11/30/16

„Frieden bedeutet, benachteiligte Bevölkerungsgruppen einzubeziehen.“

30.11.2016 | Von Regula Fahrländer
Luz Romero und Ricardo Esquivia in Zürich, Oktober 2016 @ Mithra Akhbari

Vom 23. Oktober bis zum 3. November waren Luz Estella Romero von Colemad und Ricardo Esquivia von Sembrandopaz im Rahmen des Friedensförderungsprogramms „Semillas de Esperanza“ in der Schweiz. An sechs öffentlichen Veranstaltungen in Zürich, Luzern, Freiburg, Bern, Genf und Basel haben sie von ihrer Arbeit und den Herausforderungen für die Zivilgesellschaft rund um die Friedensverhandlungen berichtet. Vor ihrer Abreise haben wir zusammen auf die Zeit in der Schweiz zurückgeblickt. 

Nun wart ihr zehn Tage auf Informationsrundreise in der Schweiz. Was für Eindrücke nehmt ihr mit nach Hause?
Ricardo: Die Zeit in der Schweiz war geprägt von Solidarität, sei es innerhalb des Programms oder von Aussenstehenden. Überall wo wir hinkamen, wurden wir sehr herzlich empfangen. Gerade bei den öffentlichen Veranstaltungen sind immer wieder Leute auf uns zugekommen und haben uns viel Interesse und Unterstützung entgegen gebracht. Dieses Gefühl nehme ich mit nach Kolumbien.
Vor allem hat es mich aber sehr gefreut, dass nun das Programm greifbarer wurde und die darin Beteiligten Gesichter bekommen haben. Natürlich kannten wir einzelne MitarbeiterInnen der Schweizer Organisationen, die uns in den letzten Jahren in Kolumbien besucht haben, aber bei weitem nicht alle. Die Komplexität des Programms macht dies umso wichtiger.
Luz Estella: Mich persönlich hat es überrascht, zu sehen, dass es in der Schweiz eine aktive Zivilbevölkerung gibt, die zudem der eigenen Regierung kritisch gegenübersteht und konkrete Massnahmen einfordert, sei es im Falle der Aussenpolitik in Kolumbien oder mit der Konzernverantwortungsinitiative. Wir von Colemad sind davon überzeugt, dass eine aktive Bevölkerung der Ursprung jeder Veränderung ist, sei es vom politischen System oder anderswo.

Wie habt ihr die Zusammenarbeit im Programm „Semillas de Esperanza“ während der letzten zwei Jahre erlebt?
Luz Estella: Es hat uns damals sehr gefreut, dass die Schweizer Organisationen zwei Organisationen in den Regionen, also der Karibikküste ausgewählt haben. Meistens arbeiten internationale Organisationen lieber mit Partnern in Bogotá zusammen. Was wir von Colemad am Programm sehr spannend finden, ist, dass alle bereit waren, sich auf ein Wagnis einzulassen. Obwohl wir uns vorher nicht kannten, wurde uns viel Vertrauen entgegengebracht. Wir schätzen es sehr, dass aus der Schweiz keine konkreten Anweisungen kommen und wir hier in Kolumbien entscheiden können, was wir zusammen auf die Beine stellen wollen. Dabei entstehen spannende Diskussionen zwischen den beiden Organisationen, da unsere Auslegungen, etwa über den territorialen Ansatz von Frieden oder dem Gender-Mainstreaming nicht immer deckungsgleich sind. Das ist sehr bereichernd. Insofern handelt es sich eigentlich nicht um ein Projekt, sondern um einen Arbeitsprozess.
Ricardo: Einverstanden. Es war und ist sehr interessant, dass ihr zwei kleine Organisationen an der Küste ausgewählt habt und nicht eine grosse Plattform in Bogotá. Schon das zeigt, dass das Programm etwas anderes sein soll als die übliche Entwicklungszusammenarbeit. Auch dass es gleich zwei Partnerorganisationen gibt, ist unüblich. Colemad, wie auch Sembrandopaz arbeitet seit Jahren in der Karibikregion, trotzdem haben wir uns vorher nicht gekannt. Die Fragmentierung der sozialen Bewegungen in Kolumbien ist gross, ebenso die Notwendigkeit, diese zu überwinden. Genau das geschieht im Programm. Zudem können wir bei Sembrandopaz viel von Colemad bezüglich dem Gender-Mainstreaming und der Arbeit mit Frauen lernen, das schätze ich sehr. Mich beeindruckt der Elan, mit dem Colemad Dinge angeht, wie sie beispielsweise gerade ein Gesetz beim Verfassungsgericht eingeklagt haben.

Was habt ihr da genau gemacht, Luz?
Luz Estella: Wir haben das Gesetz über ZIDRES (Zonas de Interés de Desarrollo Rural Económico y Social), Sonderzonen für die soziale und wirtschaftliche ländliche Entwicklung, welches Ende 2015 verabschiedet wurde, eingeklagt, weil es Frauen diskriminiert. Es spielt Unternehmen, seien es kolumbianische oder ausländische, in die Hände. Sie erhalten damit vereinfachten Zugang zu staatlichem Brachland, auch zu Ländereien die einst Kleinbauernfamilien gehört haben. Das ist nicht nur illegal, sondern widerspricht auch der kolumbianischen Verfassung. Der Staat muss dafür sorgen, dass solche Grundstücke an die ländliche Bevölkerung zurückgegeben werden, und nicht nur, dass das Entwicklungsmodell der Unternehmen und der Industrie vorangetrieben wird. Er muss auch dafür sorgen, dass die ländliche Bevölkerung selber ihre Lebensweise bestimmen kann, auch wenn sie nur für sich und nicht zu kommerziellen Zwecken, produzieren will. Das nennen wir strategische Prozessführung: an einem konkreten, juristischen Fall ein generelles und systematisches Problem in Kolumbien aufzeigen.
Wir setzten uns seit langem für die Anliegen der Landfrauen ein, sei es für die indigenen Frauen, die Afrokolumbianerinnen, die Bäuerinnen und alle anderen. Bis heute gibt es in Kolumbien keine präzise Volkszählung, welche die Landbevölkerung auch nach Geschlecht erfasst und darlegt, wer wie viel Land zur Verfügung hat. Staatliches Brachland kann nicht einfach an Unternehmen vergeben werden, bevor nicht genaue Erhebungen über dessen Nutzung vorliegen. Wir sind überzeugt, dass so wie das Gesetz heute daher kommt, es den Zugang zu Land für Frauen einmal mehr reduzieren würde. Sie könnten Ländereien, die als Sonderzonen deklariert würden, nicht mehr einfordern. Deshalb haben wir das Gesetz beim Verfassungsgericht auf Missachtung des Rechtes auf Gleichstellung der Geschlechter eingeklagt und thematisieren damit ein generelles Problem in Kolumbien: Gleichstellung bedeutet auch, gleiche Möglichkeiten zur Beteiligung zu haben, wenn es um die Bestimmung der landwirtschaftlichen Nutzung geht.

In Kolumbien müssten die Frauen und generell die Bevölkerung also mehr Mitspracherecht erhalten. Bei Abstimmungen zeigt sich aber immer wieder, dass auch bestehende Beteiligungsmechanismen nicht genutzt werden. Wie könnte die politische Beteiligung gefördert werden?
Luz Estella: Es ist die Verpflichtung eines jeden demokratischen Staates, seine BürgerInnen in die Entscheidungsfindungsprozesse mit einzubeziehen. Wir fordern vom kolumbianischen Staat, dass er Mechanismen einführt, um diese Aufgabe zu erfüllen. Es bestehen bereits viele Grundlagen dafür, dennoch ist die Realität eine andere. Jetzt wurde die politische Beteiligung im Friedensvertrag zwischen Regierung und FARC verankert, aber auch da wird es schlussendlich um die Umsetzung in die Praxis gehen. Dabei werden wir der Zivilgesellschaft der Regierung weiterhin auf die Finger schauen und nötigenfalls Druck ausüben. Zudem bestehen in Kolumbien demokratische Mittel, die bis anhin nicht ausgeschöpft wurden, es gäbe tatsächlich auch eine Volksinitiative, ähnlich wie hier in der Schweiz. Oder eben die Möglichkeit, Gesetze auf ihre Verfassungswidrigkeit einzuklagen. Gerade für uns in den verschiedenen Landesregionen können solche Wege interessant sein, um uns in die nationale Politik einzubringen.
Ricardo: Meiner Meinung nach haben wir in Kolumbien ein grosses Defizit was Jugendförderung betrifft. Menschen haben eine Tendenz, Vorbildern zu folgen, allen voran die Jungen. Diese Vorbilder aber sind in Kolumbien geprägt von Gewalt, Dominanz und Unterdrückung. Wir müssen uns darum bemühen, das zu ändern. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass dies über die politische Kultur geschehen muss, allen voran über politische Bewegungen ausserhalb des etablierten Politiksystems. Darin muss die Jugend unterstützt werden, sodass sie in naher Zukunft das System verändern kann. Was auf Kuba ausgehandelt wurde, ist interessant und könnte genau dazu benutzt werden. Dort haben sie eine Standortbestimmung aller Mechanismen der politischen Beteiligung vorgenommen und Mängel identifiziert, die nun behoben werden sollen. Das ist auch für die Zivilgesellschaft ein guter Ansatz. Vor allem auf lokaler Ebene in den Landesregionen, und für die Arbeit mit den Jugendlichen in den Gemeinschaften.

Die politische Beteiligung war auch beim Plebiszit am 2. Oktober ausschlaggebend. Fast an jeder Veranstaltung wurdet ihr gefragt, warum die KolumbianerInnen damals den Frieden abgelehnt haben. Was war eure Antwort darauf?
Luz Estella: Immer wieder haben wir betont: Die kolumbianische Bevölkerung hat nicht den Frieden abgelehnt, sondern das Abkommen zwischen der Regierung und einer der Guerillas im Land. Dabei ging es nicht um den Frieden per se, den wollen wir in Kolumbien alle. Die Frage ist, wie wir diesen Frieden erreichen und was wir darunter verstehen. Das Resultat vom 2. Oktober hat viele Gründe. Zum einen wurden bei der Abstimmungskampagne sehr viele Themen vermischt. Ein Beispiel ist der Genderansatz. Es soll ein transversales Thema beim Abkommen sein, die genderspezifischen Auswirkungen des Konfliktes zu betrachten. Im Abstimmungskampf ging es dann plötzlich um die Definition der Ehe, die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare und die Bedrohung für traditionelle Werte die von der Homosexualität ausgehen soll.
Ricardo: Generell muss man sagen, dass die Leute nicht unbedingt den Friedensvertrag, sondern die Regierung Santos, abgelehnt haben. Zudem war das Vertragswerk 300 Seiten lang und sehr komplex. Solche Regelwerke sind sehr anfällig für PopulistInnen, die gut darin sind, Ängste zu schüren. Ein Monat zur Vorbereitung der Abstimmung war einfach zu kurz. All diese Faktoren sehen wir jetzt. Damals hat uns das Resultat schon auch überrascht. Im Nachhinein müssen wir aber einsehen, dass wir auch mit diesem Resultat hätten rechnen müssen. Ich selber bin an diesem Sonntag früh aufgestanden, weil es in meinem Wahlbezirk stets zu langen Wartezeiten kommt. Aber da war überhaupt keine Warteschlange vor dem Wahllokal. In diesem Moment ging mir durch den Kopf, dass es anders kommen könnte.

Dennoch hast du nun immer wieder betont, dass die Ergebnisse vom 2. Oktober auch eine gute Seite habe?
Ricardo: Die eigentliche Überraschung ist nicht der Sieg des Nein-Lagers. Der Vorsprung von 0,5 Prozent ist so gering, dass er nur begrenzt aussagekräftig ist. Wirklich besorgniserregend ist die Wahlenthaltung von 60%. Damit sind wir wieder beim politischen Mitwirken. Und genau das ist das Positive am Resultat. Es hat gezeigt, wie wichtig diese wäre. Und auch, wie gespalten die kolumbianische Bevölkerung ist, gerade zwischen Stadt und Land. Nun muss sich die Regierung die Brille putzen und die Realität sehen wie sie ist. Wenn sie diese Aufgabe richtig macht und ein Lernprozess beginnt, würde das die Regierung näher zur Bevölkerung bringen. Das wäre sehr wünschenswert.
Natürlich hat das Ergebnis vom 2. Oktober aber auch negative Folgen, allen voran politische und juristische Aspekte. Generell sollten Menschenrechte nie zur Abstimmung stehen, erst recht nicht das Menschenrecht auf Frieden. Dazu war das Plebiszit nicht das geeignete Instrument.

Ihr habt erwähnt, dass in Kolumbien alle Frieden wollen, aber Unterschiedliches darunter verstehen. Was ist für euch Frieden?
Luz Estella: Die Regierung will den Frieden aushandeln und unterschreiben, mit der Absicht, eine aufständische Gruppierung zu entwaffnen. Wir hingegen sehen, gerade in unserer Arbeit mit den Landfrauen, Frieden als ein soziales Konstrukt. In Kolumbien ist die soziale Ungleichheit historisch, und sie beinhaltet eben die Diskriminierung von Frauen und Mädchen, welche Gewalt erleiden und von Prozessen ausgeschlossen werden. Dies endet weder mit einem Vertrag noch mit einer Unterschrift. Dafür braucht es den Willen der Regierung, die Art der Machtausübung zu hinterfragen und sich ernsthaft zu überlegen, wie benachteiligte Bevölkerungsgruppen besser in die Politik einbezogen werden können. Frieden ist eine Frage der Inklusion all jener, die in den letzten Jahrzehnten vom Konflikt betroffen waren.
Ricardo: Für den Staat ist Frieden die Abwesenheit von bewaffneten Auseinandersetzungen. Dies ist das Ziel der Verhandlungen, die die Regierung Santos mit den FARC, und wohl bald mit der ELN, führt. Auch ihr Konzept von Übergangsjustiz entspricht dieser Logik, die Schuldigen unterwerfen sich der Gerechtigkeit. Für uns ist der Frieden aber nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern die Erfüllung von Grundbedürfnissen und die Umsetzung sozialer Gerechtigkeit. Wenn die Rechte aller respektiert werden, haben wir Gerechtigkeit. Deshalb muss die Übergangsjustiz restaurativ sein und in die Zukunft blicken. Wir denken, Konfliktbewältigung muss beim Ursprung des Krieges beginnen. Die Regierung scheint aber nur die Konsequenzen des Krieges zu betrachten und diese eliminieren zu wollen. Leider besteht dabei die Gefahr, dass fundamentale Probleme ungelöst bleiben und schlussendlich neue bewaffnete Gruppierungen entstehen.

Das sind nicht gerade vielversprechende Aussichten. Wie seht ihr die nahe Zukunft Kolumbiens? Was wird nun mit dem Abkommen geschehen?
Ricardo: Die beiden Parteien verhandeln nun wieder auf Kuba. Wir gehen davon aus, dass dabei gewisse Änderungen vorgenommen werden, um anschliessend das Dokument als neuen Vertrag zu präsentieren und auf irgendeine Weise durchzuwinken. Die Regierung hatte sich davor mit VertreterInnen aus dem Nein-Lager getroffen, um ihre Änderungsvorschläge anzuhören. Wir von der Zivilgesellschaft insistieren, dass es zwar wichtig sei, das Nein-Lager anzuhören, aber nicht nur! Es ist einer von vielen Sektoren der kolumbianischen Gesellschaft, es gibt viele Weitere! Die zudem seit langem darum bemüht sind, ihre Ansichten in das Friedensabkommen einzubringen. Schlussendlich werden sich Santos und Uribe wohl einigen. Wahrscheinlich vor dem 10. Dezember, dann will Santos nämlich in Oslo den Nobelpreis entgegen nehmen und mit einem neuen Vertrag macht sich das besser. Vielleicht kommen sie auch nur hinter verschlossenen Türen überein, um vordergründig den Zwist aufrecht zu erhalten und Wahlkampf zu betreiben. Fakt ist: Die kolumbianische Elite hat in den 200 Jahren seit der Unabhängigkeit stets gewusst, wie sie ihre Macht und Interessen wahren kann. Das wird sie auch diesmal tun. Denn die Machtelite ist Vieles, aber nicht suizidal veranlagt. 

Friedensförderungsprogramm für Kolumbien «Semillas de esperanza»
«Semillas de esperanza» leistet in der Karibikregion einen Beitrag zu einem gerechten und nachhaltigen Frieden. Konkret unterstützt das Programm die zwei kolumbianischen Partnerorganisationen Sembrandopaz und das Colectivo Mujeres al Derecho (Colemad), die in der Karibikregion vier Dörfer und 37 Organisationen begleiten. Es wird von den zehn Schweizer Hilfswerken und NGO Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask!, Caritas Schweiz, COMUNDO, Fastenopfer, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS, Peace Brigades International PBI, Peace Watch Switzerland PWS, Swissaid, Terre des Hommes Schweiz und Terre des Hommes Suisse getragen und von der Abteilung für menschliche Sicherheit (AMS) des EDA und der Schweizer Botschaft in Kolumbien begleitet und mitfinanziert. Dabei wird ein Multitrack-Ansatz verfolgt, bei dem das Zusammenspiel zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren auf unterschiedlichen Ebenen zentral ist.

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08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com