06/29/18

Nationale Naturparks mit Campesinos als integrale Strategie für Naturschutz und gutes Leben. Von den Schwierigkeiten, das neoliberale Umweltschutzkonzept ohne Menschen zu überwinden

29.06.2018 | von Stephan Suhner

Seit langem gibt es wegen der Präsenz von Campesinos in den Naturparks Konflikte zwischen kleinbäuerlichen Siedlern und den kolumbianischen Umweltbehörden, namentlich der nationalen Naturparkbehörde. Die Regierung Santos versuchte in diesen territorialen Konflikten Lösungen zu erarbeiten, einerseits mehr Schutzgebiete auszuweisen und andererseits die Konflikte mit den Bauern, die dort leben, zu lösen. Vertreter verschiedener Kleinbauernorganisationen, die am Nationalen Verhandlungstisch MNC teilnehmen, haben Anfang 2017 technische Berater damit beauftragt, Grundlagen für Nationalparks mit Campesinos zu schaffen. Dazu wurden die Besiedlung der Nationalparks durch Kleinbauern sowie die Nutzungsarten der Parks durch die Campesinos untersucht sowie ein Vorschlag für ein Abkommen über den Naturschutz und das gute Leben für die Campesinos erarbeitet.

Zwischen dem traditionellen Naturschutzkonzept der kolumbianischen nationalen Naturparkbehörde und den Siedlungsgebieten der kleinbäuerlichen Siedler gibt es viele Konflikte und Spannungen. Die von den Kleinbauernverbänden in Auftrag gegebenen Studien[1] sollen zum besseren Verständnis des Phänomens beitragen und Elemente für eine neue öffentliche Politik liefern, die kohärent ist mit neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Aktuelle Schätzungen gehen von 150‘000 Kleinbauernfamilien aus, die in Gebieten leben, die - häufig später als die kleinbäuerliche Besiedlung - zu Nationalen Naturparks erklärt wurden. Diese Überschneidungen führten zu unzähligen Konflikten zwischen der Parkbehörde und den Kleinbauern, die fordern, dass ihre territoriale Situation geklärt und ihrer Grundrechte gewahrt werden. Da ihre Siedlungen vom Staat nicht anerkannt werden, erhalten sie auch keine Dienstleistungen. Für das kolumbianische Nationalparksystem bedeutet die Präsenz der Kleinbauern, dass es seinen Verpflichtungen zum Schutz der Umwelt und der Biodiversität nur eingeschränkt nachkommen kann. Für die Behörden sind die Kleinbauern Invasoren und illegale Besetzer. Da die Nationalen Naturparks unveräusserlich und unverjährbar seien, sei jegliche Anpassung der Grenzen der Parks verboten.

Kleinbauern oder Umweltschutz – ein falsches Dilemma

Für die Kleinbauern war es jedoch der Staat mit der Parkbehörde, der in ihre Lebensräume eingedrungen ist, da die Campesinos schon länger dort siedelten als die Parks eingerichtet wurden. In vielen Fällen befanden sich die Campesinos schon Jahrzehnte in einem Territorium bis es dann zum Nationalpark erklärt wurde, und häufig haben die Campesinos nicht mal davon erfahren. Viele Colonos (Siedler) und Kleinbauernfamilien warten seit vielen Jahren auf eine Lösung und gelangten vergeblich immer wieder an die Behörden. Die Campesinos des Parks Nudo del Paramillo wurden vor 20 Jahren durch Paramilitärs vertrieben, und erfuhren erst als sie die Restitution ihrer Ländereien beantragten, dass ihr Gebiet seit 1977 ein Nationalpark und eine Restitution deshalb nicht möglich sei. Die Besiedlung von Territorien in Caquetá und Putumayo, die heute Nationalparks sind, wurde von der damaligen Landreformbehörde Incora gefördert, so beispielsweise im heutigen Nationalpark La Paya. Die Kleinbauern reklamieren für sich eine Art Gewohnheitsrecht, das von den Behörden nicht aberkannt werden könne, da diese die Realität vor Ort bei der Ausscheidung der Parks nicht berücksichtigt hätten. Ausserdem seien es der Staat und das herrschende Wirtschaftsmodell gewesen, die ihnen systematisch das Land weggenommen und sie gezwungen hätten, an der Agrargrenze in immer entfernteren Waldregionen zu siedeln. Daher sei es ungerecht, dass heute nicht nur die Viehzüchter und Grossgrundbesitzer ihnen das Land wegnehmen wollen, sondern der Staat selbst auf Grund inkohärenter Schutzkonzepte, die die komplexe Realität und die tatsächlichen Gründe für die Umweltprobleme nicht berücksichtigen.

Angesichts dieser Komplexität stellen sich für die Experten viele Fragen: Was sind die Grundrechte der Kleinbauern, die angesichts dieser Realitäten anwendbar sind? Was ist der Rechtsanspruch bezüglich des Umweltschutzes und der Erhaltung der Biodiversität? Welche Rechte haben Vorrang? Sind die Rechte der Campesinos und die Rechte des Umweltschutzes gar unvereinbar? Sind die Kleinbauern allenfalls entgegen den heutigen Annahmen für den Umweltschutz und den Erhalt der Biodiversität sogar wichtig? Die Studienautoren gehen für die Beantwortung dieser Fragen interdisziplinär vor und lehnen eine alleinige strenge Auslegung des gesetzlichen Rahmens ab. Schlussendlich geht es um Grundfragen des Zusammenlebens, der Versöhnung und des Friedens.

Zaghafte Annäherungen der Positionen, umstrittene Lösungsansätze

Dies ist auch der Hintergrund für den Beschluss von Präsident Santos, im Rahmen des Friedensprozesses einen formellen Dialog zwischen dem Staat und den Kleinbauerngemeinschaften zu eröffnen, um die territorialen Konflikte zwischen den Kleinbauern und dem System der Nationalparks zu lösen. Auf dieser Idee basiert das Abkommen für den Wohlstand Nr. 079 vom 8. August 2012 für die nachhaltige Nutzung und den Erhalt des kulturellen und natürlichen Reichtums, mit dem ein Arbeitstisch unter Beteiligung verschiedener Behörden und Kleinbauernvertretern geschaffen wird. Unter anderem soll damit das Umweltministerium die Pufferzonen der Nationalparks reglementieren und abgrenzen und das Gesetz über Forstreservate aktualisieren. Am 27. November 2014 wurde eine neue Absichtserklärung verabschiedet und die Mesa de Concertación Nacional MCN zwischen Kleinbauern und Institutionen geschaffen, um eine partizipative Politik zur Lösung der territorialen Konflikte in Gebieten des Nationalparksystems Kolumbiens zu formulieren. Es sollen Ansätze gefunden werden, um die Nationalparks zu schützen und wiederherzustellen und gleichzeitig die Lebensbedingungen der Kleinbauern zu verbessern. Dieser Tisch hat zu einer positiven Annäherung zwischen Kleinbauern und Parkbehörde geführt, aber in vielen Schlüsselthemen konnten bis 2017 noch keine Lösungen gefunden werden. Sehr umstritten sind der Vorschlag von Nationalparks mit Campesinos, wo ein interkulturelles Zusammenleben von Indigenen, Afros und Campesinos in Parks möglich wäre, und die Anpassung der Grenzen der Nationalparks, wo es die Gemeinschaften für notwendig erachten. Keine Einigung gab es bis 2017 auch bei der Anpassung der Umweltnormen, um landwirtschaftliche Projekte in den Parks zu erlauben, Nationalparks neu einzustufen und um die Überschneidungen von Nationalparks mit Campesinoreservaten (Zonas de Reserva Campesina ZRC) zu ermöglichen.

Ende 2016 wurden diese Streitpunkte auch am Verhandlungstisch in Havanna zwischen den FARC und der Regierung verhandelt und fanden Eingang in den 1. und 4. Punkt des Friedensabkommens. Das Friedensabkommen gab für die Suche nach ausgewogenen Alternativen zwischen Umweltschutz einerseits und Wohlstand und gutem Leben für die Campesinos andererseits eine neue Orientierung vor und bekräftigte den Grundsatz der Partizipation der ländlichen Gemeinschaften. Die Elemente bezüglich Kleinbauern und Nationalparks haben die Arbeit der Mesa de Concertación beeinflusst, mit der Implementierung des Friedensabkommens aber auch Zeitdruck geschaffen.

Ausgehend von der Absichtserklärung von November 2014 gibt es grundsätzlich drei grobe Alternativen zur Lösung der territorialen Konflikte in Nationalparks:

1)    Den Campesinos werden die Grundstücke abgekauft, sie verlassen das Gebiet des Nationalparks und bauen selbständig an einem anderen Ort wieder eine Existenz auf.

2)    Freiwillige, würdige und differenzierte Umsiedlung in Gebiete ausserhalb der Nationalparks, wo die Campesinogemeinschaften ein neues Lebensprojekt aufbauen können und dabei von den verschiedenen staatlichen Institutionen unterstützt werden. Diese Option lässt sich mit den Abkommen über die Campesinoreservate ZRC kombinieren, die als komplementäre Schutzzonen im Einflussbereich von Nationalparks gesehen werden.

3)    Konservierung der Parkgebiete mit aktiver Beteiligung der Campesinos, die heute in den Naturparks leben. Dieser Ansatz zum Schutz der Parkgebiete bedeutet nicht, dass die Kleinbauern die Parks verlassen müssen. Eng mit diesem Ansatz verbunden ist das Konzept der Nationalparks mit Campesinos, was das Zusammenleben verschiedener afrokolumbianischer, indigener und kleinbäuerlicher Gemeinschaften in einem Territorium ermöglichen würde. Dieser Vorschlag wird von den Studienautoren favorisiert, ist aber gleichzeitig auch am umstrittensten.

Die Kleinbauerndelegierten in der Mesa de Concertación haben den klaren Willen der Gemeinschaften betont, sich aktiv an Prozessen zu beteiligen, die die soziale, wirtschaftliche und Umweltnachhaltigkeit in den Nationalparks fördern. Dazu braucht es eine ökologische Aufwertung und Renaturierung sowie eine produktive Umorientierung und Diversifizierung der wirtschaftlichen Aktivitäten. Solche Prozesse können massgeblich dazu beitragen, die Abholzung und das weitere Fortschreiten der Agrargrenze in den Parks zu bremsen. Die Kleinbauern wollen also mit den Institutionen zusammenarbeiten und messen den Ökosystemen einen grossen Wert bei. Die landläufige Meinung, dass Kleinbauern einfach Wald abholzen und damit die Natur zerstören, muss dringend überholt werden.

In den letzten 15 Jahren hat das System der Nationalparks verschiedene Konzepte entwickelt, in der den Campesinos ein Potential im Umweltschutz zugestanden wird. Zu erwähnen ist die Politik der sozialen Partizipation bei der Konservierung oder das Konzept der partizipativen ökologischen Restauration. Hauptkritikpunkt seitens der Campesinos ist, dass diese Konzepte nicht mit ihnen abgestimmt und konsultiert wurden, was zu Unsicherheit und Unzufriedenheit bei der Umsetzung führt. Die Erfahrung zeigt, dass der Abschluss von Abkommen über partizipative ökologische Restauration geeignet ist, um Schutzziele zu erreichen, aber wenig beiträgt zum Wohlstand und dem Buen Vivir der Kleinbauern. Trotzdem hat diese Strategie Potential und es lohnt sich Anpassungen vorzunehmen, um die Akzeptanz bei den Kleinbauern zu verbessern. Es geht also darum, den Konservierungszustand in den Nationalparks zu erhalten oder zu verbessern, und gleichzeitig den Wohlstand und das gute Leben der Kleinbauerngemeinschaften zu fördern. Damit sollen das Fortschreiten der Agrargrenze in den Nationalparks sowie die Abholzung in den Parks und den Einflussgebieten gestoppt werden. Es geht darum, partizipative ökologische Restaurationsprozesse in Angriff zu nehmen, die Produktionssysteme zu nachhaltigen agroökologischen Systemen der Konservierung umzugestalten sowie die sozioökonomischen Bedingungen der Kleinbauernfamilien zu verbessern.

Die Lösung: Umweltschutz unter Einbezug der lokalen Bevölkerung

Die technischen Experten, die die Bauernorganisationen beraten, setzen voll auf die Verteidigung der kleinbäuerlichen Kultur und Wirtschaftsweise. Betrachtet man die Situation in ihrer Gesamtheit, wird klar, dass die Umweltkrise aus der Krise der Landwirtschaft und der Kleinbauern entstanden ist, die zur Vertreibung und Prekarisierung der Campesinos und damit zum Druck auf die Umwelt führt. Das herrschende Wirtschaftssystem ist die eigentliche Ursache der Umweltzerstörung, nicht der Kleinbauer, der das Überleben seiner Familie zu sichern sucht. Es gibt in Kolumbien zigtausende von Kleinbauern, die Widerstand leisten, die weiterhin die Campesinokultur und -wirtschaft leben wollen und die ihre Territorien gegen alle Anfeindungen und widersprüchlichen Politiken verteidigen. Einerseits fördert der Staat Monokulturen und Bergbau- und Ölförderprojekte mit schweren Umweltauswirkungen und Zerstörung kleinbäuerlicher Gemeinschaften, andererseits verfolgt er ein neoliberales Schutzkonzept ohne Menschen, eben Nationalparks ohne Campesinos. Dahinter steht das falsche Konzept der Baldíos, des unbesiedelten Landes (Staatsland), das nur intensive, kapitalistische Nutzungs- und Besitzformen als solche anerkennt. Der Amazonas war aber nie menschenleer, die Menschen haben das heutige Ökosystem über die Jahrtausende mitgeprägt.

Viele Kleinbauerngemeinschaften setzten sich seit Langem für Umweltschutz ein. So hat beispielsweise die Zona de Reserva Campesina El Pato-Balsillas verschiedene Regeln über das Verbot des kommerziellen Fischfangs, der Brandrodung und des Holzschlags nahe Quellgebieten erlassen, und es wurden restriktive Regeln zum Schutz des Wassers, der Flora und der Fauna verfügt. Darüber wacht ein Umweltkomitee und bei Übertretungen gibt es Strafen. Zudem tragen Kleinbauern, Indigene und Afros auch zur Biodiversität bei. Ökosysteme, die heute geschützt werden, sind schon lange durch menschlichen Einfluss geprägt, so dass Schutz mit den Campesinos erst recht Sinn macht. Zudem hat die Landwirtschaft der Campesinos, Indigenen und Afros mit ihrem Saatgut zur Biodiversität beigetragen und stellt einen grossen kulturellen und Umweltwert dar.

Für die Studienautoren ist eine integrale Verteidigungsstrategie der Kleinbauern als Mittel zum Schutz der Umwelt und der Ökosysteme also keine romantische Verklärung, sondern eine absolute Notwendigkeit, gerade wenn man die Realität der sozialen und ökologischen Beziehungen in den Territorien anschaut. Das Verschwinden der Campesinos wäre einer der grössten menschlichen Katastrophen und würde ungebremst die weitere ausbeuterische Zerstörung der Natur oder den neoliberal-unternehmerischen Naturschutz ermöglichen, der auf fragwürdigen Massenökotourismus und Patentierungen setzt. Für die Studienautoren ist der politische Moment günstig, tiefgreifende Veränderungen zu erreichen. In den letzten Jahren ist beispielsweise dank dem Friedensprozess endlich ein jahrzehntelang vernachlässigter Dialog mit ausgeschlossenen Gesellschaftsgruppen wie den Campesinos in Gang gekommen, und es bietet sich die Chance, dank dem Friedensprozess Umwelt- und Territorialkonflikte zu lösen. Eine Raum- und Umweltplanung basierend auf den Campesinos und den Gemeinschaften als integrale Schutzstrategie der Biodiversität und die Implementierung des territorialen Friedens ist nicht nur wünschenswert, sondern wäre im aktuellen Moment realisierbar. Internationale Instrumente, die kolumbianische Verfassung und die Rechtsprechung ermöglichen heute schon Fortschritte hin zu einer Politik des Schutzes gemeinsam mit den Campesinos. Auch das Friedensabkommen mit den FARC enthält Elemente (Punkt 1.1.10), die Alternativen bei diesen Territorialkonflikten in geschützten Gebieten ermöglichen.

Bisher haben es die Beamten der verschiedenen Behörden aber nicht geschafft, die zentralistische und verrechtlichte Sichtweise abzulegen und die ländliche Realität zu akzeptieren[2]. Noch immer tun sie sich schwer damit, Vorschläge der Campesinos anzunehmen und den Spielraum des Friedensabkommens zu nutzen. Der grosse Widerstand gegen die Umsetzung der Integralen Agrarreform in den letzten eineinhalb Jahren und das nahende Ende der Amtszeit von Präsident Santos verheissen wenig Gutes. Der frisch gewählte Präsident Iván Duque hat deutlich weniger Interesse an der Umsetzung des Friedensabkommens und will keine weiteren Schritte hin zu einer Agrarreform machen, die nur informelle Kleinbetriebe schaffe, sondern setzt auf die Agroindustrie. Zudem plant er die Besprühungen von Drogenpflanzungen mit Agrochemikalien wieder aufzunehmen, und scheint weniger auf eine alternative Entwicklung mit den Kleinbauern zu setzen. Angesichts der rekordhohen Abholzungsraten von 2017, gerade im Amazonasgebiet, wäre ein konsequenter Naturschutz mit integralem Fokus und Einbezug der lokalen Bevölkerung absolut notwendig! Es bleibt zu hoffen, dass sich dieses Window of Opportunity nicht schon wieder schliesst.

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[1] Propuestas de los campesinos en los Parques Nacionales Naturales. Equipo Técnico del Campesinado en Parques Nacionales presenta propuestas de Parques con Campesinos, 19. Mai 2018, in: https://prensarural.org/spip/spip.php?article23102&t=1&cn=ZmxleGlibGVfcmVjc18y&refsrc=email&iid=74a56b1d747747b0b6c5f981b6467be4&uid=2883198148&nid=244+285282312

[2] Lorena Carillo González, Es conveniente tener campesinos en los parques naturales? 28. Mai 2017, in: https://www.razonpublica.com/index.php/economia-y-sociedad/10278-es-conveniente-tener-campesinos-en-los-parques-naturales.html  

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Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

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www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com