09/16/16

Den Frieden wagen: Kolumbien nach 50 Jahren Bürgerkrieg

16.09.2016

Nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens ist ein dauerhaftes Ende des Bürgerkrieges in Kolumbien so nah wie nie zuvor. Doch Friede ist nicht nur die Unterzeichnung eines Abkommens. Friede ist ein langwieriger Prozess der Versöhnung und des gesellschaftlichen und politischen Neubeginns. Was braucht es, damit ein dauerhafter Friede nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens tatsächlich gelingt? Welchen Beitrag können die internationale Gemeinschaft und die Schweiz dabei leisten?

Darüber diskutieren wir mit Luz Estella Romero und Ricardo Esquivia, zwei Vertreter/innen der kolumbianischen Partnerorganisationen von «Semillas de esperanza».

Sie werden vom 24. Oktober bis zum 3. November 2016 in der Schweiz sein.

Die Gäste
Luz E. Romero ist Koordinatorin des Anwaltskollektivs Colectivo Mujeres al Derecho (Colemad), welches sich für die Rechte von Frauen, ethnischen Minderheiten, Landrechte und einen nachhaltigen Frieden einsetzt.
Ricardo Esquivia ist Geschäftsleiter von Sembrandopaz. Durch die Unterstützung von Organisationen auf Gemeindeebene und dem Vertrauensaufbau zwischen lokalen, regionalen und nationalen Stakeholdern stärkt die Organisation den Friedensprozess.

Die Diskussionsreihe
Zürich, Montag, 24. Oktober
18.30 Uhr, AKI, Katholische Hochschulgemeinde, Hirschengraben 86
Mit Enzo Nussio, Center for Security Studies, ETH 
Moderation: Barbara Müller, Peace Watch Switzerland
anschliessend Apéro

Luzern, Dienstag, 25. Oktober
19 Uhr, Romerohaus, Kreuzbuchstrasse 44
Mit Lisa Ott, Swisspeace
Moderation: Dominique Rothen, Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien
anschliessend Apéro

Fribourg, Mittwoch, 26. Oktober
19 Uhr, COMUNDO Suisse romande, Rue des Alpes 44
Moderation: Samuel Jordan, Journalist, ehem. IKRK Delegierter Kolumbien
anschliessend Apéro, inklusive Fotoausstellung zu Kolumbien von Pascal Blum

Bern, Donnerstag, 27. Oktober
19 Uhr, Käfigturm, Marktgasse 67
Mit Philipp Lustenberger, Human Security Advisor Schweizer  Botschaft Kolumbien, Abteilung für menschliche Sicherheit, EDA
Moderation: Dominique Rothen, Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien
anschliessend Apéro

Genf, Montag, 31. Oktober
18.30 Uhr, Maison de la Paix, Chemin Eugène-Rigot 2
Mit Vincent Conus, Programmverantwortlicher Lateinamerika, Abteilung für menschliche Sicherheit, EDA
Moderation: Christophe Koessler, Journalist
anschliessend Apéro

Basel, Dienstag, 1. November
18.30 Uhr, unternehmen mitte, Gerbergasse 30
Mit Silke Oldenburg, Dozentin am Ethnologischen Seminar, Universität Basel
Moderation: Annemarie Sancar, Swisspeace

Die Veranstaltungen sind in spanischer Sprache und werden simultan auf Deutsch,  in Fribourg und Genf auf Französisch übersetzt.

Eintritt frei; Kollekte

Das Friedensförderungsprogramms für Kolumbien «Semillas de esperanza»
Das Friedensförderungsprogramm leistet in der Karibikregion einen Beitrag zu einem gerechten und nachhaltigen Frieden in Kolumbien, der mittels Beeinflussung der den Konflikt antreibenden politischen, ökonomischen und sozialen Faktoren erzielt wird. Konkret unterstützt das Programm die zwei kolumbianischen Partnerorganisationen Sembrandopaz und das Colectivo Mujeres al Derecho (Colemad), die in der Karibikregion vier Dörfer und 37 Organisationen begleiten und sich für den Frieden in den ruralen Gebieten der Karibikregion einsetzen.

Das Friedensförderungsprogramm «Semillas de Esperanza» wird von zehn Schweizer Hilfswerken und NGO getragen. Mitglieder der Trägerschaft sind die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask!, Caritas Schweiz, COMUNDO, Fastenopfer, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS, Peace Brigades International PBI, Peace Watch Switzerland PWS, Swissaid, Terre des Hommes Schweiz und Terre des Hommes Suisse. Das Programm wird von der Abteilung für menschliche Sicherheit (AMS) des Eidgenössischen Departements des Äusseren (EDA) und der Schweizer Botschaft in Kolumbien begleitet und mitfinanziert.

Mehr zum Programm

 

Aktuell

08.12.2016


Spenden an die ask!

Wir leisten unsere Arbeit für die kolumbianische Zivilgesellschaft mit viel Herzblut. Um unsere Kosten zu decken, sind wir auf Spenden angewiesen.

Wir freuen uns entsprechend über eine Spende auf:
PC-Konto 60-186321-2
(
IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2)

26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com