Wahrheit, Wiedergutmachung und Gerechtigkeit

Wahrheit, Wiedergutmachung und Gerechtigkeit sind zentrale Elemente für einen nachhaltigen Frieden. Trotzdem sind sie in Kolumbien sehr umstritten. Rechte Kreise wollten beispielweise dem Frieden zuliebe keine Wahrheitssuche, da dies nur alte Wunden aufreisse. Der Staat selber argumentierte damit, er verfüge gar nicht über die Mittel, um soviele Opfer zu entschädigen. Unter der neuen Regierung von Juan Manuel Santos gab es in diesen Themen mit dem Opfer- und dem Landrückgabegesetz eine neue Dynamik, aber es liegt noch ein langer und hindernisreicher Weg vor den Opfern, bis sie umfassende Gerechtigkeit erfahren haben.    

30.04.2019 | Von Fabian Dreher

Gerechtigkeit und die Illusion des Postkonflikts

Im September 2018 nahm die ask! an der Internationalen Juristenkarawane in Kolumbien teil. Im Zentrum standen ...

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30.04.2019 | Von Fabian Dreher

Langsame Umsetzung der Friedensabkommen

Ende Februar 2019 publizierte das KROC Institute seinen dritten Zwischenbericht

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29.03.2019 | Von Fabian Dreher

Nationale Entwicklung ohne Frieden

Im Februar 2019 stellte die Regierung von Präsident Duque ihren Nationalen Entwicklungsplan 2018-2022 vor. Der Plan gib...

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29.03.2019 | Von Fabian Dreher

Fort- und Rückschritte bei der Umsetzung des Friedensabkommens

Im Rahmen der internationalen Überprüfung der Umsetzung des Friedensabkommens erstellen die beiden Organisationen CINEP...

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29.01.2019 | Von Fabian Dreher

Fortschritte und Herausforderungen der Geschlechterpolitik

Mitte Januar 2019 präsentierten die NGO CINEP und CERAC ihren zweiten Bericht über die Umsetzung des geschlech...

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28.01.2019 | Von Fabian Dreher

Wie geht es dem Frieden?

Halbjährlich berichtet die Stiftung Frieden und Versöhnung (Pares) über die Umsetzung des Friedensabkommens zw...

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27.08.2018 | Von Fabian Dreher

Probleme der Finanzierung der räumlichen Entwicklungspolitik von Kolumbien durch die Weltbank

Die Weltbank finanziert in Kolumbien Entwicklungsprogramme um damit den Friedensprozess zu unterstützen. 2016 ...

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27.08.2018 | Von Fabian Dreher

Stand der Umsetzung des Friedensabkommens (Dezember 2016 bis Mai 2018)

Der zweite Bericht des KROC-Instituts zeigt auf, dass inzwischen 21 Prozent der Bestimmungen des Friedensvertr...

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29.07.2018 | von Stephan Suhner

Zwiespältige Bilanz nach 18 Monaten Implementierung des Friedensabkommens

Anfang Juni 2018 hat die kolumbianische Stiftung für Frieden und Versöhnung PARES einen weiteren Zwischenbericht zum Stand der Umsetzung des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und der ehemaligen FARC – Guerilla herausgegeben

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29.04.2018 | Von Fabian Dreher

Die Sonderjustiz für den Frieden nimmt Fahrt auf

Im Rahmen des Friedensabkommens zwischen der Regierung und den FARC wurde vereinbart, dass eine Sonderjustiz, ...

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01.04.2017 | Von Fabian Dreher

Sonderjustiz für den Frieden: ein Gesetz mit Mängeln

Im März verabschiedete der kolumbianische Kongress nach langen Debatten das Gesetz für die Sonderjustiz für den Frieden. Verschiedene Änderungen, d...

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29.10.2015 | Von Regula Fahrländer

Sterbliche Überreste der Verschwundenen aus dem Justizpalast gefunden

30 Jahre sind seit der Übernahme und der Rückübernahme des Justizpalastes vergangen. Ebenso lange sind elf Personen verschwunden. Nun sind die sterblichen Überreste von drei von ihnen gefunden worden, was aber neue Verschwundene impliziert. So werden...

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26.02.2015 | Von Stephan Suhner und Laura Knöpfel

Die schwierige Suche nach einer gemeinsamen Wahrheit

Zwölf Wissenschaftler/innen schrieben je einen Essay über die Geschichte des Konfliktes in Kolumbien. Die Essays lesen sich so unterschiedlich, dass nicht von der Geschichte über den Konflikt sondern von zwölf unterschiedlichen Geschichtsversionen üb...

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17.12.2014 | von Regula Fahrländer

Kolumbien im Falle des Justizpalastes verurteilt

Am Internationalen Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember, gab der Interamerikanische Menschenrechtshof das Urteil bekannt: Der kolumbianische Staat wurde im Falle der Rückübernahme des Justizpalastes am 6. und 7. November 1985 für das Verschwindenl...

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28.08.2014 | von Regula Fahrländer

Paramilitärs erlangen Freiheit zurück

Für insgesamt 161 ehemalige Paramilitärs der AUC, darunter 15 oberste Kommandanten, sind  die acht Jahre Haftstrafe unter dem Demobilisierungsgesetz 975, dem „Ley de Justicia y Paz“, vorbei. Sie  können deshalb ihre  Freilassung beantr...

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25.02.2014 | Von Regula Fahrländer

Die kritische Situation der politischen Opposition

In den ersten Wochen des Jahres 2014 akkumulieren sich die Morddrohungen an die politische Opposition in Kolumbien. Die Unión Patriótica, die Marcha patriótica, das Anwaltskollektiv Jose Alvear Restrepo (Cajar), das Movimiento de Víctimas de Crímenes...

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29.08.2013 | von Regula Fahrländer

Die Rückkehr der Unión Patriótica

Am 9. Juli hat die oberste juristische Instanz Kolumbiens die Unión Patriótica (UP) wieder als Partei zugelassen. Der frühere Entscheid des nationalen Wahlrats wurde für ungültig erklärt, da damals die „schwere Überlebenskrise der UP“ nicht mit in Be...

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29.11.2010 | von Sylvia Meyer

Bahia Portete ist nicht Geschichte

Erst anfangs November wendeten sich die hinterbliebenen Wayuu-Frauen von Bahia Portete in der Guajira an die Öffentlichkeit, um neue Drohungen von Paramilitärs zu denunzieren. Nicht ganz zwei Wochen später, am 15. November, verbreiten sie auch freudi...

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22.10.2010 | von Sylvia Meyer

Wie viele Opfer sind es wirklich?

Am 22. Oktober meldeten kolumbianische Zeitungen weitere Verurteilungen im Fall des sechstägigen Massakers von Juli 1997 in Mapiripán. Eliécer Manuel Romero Herrera und Humberto Antonio Aguilar Allian müssen für die grausamen Morde je 29 Jahre und z...

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22.06.2010 | von Sylvia Meyer

Neue Zeugenaussagen zu Verwicklung in Paramilitarismus

Nach jüngsten Anschuldigungen von Ex-Polizeichef Juan Carlos Meneses unterhielt der jüngere Bruder des scheidenden kolumbianischen Präsidenten in den 1990-er Jahren im Bundesstaat Antioquia enge Verbindungen zu der paramilitärischen Gruppe „Die 12 Ap...

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Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

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