Wahrheit, Wiedergutmachung und Gerechtigkeit

Wahrheit, Wiedergutmachung und Gerechtigkeit sind zentrale Elemente für einen nachhaltigen Frieden. Trotzdem sind sie in Kolumbien sehr umstritten. Rechte Kreise wollten beispielweise dem Frieden zuliebe keine Wahrheitssuche, da dies nur alte Wunden aufreisse. Der Staat selber argumentierte damit, er verfüge gar nicht über die Mittel, um soviele Opfer zu entschädigen. Unter der neuen Regierung von Juan Manuel Santos gab es in diesen Themen mit dem Opfer- und dem Landrückgabegesetz eine neue Dynamik, aber es liegt noch ein langer und hindernisreicher Weg vor den Opfern, bis sie umfassende Gerechtigkeit erfahren haben.    

30.11.2010 | von Sylvia Meyer

Bahia Portete ist nicht Geschichte

Erst anfangs November wendeten sich die hinterbliebenen Wayuu-Frauen von Bahia Portete in der Guajira an die Öffentlichkeit, um neue Drohungen von Paramilitärs zu denunzieren. Nicht ganz zwei Wochen später, am 15. November, verbreiten sie auch freudi...

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23.10.2010 | von Sylvia Meyer

Wie viele Opfer sind es wirklich?

Am 22. Oktober meldeten kolumbianische Zeitungen weitere Verurteilungen im Fall des sechstägigen Massakers von Juli 1997 in Mapiripán. Eliécer Manuel Romero Herrera und Humberto Antonio Aguilar Allian müssen für die grausamen Morde je 29 Jahre und z...

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23.06.2010 | von Sylvia Meyer

Neue Zeugenaussagen zu Verwicklung in Paramilitarismus

Nach jüngsten Anschuldigungen von Ex-Polizeichef Juan Carlos Meneses unterhielt der jüngere Bruder des scheidenden kolumbianischen Präsidenten in den 1990-er Jahren im Bundesstaat Antioquia enge Verbindungen zu der paramilitärischen Gruppe „Die 12 Ap...

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15.04.2009 | Alvaro F. Córdoba Caviedes

Verzeihen und Vergessen sind keine Garantie für Frieden und viel weniger für Versöhnung

Wie es in Kolumbien üblich ist, geschehen schreckliche und illegitime Dinge, ohne dass darüber eine ernsthafte, verantwortungsvolle öffentliche Debatte geführt wird, die auf guten und klaren Argumenten beruht. Eine solche Debatte könnte die Vorausset...

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Aktuell

27.11.2012

Kampagne "Recht ohne Grenzen"

http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/

Bundesrat und Parlament sollen mit klaren Regeln sicherstellen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Das fordern rund 50 Organisationen in einer gemeinsamen Kampagne „Recht ohne Grenzen“.

27.11.2012

2012 - 25 Jahre ask - konsequent für Menschenrechte