Frieden von unten

Während der Krieg in vielen Gebieten Kolumbiens mit unverminderter Härt weiter geht, bemühen sich immer mehr ländliche Gemeinschaften und städtische Quartiervereinigungen, in ihrem näheren Umfeld ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen. So arbeiten verschiedene NGOs und Quartiervereinigungen gezielt zur Jugendgewalt und Bandenkriminalität, während sich indigene und kleinbäuerliche Gemeinschaften von allen bewaffneten Akteuren distanzieren und ihr Territorium für waffenfrei erklären.   

21.12.2018 | von Stephan Suhner

Partizipatives Monitoring der Menschenrechtsverletzungen und der Implementierung des Friedensabkommens

Unterstützt von der holländischen Friedensorganisation PAX machen Gemeinschaften aus 17 Ortschaften im Meta und im Norden des Cauca ein partizipatives Monitoring über Menschenrechtsverletzungen und Risiken für den Aufbau von Frieden in ihren Territor...

mehr...
17.12.2018 | Von Jonas Rüger - Comundo

„Sie mögen einen von uns töten, aber tausend andere werden geboren werden.“

Nachruf auf Edwin Dagua Ipia (weiter unten auf Spanisch)

Mit gerade einmal 27 Jahren wurde Edwin Dagua Ipia 2017 zum mehr...
29.09.2018 | Von Fabian Dreher

Unschuldig hinter Gittern: zu Besuch bei politischen Gefangenen in Kolumbien

Seit Ende April 2018 sitzen zwei afrokolumbianische Führungspersonen im Gefängnis, die Staatsanwaltschaft wirft ihnen R...

mehr...
28.06.2018 | Von Fabian Dreher

Samen der Hoffnung – Semillas de Esperanza

Zehn Schweizer NGO unterstützen gemeinsam mit dem EDA in der kolumbianischen Karibikregion das Friedensförderu...

mehr...
15.09.2016

Den Frieden wagen: Kolumbien nach 50 Jahren Bürgerkrieg

Nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens ist ein dauerhaftes Ende des Bürgerkrieges in Kolumbien so nah wie nie zuvor. Doch Friede ist nicht nur die Unterzeichnung eines Abkommens. Friede ist ein langwieriger Prozess der Versöhnung und des gesel...

mehr...
29.04.2015 | Von Regula Fahrländer

Friedensmarsch zeigt Polarisierung auf

Hunderttausende Kolumbianerinnen und Kolumbianer gingen auch dieses Jahr am 9. April auf die Strasse, um für Frieden zu marschieren und den Opfern des Krieges zu gedenken. Zum Marsch aufgerufen haben die Linke und Präsident Santos, ist in den Medien ...

mehr...
19.06.2013 | Von Yvonne Zimmermann, Koordinatorin vom Solifonds

SOLIFONDS: rasche und unbürokratische Solidarität mit sozialen Kämpfen – seit 30 Jahren

In der Kohlemine El Cerrejón, zu einem Drittel im Besitz des Schweizer Multis Glencore Xstrata, streikten die Arbeiter ab dem 7. Februar 2013 einen Monat lang. Die gesamte Produktion war lahmgelegt, während eines Tages blockierte zudem die Bevölkerun...

mehr...
18.04.2013 | von Ann-Seline Fankhauser

Nationaler Marsch für Frieden und Demokratie

Ungeachtet ideologischer Differenzen wurde am 9. April in Kolumbien von hunderttausenden Kolumbianern ein Zeichen für den Frieden gesetzt. Auch Präsident ...

mehr...
31.10.2012 | von Ann-Seline Fankhauser

Erstarkte soziale Bewegungen fordern Partizipation am Friedensprozess

Der Friedensprozess gehe über die Friedensverhandlungen hinaus und müsse sich den strukturellen Problemen sozialer Ungleichheiten annehmen, meint die Sprecherin des Congreso de los Pueblos und Bauernführerin Marylén Serna Salinas. In verschiedenen...

mehr...
07.10.2012

Friedensengagement der Schweiz in Kolumbien: Kontinuität sichern und ausbauen!

Acht ParlamentarierInnen der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates befinden sich zwischen dem 7. – 13. Oktober auf einer Mission in Kolumbien [1]. Hauptziel des Aufenthalts ist es, die Beziehungen auf parlamentarischer Ebene zu pflegen und z...

mehr...
24.06.2012 | von Dominique Rothen

Die Zivilgesellschaft fordert das Recht auf Frieden ein

In Kolumbien suchen soziale Organisationen immer wieder Formen, um ihr Überleben zu sichern und den Einfluss des bewaffneten Konflikts auf die Zivilgesellschaft zu minimieren. Eine dieser Formen ist der Dialog mit den illegalen bewaffneten Akteuren. ...

mehr...
02.05.2012 | von Ann-Seline Fankhauser

Ein neues Linksbündnis soll den Wandel bringen

80 000 Menschen nahmen am 23. April am „Patriotischen Marsch“ in Bogotá teil. Der Marsch bildete den Abschluss eines dreitägigen Treffens zur Gründung eines neuen breiten Bündnisses sozialer Bewegungen in Kolumbien, ...

mehr...
26.10.2011 | von Annina Grob und Dominique Rothen

Congreso Tierra, Territorios y Soberanía in Cali, vom 30. September bis 3. Oktober 2011

Zwischen dem 30. September und dem 3. Oktober haben sich in Cali auf dem Unigelände rund 15'000 Kolumbianer und Kolumbianerinnen zu einem Volkskongress zu La...

mehr...
01.01.1970

Bulletin „Mazico Joven“

Dominique Rothen arbeitet als Cooperactriz von E-Changer bei der Bauernorganisation CIMA im Departement Cauca. Dort unterstützt sie u.a. den Jugendprozess des CIMA, Mazico Joven. Im Mai weilte Dominique Rothen mit ihrem Projektpartner Camilo López...

mehr...
04.10.2011 | von Julia Bangerter

Mit gekreuzten Beinen für eine bessere Strasse

Barbacoas im Departement Nariño im Südwesten Kolumbiens: Die einzige Strasse, welche diesen Ort mit der Aussenwelt verbindet, ist in schier unbefahrbarem Zustand und die Lebensbedingungen für die Menschen durch die Isolation unwürdig. Um dieser unert...

mehr...
01.05.2011

Nationale Umfrage zur Wahrnehmung von Frieden und Menschenrechten in der öffentlichen Meinung

Auf die Initiative verschiedener Menschenrechtsorganisationen und –programmen wurde die kolumbianische Bevölkerung zum ersten Mal zu ihrer Wahrnehmung des Friedensprozesses und der Menschenrechtsarbeit befragt. Die Bevölkerung scheint sich der Wichti...

mehr...
22.11.2009 | von Sabine Droz, Dominique Rothen, Bruno Rütsche

Frauen in Kolumbien - von Kriegsopfern zu Friedensstifterinnen

Frauen und Kinder sind von Kriegen weltweit am meisten betroffen. Sie bleiben mit den Familien zurück, wenn Väter und Söhne in den Krieg ziehen und oft nicht mehr zurückkehren. Sie müssen vor der Gewalt fliehen. Oft werden sie von Bewaffneten aus Rac...

mehr...
11.02.2009 | von Bruno Rütsche

Klare Zeichen der Zivilgesellschaft für soziale Gerechtigkeit und Frieden

Kolumbien erlebte im Jahr 2008 einige wichtige Mobilisierungen. Es begann mit dem Marsch vom 4. Februar 08 unter dem Slogan „Nein zur FARC“. Rund 4 Mio. Menschen gingen auf die Strasse und folgten einem Aufruf, welcher im Internet begonnen hatte und ...

mehr...
15.05.2008 | von SUIPPCOL

SUIPPCOL Friedensprogramm der Schweiz in Kolumbien zur Stärkung der Zivilgesellschaft

Verschiedene Nichtregierungsoganisationen und Institutionen aus der Schweiz führen seit 2001 gemeinsam und unterstützt vom Bund ein NGO-Kooperationsprogramm zur Friedensförderung in Kolumbien durch.[1] Nachhaltiger Friede stellt sich nicht einfach n...

mehr...

Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

Mitglied der ask! werden und/oder an die ask! spenden oder einfach eine Spende an das Postkonto der ask! IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2 überweisen.