08/31/16

Glencore und die Gemeinschaften: wenn die Meinungen auseinandergehen

31.08.2016 | von Stephan Suhner

Ende März 2016 hat die ask! einen offenen Brief an Glencore geschickt, der von rund 80 Persönlichkeiten unterzeichnet worden war. Anlass waren die unerfüllten Versprechen, die Glencore-CEO Ivan Glasenberg anlässlich der Kolumbienreise im März 2015 abgegeben hatte. Glencore antwortete darauf am 19. April mit einem Schreiben, das im Juni auf Glencores Webseite veröffentlicht wurde. Am 17. Mai 2016 lud Glencore zu einem weiteren Up-Date der seit dem Besuch von Ivan Glasenberg in Kolumbien gemachten Fortschritte. Die ask! hatte die Teilnahme an jenem Treffen abgelehnt, da es keine Agenda und keine Garantien für konstruktive Diskussionen gab. Auf den folgenden 4 Seiten geben wir die Antworten und die Sicht der direktbetroffenen Gemeinschaften und der Begleitorganisationen auf Glencores Antwortschreiben und die Präsentationen[1] vom 17. Mai wieder.  

1.    Guajira, Cerrejón Mine und die Gemeinschaften Tamaquito, Roche, Las Casitas, Chancleta und Patilla

Freiwillige Umsiedlung von Tamaquito: Auf Wunsch/Verlangen der Gemeinschaft Tamaquito startete Cerrejón 2007 einen freiwilligen Umsiedlungsprozess mit der Gemeinschaft. Die Gemeinschaft selbst suchte das Land aus und zog im Juli 2013 von ihrem 10 Ha – Grundstück auf ein neues 300 Ha- Grundstück.

Antwort ask!: Cerrejón und Glencore betonen fälschlicherweise immer, Tamaquito habe sich freiwillig umsiedeln lassen, ohne Notwendigkeit. Das stimmt so nicht. Ein unabhängiges Expertengremium hat 2007 Cerrejon empfohlen, nicht nur direkt vom Bergbau betroffene Gemeinschaften umzusiedeln, sondern auch Gemeinschaften, deren Lebensbedingungen durch den Bergbau (indirekt) erschwert werden. Tamaquito hat durch die Umsiedlung anderer Gemeinschaften wesentliche Teile des sozialen Netzes verloren, Handels- und Arbeitsmöglichkeiten fielen weg (u.a. mit der Zerstörung von Tabaco), die Zufahrtsstrasse wurde immer wieder verändert und der Weg länger. Die Gemeinschaft spürte aber auch die Umweltveränderungen und Verschmutzung. All dies führte dazu, dass die Gemeinschaft nach einem langen internen Meinungsbildungsprozess sich dazu entschloss, bei Cerrejón die Umsiedlung zu beantragen, in der Hoffnung, an einem neuen Ort wieder eine eigenständige, produktive Gemeinschaft sein zu können. Keine Gemeinschaft verhandelte hartnäckiger und besser als Tamaquito, trotzdem erfüllte Cerrejón verschiedene Aspekte des Abkommens nicht.

Cerrejón und Glencore geben sich grosszügig, da die Ausdehnung der Gemeinschaft von 10 auf 300 Ha vergrössert worden sei. Tatsächlich ist die Gemeinschaft heute im legalen Besitz von 300 Ha Land, dem aber Bodenfruchtbarkeit und Wasser fehlt. Früher hatte die Gemeinschaft am Ursprungsort nebst den 10 Hektaren auf denen die Häuser standen, ein weites Territorium zur Verfügung, mit Weide- und Ackerland, Wäldern zum Jagen, Zugang zum Fluss usw. Darüber hatten sie keine Besitztitel, aber als Indigene sind sie die ursprünglichen „Besitzer“ des Landes. Damit die Gemeinschaft wirklich wie früher vom Ertrag des Landes Leben könnte, würde sie rund 2000 Hektaren Land benötigen. Die Hoffnung auf ein besseres, produktives Leben hat sich mit der Umsiedlung bisher überhaupt nicht erfüllt.

Wasserversorgung von Tamaquito: Beim Besuch von Ivan Glasenberg im März 2015 erklärte Jairo Fuentes die Lage im neuen Tamaquito, v.a. die Sorgen um Menge und Qualität des Trinkwassers. Ivan Glasenberg sagte zu, dass die Versorgung mit Trinkwasser dringend gelöst werden müsse. Nach dem Besuch baute Cerrejón einen weiteren Tiefbrunnen und verband ihn mit einer existierenden Wasseraufbereitungsanlage. Die Arbeit ist nun fast erledigt, Verzögerungen gab es wegen den notwendigen Bewilligung der Umweltbehörde und weil lokale Arbeitskräfte statt Profis verwendet wurde. Die elektrische Anlage und ein Wassertest fehlen noch, Ende Mai 2016 sollte alles fertig sein. In der Zwischenzeit lieferte Cerrejón 12 Tanklastwagen pro Monat für genügend Trinkwasser.

Aussagen von Jairo Fuentes und von Begleit-NGOs, Stand Mitte Juli 2016: Bezüglich der Wasserversorgung sind bisher erst ca. 30% erfüllt; wenn die Wasserreinigungsanlage funktionieren würde, wäre ca. 80% erfüllt. Die Bewohner Tamaquitos misstrauen der Qualität des in Tanks gelieferten Wassers (stammt vom Aquädukt aus Barrancas), und auch die Qualität des Wassers aus den beiden Tiefbrunnen ist schlecht. Es ist wegen dem schlechtem Geruch und den Bakterien erst nach dem Abkochen geniessbar. Bisher konnten umfassende und zuverlässige Wassertests noch nicht gemacht werden, aber es besteht weiterhin der Verdacht auf Belastung mit Schwermetallen und Fäkal-Bakterien. Ein zusätzliches grosses Problem ist, dass die Pumpe und die Wasseraufbereitung technisch so anspruchsvoll sind, dass sie nicht durch die Gemeinschaft selbst gewartet werden können. Tatsächlich ist auch schon vor Inbetriebnahme der Anlage ein Steuerungschip kaputt gegangen, Ersatz muss in Europa beschafft werden.

Wasserversorgung aus dem Rancheria-Fluss: Beim Gemeinsamen Verhandlungstisch zwischen den Gemeinschaften und Cerrejón wurde im Januar 2016 vereinbart, eine neue Pipeline von der Wasserentnahme des Rancheria Flusses zu bauen, um Bewässerung zu ermöglichen. Die Wasserentnahme am Rancheria-Fluss für Roche, Chancleta, Patilla und Las Casitas, wurde gebaut; Verbesserungen an der Wasserreinigungsanlage sollte die Wasserqualität verbessern. Tiefbrunnen liefern täglich 200 Liter Wasser pro Person, das doppelte des WHO Mindestmenge.

Einschätzung Gemeinschaften und Begleitorganisationen: Keine der umgesiedelten Gemeinschaften hat eine funktionierende Trinkwasserversorgung. Eine Abwasseraufbereitungsanlage funktioniert zu 20%. Es gibt Zweifel, dass die Wasserfassung aus dem Ranchería genügen wird. Die Wasserqualität in den Siedlungen ist unwürdig; in Patilla kommen mit dem Wasser Larven aus der Leitung. Das Wasser ist so kalkhaltig, dass Apparate kaputt gehen und die Leute krank werden. Viele Bewohner haben Hautausschläge, vermutlich wegen dem Wasser.  

Stand der Umsiedlungen gemäss Glencore:

Casitas: 20 weitere Familien sind in die neue Siedlung gezogen; mit 26 von 31 umsiedlungsberechtigten Familien konnte eine Einigung erzielt werden. Insgesamt wurde mit 52 von 62 Familien eine Einigung erreicht; 5 Familien sind noch im alten Dorf.  

Roche: Alle 25 Familien sind umgesiedelt, erhalten die vertraglich vereinbarten Vorteile/Begünstigungen und ihre Lebensqualität stieg; eine Familie hat noch ausstehende Punkte, hat ihren Teil aber auch nicht erfüllt und nun musste ein Richter das weitere Vorgehen entscheiden.

Patilla und Chancleta: Alle 46 Familien aus Patilla und 37 von 47 Familien aus Chancleta wurden 2012  umgesiedelt; ihre Lebensqualität stieg.

Einschätzungen und Informationen aus den Gemeinschaften und der Begleitorganisationen: In allen umgesiedelten Gemeinschaften herrscht weiterhin grosse Unzufriedenheit mit der Situation. Die Gemeinschaften bezeichnen die Lebensqualität als schlecht, produktive Projekte werfen keinen Ertrag ab, Arbeit gibt es kaum, dafür müssen alle öffentlichen Dienstleistungen teuer bezahlt werden. Die Gemeinschaften haben zu wenig Land, keine regelmässige und genügende Einkommen und zehren von den Entschädigungszahlungen.  

Nun gibt es ein neues Problem: mehrere Familien leben nicht in den neuen Siedlungen, und nun droht ihnen Cerrejón, sämtliche Programme und Vorteile zu streichen, da sie gemäss Abkommen nur ein Anrecht darauf hätten, wenn sie in den neuen Siedlungen wohnen. Es gibt aber verschiedene berechtigte Gründe, warum Leute nicht in den neuen Siedlungen wohnen, sei es aus Gesundheitsgründen, wegen Arbeitssuche, Ausbildung etc. Zudem sind die Gemeinschaften der Meinung, dass Cerrejón die Abkommen in mehreren Punkten nicht erfüllt habe, so z.B. was Arbeitsmöglichkeiten und Einkommensgenerierung, landwirtschaftliche Projekte etc. anbelangt. Ebenso sind viele Häuser beschädigt und kaum bewohnbar, das Wasserproblem ist nicht gelöst, die medizinische Versorgung ist schlecht, weshalb gewisse Personen nicht in den Siedlungen wohnen. Viele ältere Personen konnten sich nie an den neuen Ort gewöhnen und wurden körperlich und psychisch beeinträchtigt. Immer noch lebt eine Gruppe von Personen aus Chancleta und Patilla an den alten Orten, d.h. sie kehrten aus den neuen Siedlungen zurück an die Ursprungsorte, da sie dort eine bessere Lebensqualität sowie Wasser und Lebensmittel haben.

Angesichts der kritischen sozioökonomischen Lage hatten die Gemeinschaften gefordert, Cerrejón solle jedem Haushalt als Subvention einen Mindestlohn pro Monat bezahlen, bis produktive Projekte überarbeitet seien und Ertrag abwerfen. Cerrejón lehnte dies aus Kostengründen und weil es nicht nachhaltig sei ab, ohne Alternativen zu offerieren.               

2.    Umsiedlungen und Umweltsituation in Cesar

Situation in El Hatillo gemäss Prodeco und Glencore: Der neue Operator Socya wurde von der Gemeinschaft anerkannt und machte eine Bestandsaufnahme des bisherigen Umsiedlungsprozesses. Am Umsiedlungs-Aktionsplan PAR wurde weiter gearbeitet und dieser hätte im Februar 2016 abgeschlossen werden sollen. Das Comité de Concertacion wollte daraufhin bei allen Treffen von Socya mit der Gemeinschaft dabei sein, alle PAR-Kapitel müssen durch die Berater durchgeschaut werden, das führte zu Verzögerungen; neuer Termin ist September 2016. Die Einhaltung der neuen Frist sei von verschiedenen Faktoren abhängig, z.B. dem Erreichen eines gemeinsamen Verständnisses und einer Übereinkunft über den gemeinsamen weiteren Weg, von der Fähigkeit des Comités und der Begleit-NGO PAS alle Kapitel in nützlicher Frist zu evaluieren und dass genügend Ressourcen durch die Unternehmen bereitgestellt werden. Glencore verpflichte sich zu raschen und guten Umsiedlungen, aber da viele Generationen von Umsiedlung betroffen seien, sei es nötig, der Gemeinschaft genügend Zeit für Beratung und Entscheidung zu geben. Glencore und Prodeco verstünden die schwierige Lage der Gemeinschaft und den Impact der Umsiedlung, weshalb sie verschiedene Schritte unternommen hätten, um diese zu reduzieren.

Einschätzung Gemeinschaft und Begleitorganisation PAS: Der Optimismus über die Re-Ingenieria (Zusammenstellung eines Managementteams der drei Minen für die Umsiedlung) und den neuen Operator ist schon längst verflogen, auch der Besuch von Ivan Glasenberg vom März 2015 hat den Prozess nicht nachhaltig verbessert und beschleunigt. Vielmehr ist der Umsiedlungsprozess einmal mehr in einer Krise und stagniert, während die Abnützung- und Ermüdungserscheinungen in der Gemeinschaft zunehmen. Deshalb hat sich die Gemeinschaft El Hatillo am 20. Juli 2016 in einem Communiqué[2] an die öffentliche Meinung gewandt und verschiedene Missstände angeprangert. Die Gemeinschaft schildert im Communiqué anschaulich die Geschichte von sechs Jahren Umsiedlungsprozess, mit all den Verzögerungen, leeren Versprechen und unerfüllten Abkommen. Die Gemeinschaft wehrt sich dezidiert gegen den Vorwurf, dass sie selber an den Verzögerungen schuld sei. So nehme der neue Operator verschiedene Daten auf und mache Studien, die eigentlich schon längst gemacht worden seien, während sich der Abschluss des Umsiedlungs-Aktionsplanes weiter verzögere. Verschiedene Verhandlungspunkte kommen nicht vorwärts, weil die Minenbetreiber und der Operator alle Vorschläge der Gemeinschaft ablehnen, ohne Alternativen zu präsentieren. Die betagten Personen haben verschiedene unbefriedigte Grundbedürfnisse im Bereich der Gesundheit, der Einkommenssituation und in Bezug auf den Wohnraum. Viele der Betagten haben den Glauben daran verloren, das sie noch an den neuen Ort ziehen werden und dort von den Kompensations- und Entschädigungszahlungen profitieren können. Deshalb schlugen sie vor, eine Art vorgezogene Kompensation in Form einer monatlichen Zuwendung in der Höhe eines Mindestlohnes sowie Zuschüsse für medizinische Versorgung und Transport zu erhalten. Auch dies wurde von den Unternehmen rundweg abgelehnt, da die internationalen Normen keine vorgezogenen Entschädigungen vorsehen würden. Alternativen schlugen die Unternehmen aber auch nicht vor.

Rund um die Gemeinschaft El Hatillo wird die Kohleproduktion erhöht, und damit verschlimmert sich die Staubbelastung. Die Luftbelastung hat kritische Niveaus erreicht. In dieser schwierigen Lage hat die Gemeinschaft seit sieben Monaten kein Abkommen mehr, das ihnen den Zugang zu Gesundheitsversorgung garantiert. Obwohl in den Verhandlungen über die Auswahlkriterien des zukünftigen Landes Fortschritte erzielt wurden, wurden noch keine Ländereien besichtigt und weiss die Gemeinschaft noch nicht, wohin sie ziehen wird. Insgesamt wirft die Gemeinschaft den Unternehmen vor, dass der Prozess nicht vorwärts geht und die Unternehmen auf die Abnützung und Ermüdung der Gemeinschaft setzen.                    

Glencore und Menschenrechte: Glencore Prodeco verweist auch auf ihr Engagement im Bereich Friedensförderung und Menschenrechte. Glencore arbeitet mit dem Programm für Frieden und Entwicklung des Departements Cesar zusammen, hat u.a. ein Unabhängiges Assessment über Menschenrechte durchgeführt, arbeitet an der Implementierung der Freiwilligen Prinzipien über Sicherheit und Menschenrechte (VPSHR) und ist an einem Pilotprojekt der kolumbianischen Regierung für die Implementierung der UNO Leitprinzipien zu Unternehmen und Menschenrechten UNGP beteiligt.

Einschätzung der ask!: Die Angaben, die Glencore zu ihrer Beteiligung an friedensfördernden Programmen und zu ihrer Menschenrechtspolitik macht, sind derart vage und knapp, dass es nicht möglich ist, sie zu evaluieren und abzuschätzen, was ihr Impact in der Praxis, in den Gemeinschaften ist. Bisherige Umfragen bei den verschiedenen Anspruchsgruppen weisen jedoch nicht darauf hin, dass Glencores Politik breit bekannt und geschätzt wäre. So erwähnt Glencore, es gebe einen Klagemechanismus für Personen, die denken, ihre (Menschen-) Rechte seien verletzt worden. Voller Stolz betont Glencore, dass es 2014 keine einzige Klage gegeben habe. Dies ist erstaunlich, hören wir doch die ganze Zeit verschiedenste Klagen, und Glencore sollte sich vielmehr fragen, ob der Mechanismus so aufgestellt ist, dass die Betroffenen auch Vertrauen haben und ihn nutzen. Weiter gibt Glencore keine Details bekannt, wie sie konkret menschenrechtliche Folgeabschätzungen durchführt, was z.B. die entdecken Hauptrisiken für Menschenrechtsverletzungen sind, und was Glencore dagegen konkret unternimmt. Glencore hat mehrere konkrete Anfragen der ask! nach weiteren Informationen zu ihrer Menschenrechtspolitik abgelehnt und auch keine Bereitschaft gezeigt, eine vertiefte Diskussion darüber zu führen.

Download pdf


[1] http://www.glencore.com/assets/public-positions/doc/2016-Glencore-Presentation-Swiss-Residents-20160517.pdf ; http://www.glencore.com/assets/public-positions/doc/20160419-Tamaquito-ElHatillo-Letter-to-Suhner.pdf

[2] http://documentos.pas.org.co/Comunicado%20Hatillo%20julio2016VF.pdf

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08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com