse angenommen. Verschiedene Organisationen und ihre Aktivisten wurden wiederholt mas...

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03.05.2012 | von Ann-Seline Fankhauser

Die wahre Stimme Amerikas

Während der sechste Amerika-Gipfel von Uneinigkeiten und Unstimmigkeiten überschattet war, trafen sich soziale Bewegungen, zivilgesellschaftliche und politische Organisationen auf dem Gegengipfel der Völker, um Alternativen zu den vorherrschenden Ent...

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03.02.2012 | von Ann-Seline Fankhauser

Die Gewalt ist zurück im Catatumbo

Nach Jahren relativer Ruhe ist die Gewalt in den Catatumbo zurückgekehrt. Die Region Catatumbo im Departement Norte de Santander war 2011 mit 250 Attacken durch bewaffnete illegale Akteure nach dem Cauca die konfliktreichste Zone des Landes. Die Gewa...

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27.10.2011 | von Ann-Seline Fankhauser

Die Indigenen von Puerto Gaitán

Obwohl Puerto Gaitán die dritte Gemeinde Kolumbiens mit dem grössten Einkommen aus dem Ölgeschäft ist, ist die Sterblichkeitsr...

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24.06.2011 | von Ann-Seline Fankhauser

Schwere Menschenrechtsverletzungen in der Strafanstalt von Valledupar

Mit Aktionen des zivilen Ungehorsams begannen sich Anfang Mai Insassen des Gefängnisses La Tramacúa in Valledupar gegen die prekären Haftbedingungen und systematischen Menschenrechtsverletzungen und Misshandlungen zu wehren. Verschiedene Unterstützun...

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24.06.2011

Das Opfergesetz – ein Beitrag zur Aussöhnung?

Nach vier Jahren und zwei Projekten wurde am 1. Juni 2011 das Opfergesetz (ley de víctimas) durch den Kolumbianischen Kongress (Repräsentantenhaus und Senat) verabschiedet. Am 10. Juni 2011 wurde das Gesetz durch den Präsidenten Juan Manuel Santos in...

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21.04.2010 | von Stephan Suhner

Paramilitärs rekrutieren über 2800 Minderjährige

Die Ermittlungseinheit „Gerechtigkeit und Frieden“ der Generalstaatsanwaltschaft hat bis heute 2824 Fälle von illegalen Rekrutierungen von Minderjährigen durch die verschiedenen Einheiten der Vereinigten Selbstverteidigungskräfte Kolumbiens AUC dokum...

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12.02.2010 | von Bruno Rütsche

Die dramatische Lage der Menschenrechte

Kolumbien stand am 10. Dezember 08 auf dem Prüfstand der UNO und musste sich der ersten Allgemeinen Periodischen Prüfung durch den Menschenrechtsrat stellen.[1] Wir gehen daher an dieser Stelle nicht auf Daten zu den Menschenrechtsverletzungen ein, s...

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09.09.2009 | von Corporación Juridica Libertad, Medellín

Offensiver Geheimdienst - Geheimnis gegen den Rechtsstaat

Die politische Verfassung Kolumbiens setzt in ihrem ersten Artikel als Fundament der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Ordnung den sozialen Rechtsstaat. Dies bedeutet, „die soziale Gerechtigkeit und die menschliche Würde mittels der Unterste...

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26.06.2009 | von Observatorio de derechos humanos y derecho humanitario de la Coordinación Colombia-Europa-Estados Unidos

Schwere Angriffe gegen die Arbeit von MenschenrechtsverteidigerInnen

Seit dem Jahr 2005 haben die Menschenrechtsorganisationen Kolumbiens ihre Anstrengungen darauf ausgerichtet, die schwere Menschenrechtskrise des Landes zu überwinden. Durch einen kollektiven Prozesses und in Übereinstimmung mit den sozialen Organisat...

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| von Observatorio de derechos humanos y derecho humanitario de la Coordinación Colombia-Europa-Estados Unidos

Die aussergerichtlichen Hinrichtungen gehen weiter

- jetzt mit Strategien, um sie zu verdecken

Die Menschenrechtslage und die Situation des humanitären Völkerrechtes in Kolumbien sind weiterhin sehr kritisch. Zwischen Juli 2007 und Juni 2008 wurden mindestens 1492 Personen ausserhalb von G...

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Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com