26.09.2012

Verhandlungen mit FARC: verhaltener Optimismus angesagt

26.09.2012 | von Peter Stirnimann

Präsident Santos trat am 27. August ans Rednerpult und seine knapp dreiminütige Sondersendung schlug wie eine Bombe aus heiterem Himmel ein. Er führte aus: MitbürgerInnen! Vom ersten Tag meiner Regierung an bin ich der verfassungsmässigen Verpflichtung nachgekommen, den Frieden zu suchen. In diesem Sinne wurden Sondierungs-Gespräche mit der FARC-Guerilla geführt, um das Ende des Konfliktes zu suchen......Die KolumbianerInnen können volles Vertrauen haben, dass die Regierung mit Besonnenheit, Seriosität und Standhaftigkeit handeln wird und das Wohl und die Ruhe aller BewohnerInnen unseres Landes voranstellen. Danke!

Die politischen Debatten im Land haben damit neues Futter erhalten. Das Pendel zwischen Krieg und Frieden schlägt nach 50 Jahren bewaffnetem Konflikt mit den Guerillas und den Paramilitärs zur Zeit auf die Seite des Friedens, wie Repräsentativumfragen zeigen. Heute sind etwa Dreiviertel der befragten KolumbianerInnen für politische Verhandlungen des Konflikts. Die Stimmung im Land ist verhalten optimistisch bis skeptisch. Es gibt durchaus Gründe dazu.

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Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

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