Friedensförderung

Der interne bewaffnete Konflikt dauert in Kolumbien seit den 60er Jahren an. Friedensverhandlungen zwischen Regierung und Guerillaorganisationen fanden immer wieder statt, so zu Beginn der 80er und 90er Jahre. Einige Guerillaverbände lösten sich um die 90er Jahre auf und integrierten sich ins Zivilleben. Unter der Regierung von Präsident Pastrana (1998 – 2002) wurde ein Gebiet von der Grösse der Schweiz für Verhandlungen zwischen Regierung und der FARC-Guerilla entmilitarisiert. Ein Sondergesandter der UNO versuchte die Friedensbemühungen zu unterstützen. Im Jahr 2002 kam es zum Abbruch der Verhandlungen und zu einer umfassenden Strategie zur „Bekämpfung des Terrorismus“.

Während diese Verhandlungsbemühungen zwischen den bewaffneten Akteuren auch international Beachtung fanden, wurden die konkreten Friedensbemühungen von Seiten der Zivilgesellschaft, insbesondere von Bauern-, Indigenen- und afrokolumbianischen Gemeinschaften, sich inmitten des bewaffneten Konfliktes zu behaupten, ihre Rechte als Zivilbevölkerung einzufordern und sich gegen Vertreibung, Mord und Verschleppung zu wehren, national wie international kaum beachtet. Viele Gemeinschaften haben es nicht nur mittels selber entwickelten Strategien geschafft, in ihren Gebieten zu bleiben, sondern auch ihr durch die militärischen Blockaden bedrohtes Überleben durch alternative Lebenspläne zu sichern.

Ein Beispiel dafür sind die über 30 Basisorganisationen, welche im Netz der Basisfriedensinitiativen (http://www.pazdesdelabase.org/) zusammengeschlossen sind und vom schweizerischen Friedensförderungsprogramm SUIPPCOL (www.suippcol.ch) begleitet und unterstützt werden.

31.07.2005

Standpunkt der ask!

Dies sind die zentralen Elemente einer Rede von Mai 2005. Sie haben nach wie vor Gültigkeit.
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Konfliktdynamik und bewaffnete Akteure

Die Konfliktdynamik hat in den letzten zehn Jahren grosse Veränderungen erfahren, mit einem leichten Vorteil für die staatlichen Sicherheitskräfte. Verschiedene Regionen und wichtige Strassen sind deutlich sicherer geworden, in anderen geht der Krieg...

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Archiv

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Frie...

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Links

Die Webseite der Corporación Arco Iris verfügt über sehr gute Analysen zum Konflikt:
http://www.nuevoarcoiris.org.co/sac/ Die sehr gute Seite der katalanischen Escola de Cultu...

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Aktuell

Kampagne "Recht ohne Grenzen"

http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/

Bundesrat und Parlament sollen mit klaren Regeln sicherstellen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Das fordern rund 50 Organisationen in einer gemeinsamen Kampagne „Recht ohne Grenzen“.