Wahrheit, Wiedergutmachung und Gerechtigkeit

Wahrheit, Wiedergutmachung und Gerechtigkeit sind zentrale Elemente für einen nachhaltigen Frieden. Trotzdem sind sie in Kolumbien sehr umstritten. Rechte Kreise wollten beispielweise dem Frieden zuliebe keine Wahrheitssuche, da dies nur alte Wunden aufreisse. Der Staat selber argumentierte damit, er verfüge gar nicht über die Mittel, um soviele Opfer zu entschädigen. Unter der neuen Regierung von Juan Manuel Santos gab es in diesen Themen mit dem Opfer- und dem Landrückgabegesetz eine neue Dynamik, aber es liegt noch ein langer und hindernisreicher Weg vor den Opfern, bis sie umfassende Gerechtigkeit erfahren haben.    

02.04.2017 | Von Fabian Dreher

Sonderjustiz für den Frieden: ein Gesetz mit Mängeln

Im März verabschiedete der kolumbianische Kongress nach langen Debatten das Gesetz für die Sonderjustiz für den Frieden. Verschiedene Änderungen, d...

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30.10.2015 | Von Regula Fahrländer

Sterbliche Überreste der Verschwundenen aus dem Justizpalast gefunden

30 Jahre sind seit der Übernahme und der Rückübernahme des Justizpalastes vergangen. Ebenso lange sind elf Personen verschwunden. Nun sind die sterblichen Überreste von drei von ihnen gefunden worden, was aber neue Verschwundene impliziert. So werden...

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27.02.2015 | Von Stephan Suhner und Laura Knöpfel

Die schwierige Suche nach einer gemeinsamen Wahrheit

Zwölf Wissenschaftler/innen schrieben je einen Essay über die Geschichte des Konfliktes in Kolumbien. Die Essays lesen sich so unterschiedlich, dass nicht von der Geschichte über den Konflikt sondern von zwölf unterschiedlichen Geschichtsversionen üb...

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18.12.2014 | von Regula Fahrländer

Kolumbien im Falle des Justizpalastes verurteilt

Am Internationalen Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember, gab der Interamerikanische Menschenrechtshof das Urteil bekannt: Der kolumbianische Staat wurde im Falle der Rückübernahme des Justizpalastes am 6. und 7. November 1985 für das Verschwindenl...

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29.08.2014 | von Regula Fahrländer

Paramilitärs erlangen Freiheit zurück

Für insgesamt 161 ehemalige Paramilitärs der AUC, darunter 15 oberste Kommandanten, sind  die acht Jahre Haftstrafe unter dem Demobilisierungsgesetz 975, dem „Ley de Justicia y Paz“, vorbei. Sie  können deshalb ihre  Freilassung beantr...

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26.02.2014 | Von Regula Fahrländer

Die kritische Situation der politischen Opposition

In den ersten Wochen des Jahres 2014 akkumulieren sich die Morddrohungen an die politische Opposition in Kolumbien. Die Unión Patriótica, die Marcha patriótica, das Anwaltskollektiv Jose Alvear Restrepo (Cajar), das Movimiento de Víctimas de Crímenes...

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30.08.2013 | von Regula Fahrländer

Die Rückkehr der Unión Patriótica

Am 9. Juli hat die oberste juristische Instanz Kolumbiens die Unión Patriótica (UP) wieder als Partei zugelassen. Der frühere Entscheid des nationalen Wahlrats wurde für ungültig erklärt, da damals die „schwere Überlebenskrise der UP“ nicht mit in Be...

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30.11.2010 | von Sylvia Meyer

Bahia Portete ist nicht Geschichte

Erst anfangs November wendeten sich die hinterbliebenen Wayuu-Frauen von Bahia Portete in der Guajira an die Öffentlichkeit, um neue Drohungen von Paramilitärs zu denunzieren. Nicht ganz zwei Wochen später, am 15. November, verbreiten sie auch freudi...

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23.10.2010 | von Sylvia Meyer

Wie viele Opfer sind es wirklich?

Am 22. Oktober meldeten kolumbianische Zeitungen weitere Verurteilungen im Fall des sechstägigen Massakers von Juli 1997 in Mapiripán. Eliécer Manuel Romero Herrera und Humberto Antonio Aguilar Allian müssen für die grausamen Morde je 29 Jahre und z...

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23.06.2010 | von Sylvia Meyer

Neue Zeugenaussagen zu Verwicklung in Paramilitarismus

Nach jüngsten Anschuldigungen von Ex-Polizeichef Juan Carlos Meneses unterhielt der jüngere Bruder des scheidenden kolumbianischen Präsidenten in den 1990-er Jahren im Bundesstaat Antioquia enge Verbindungen zu der paramilitärischen Gruppe „Die 12 Ap...

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15.04.2009 | Alvaro F. Córdoba Caviedes

Verzeihen und Vergessen sind keine Garantie für Frieden und viel weniger für Versöhnung

Wie es in Kolumbien üblich ist, geschehen schreckliche und illegitime Dinge, ohne dass darüber eine ernsthafte, verantwortungsvolle öffentliche Debatte geführt wird, die auf guten und klaren Argumenten beruht. Eine solche Debatte könnte die Vorausset...

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Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com