Konfliktdynamik und bewaffnete Akteure

Die Konfliktdynamik hat in den letzten zehn Jahren grosse Veränderungen erfahren, mit einem klaren Vorteil für die staatlichen Sicherheitskräfte. Verschiedene Regionen und wichtige Strassen sind deutlich sicherer geworden, in anderen geht der Krieg mit gesteigerter Intensität weiter. Die Armee wurde technisch aufgerüstet und hat mehr Mann unter den Waffen als je zuvor. Die FARC kann wegen der technischen Überlegenheit der Armee nicht mehr in grossen Einheiten angreifen und hat sich wieder auf Guerillataktik und Hinterhalte spezialisiert. Die FARC wie auch das ELN haben sich strategisch-taktisch angepasst und auch Verluste wie von "Aussenminister" Raul Reyes und dem Militärchef "Mono Jojoy" weggesteckt. Die Guerilla ist noch lange nicht besiegt, nur eine politische Lösung kann den Krieg beenden. Trotz der Demobilisierung von über 30'000 Paramilitärs terrorisieren neue paramilitärische Banden (Organización Nueva Generación, Aguilas Negras, Los Paisas etc.) weite Landstriche.   

30.11.2015 | Von Regula Fahrländer

Paramilitärische Gruppierungen im Aufschwung

In der Region Urabá im Nordwesten Kolumbiens melden Gemeinschaften und Menschenrechtsorganisationen eine Verstärkung der Präsenz von paramilitärischen Gruppierungen. Vielerorts tauchen diese nach Jahren erneut auf. Eine Analyse der kolumbianischen Me...

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27.11.2014 | Von Regula Fahrländer

Angst in Las Mercedes

Die Nachricht, dass in Kolumbien die Friedensverhandlungen auf Eis gelegt wurden, ging um die Welt. Genau auf das zweijährige Jubiläum des Dialogs hin kam die Krise. Auslöser war das Verschwinden des Brigadegenerals Rubén Darío Alzate Mora am 16. Nov...

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31.08.2012 | von Dominique Rothen

Angespannte Konfliktsituation im Norden des Cauca

Der Norden des Cauca ist seit langer Zeit Brennpunkt des bewaffneten Konfliktes in Kolumbien: Die linke Guerilla FARC und das nationale Militär machen sich die Kontrolle des Territoriums streitig. In dieser Region wohnen die Indigenen der Ethnie der ...

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31.08.2012 | von Stephan Suhner

Kritische humanitäre Situation in Tumaco, Nariño

In einem öffentlichen Communiqué machte die Diözese von Tumaco am 22. August 2012 auf die schwierige humanitäre Lage an der Pazifikküste Nariños aufmerksam. Die Zivilbevölkerung, und dabei insbesondere indigene Gemeinschaften, leiden unter dem bewaff...

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02.09.2011 | von Ann-Seline Fankhauser

Vereinfachte Auslieferung - neues Schlupfloch oder effektive Verbrechensbekämpfung?

Mit dem Gesetz zur Sicherheit der Staatsbürger (Ley de Seguridad Ciudadana) steht seit Ende Juni die Figur der extradición simplificada zur Beschleunigung und Vereinfachung des Auslieferungsverfahrens zur Verfügung. Die gesetzliche Bestimmung, welche...

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| von Ann-Seline Fankhauser

Goldrausch und Kriegsfinanzierung

Der neue Goldrausch der Kolumbien erfasst hat und die daraus resultierenden Möglichkeiten zur Profitmaximierung, blieben den bewaffneten Konfliktparteien nicht verborgen. Eine vielbeachtete Reportage, die Anfang März in der New York Times erschien, b...

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18.07.2009 | von Philipp Lustenberger

Die Gewalt hat viel verändert

Ein Erfahrungsbericht aus dem Chocó

Während eineinhalb Jahren hat Philipp Lustenberger in der Region Chocó gearbeitet. Für die Klaretianermissionare koordinierte er ein von HEKS unterstütztes Projekt zur Stärkung und Begleitung afrokolumbia...

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12.02.2009 | von Bruno Rütsche

Der Krieg gegen die FARC und die Situation des internen bewaffneten Konfliktes

Der interne bewaffnete Konflikt Kolumbiens war im Jahr 2008 in Bezug auf die FARC durch drei Elemente charakterisiert:
  1. Der Bruch des Mythos der Unverletzbarkeit des FARC-Sekretariats
  2. Der Änderung in der Strategie der Konfliktakteur...

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12.02.2009 | von Bruno Rütsche

Massaker der FARC an Indigenas Awá

In einer öffentlichen Erklärung vom 10. Februar 2009 klagte die indigene Organisation UNIPA und die nationale Indigenenorganisation ONIC die FARC an, mindestens 17 Indigenas der Awá getötet zu haben, darunter auch Kinder.
Zehn weitere Personen...

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Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com