30.07.2005

Standpunkt der ask!

30.07.2005

Dies sind die zentralen Elemente einer Rede von Mai 2005. Sie haben nach wie vor Gültigkeit.

  • Friede wird von unten, von innen und ab sofort aufgebaut. Man kann den Aufbau von Frieden und einer wirklichen Demokratie nicht auf die Zeit nach dem Abschluss möglicher erfolgreicher Friedensverhandlungen verschieben.
  • Der interne bewaffnete Konflikt Kolumbiens ist bereits ein internationaler Konflikt. Dieses internationale Panorama muss mit berücksichtigt werden. Man kann den Konflikt nicht auf eine rein nationale Lösung reduzieren.
  • Alles weist darauf hin, dass der Aufbau von authentischen und wirklichen Friedens- und Demokratieprozessen eine eigene persönliche Identität und eine eigene Identität als Bewegung voraussetzt. Es handelt sich also um einen gesellschaftlichen und individuellen Prozess.
  • Die Hoffnung auf die Überwindung des Konfliktes, auf den Aufbau eines Friedens mit sozialer Gerechtigkeit und einer umfassenden, wirklichen Demokratie liegt in den sozialen Bewegungen, den Bewegungen der Frauen, der Indígenas, der AfrokolumbianerInnen, der Bauern und Bäuerinnen und in den Erfahrungen, den die Friedensgemeinschaften mit zivilem Widerstand gemacht haben

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12.03.2009 | von Bruno Rütsche

Zehn Thesen zum Wandel des Konflikts - Eine Replik

Im November 2008 veröffentlichte die Konrad-Adenauer-Stiftung einen Länderbericht zu Kolumbien von Dr. Carsten Wieland mit dem Titel „Zehn Thesen über den Wandel des Konflikt...

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Aktuell

21.12.2018

Ask!: Seit 31 Jahren im Dienst von Frieden und Menschenrechten

Seit 1987 setzt sich die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! als Stimme der kolumbianischen Zivilgesellschaft für Frieden und Menschenrechte ein.

2018 organisierte sie dazu öffentliche Veranstaltungen zu den Wahlen in Kolumbien, zum Kokaanbau und dem Drogenkrieg, zu den Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen von Schweizer Konzernen in Kolumbien.

Sie organisierte Film- und Diskussionsabende, Pubquizze und ein Jass- und Tichuturnier und hielt anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags Predigten in katholischen und reformierten Kirchen.

Sie lobbyierte im Rahmen der Konzernverantwortungsinitiative für eine verbindliche Sorgfaltsprüfungspflicht für Unternehmen, verfasste und unterstützte verschiedene offene Briefe und Petitionen an die Regierungen der Schweiz und Kolumbiens. Elf Mal versandte die ask! 2018 einen umfassenden Newsletter mit Monatsbericht zur Lage der Menschenrechte in Kolumbien und aktuellen Entwicklungen.

Auch für 2019 haben wir wieder einiges geplant. Veranstaltungen zu Frieden und Menschenrechten, eine neue Kampagne und eine neue Webseite. Damit wir unsere Pläne realisieren können, sind wir auf unsere grosszügigen UnterstützerInnen angewiesen. Danke für Ihre Treue!

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