10/31/16

Durch den verschleppten Umsiedlungsprozess in El Hatillo wächst eine verlorene Generation heran

31.10.2016 | Tatiana Rojas und Francesco Gerber über ihren Einsatz mit Comundo in der Gemeinschaft El Hatillo Von Stephan Suhner

ask!: Tatiana und Francesco, ihr seid nun in der Hälfte eures dreijährigen Einsatzes mit Comundo und somit auf Heimaturlaub. Was sind für euch die Ziele eures Aufenthaltes in der Schweiz?

Francesco: Tatsächlich arbeiten wir nun schon fast 1 ½ Jahre in El Hatillo, und haben dabei die Gemeinschaft sehr gut kennen gelernt. Comundo erwartet von seinen Einsatzleistenden Informations- und Sensibilisierungsarbeit anlässlich der Heimatreise in der Mitte des Vertrages. Uns ist es ein Anliegen, auf die kritische Situation der Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Die Auswirkungen der Minen rund um das Dörfchen und der Umsiedlungsprozess selbst verletzen verschiedenste Menschenrechte der Gemeinschaft. Wir erhoffen uns durch die Sensibilisierung der Schweizer Öffentlichkeit mittelfristig auch Verbesserungen für die Gemeinschaft, weshalb wir etwa im Säuliamt über die Lage informierten oder mit der Schweizer Regierung und Banken, die Glencore finanzieren, sprachen. Auch jemand von Glencore war an einem der Vorträge anwesend.

ask!: Worin besteht denn eure konkrete Arbeit in El Hatillo?

Tatiana: Ich begleite jede Woche während drei Tagen die GemeinschaftsvertreterInnen im Comité de Concertación, das sind 15 Führungsleute aus der Gemeinschaft, die mit den Bergbauunternehmen und dem Operator die Umsiedlungsbedingungen verhandeln. Für die Führungspersonen ist das ein Vollzeitjob, nebst all den Sitzungen und Verhandlungen müssen sie umfangreiche Dokumente studieren, Vorschläge erarbeiten und die Verhandlungen vorbereiten. Die Unternehmen haben diese Arbeit anerkannt und bezahlen den Führungsleuten 10 Franken pro Sitzungstag. Ich begleite und berate sie in all den Sitzungen und Verhandlungen.

Francesco: Ich bin Sozialarbeiter und arbeite mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie mit den älteren Personen des Dorfes. Dabei geht es beispielsweise um Freizeitgestaltung, um sinnvolle Beschäftigungen, Spiele für Kinder, aber auch für die Betagten. Wir führen sportliche Aktivitäten wie Fussballturniere durch, kulturelle Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Konzerte und Tanzdarbietungen. So versuchen wir, die Kultur der Hatillanos y Hatillanas zu bewahren. Zudem handelt es sich bei den Kindern, Jugendlichen und älteren Personen um verletzliche Gruppen, die vom Umsiedlungsprozess besonders betroffen sind. Ich versuche, ihnen zu helfen, sich auf die bevorstehenden Veränderungen und die Ungewissheit vorzubereiten. Auch geht es darum, den jungen Erwachsenen Alternativen zu einer Arbeit in den Minen aufzuzeigen.

ask!: In wie fern sind Kinder, Jugendlich und Alte besonders von der Umsiedlung betroffen?

Francesco: Der Umsiedlungsprozess dauert nun schon sechs Jahre, und ein Ende ist noch nicht absehbar. Auch das Resultat, wie der neue Ort sein wird, wo er liegen wird, ist noch nicht greifbar. Die Kinder und Jugendlichen wachsen in dieser Ungewissheit auf. Klar, sie können die Schule besuchen, wir versuchen ihnen bei der Freizeitgestaltung zu helfen. Aber das Umfeld, die Umweltverschmutzung, die sozioökonomisch schwierige Lage und die ungewisse Zukunft sind alles andere als ideale Bedingungen für Heranwachsende. In gewisser Hinsicht entsteht in El Hatillo eine verlorene Generation, wenn nicht bald klar wird, wo die Kinder und Jugendliche in naher Zukunft leben werden.

Auch die Alten sind überdurchschnittlich stark von der Umsiedlung betroffen. Viele sind sehr betagt, krank und gebrechlich. Einerseits fehlt es vielen von ihnen an alltäglichen Bedürfnissen, die sich nicht befriedigen können. Das kann genug sauberes Trinkwasser, oder ein Ventilator sein, oder ein anständiges Bett. Ein besonderes Problem ist die Nahrungsmittelhilfe, die seit Anfang 2013 gewährt wird. Es handelt sich nur um haltbare Produkte wie Teigwaren, getrocknete Hülsenfrüchte, Öl und Zucker. Sie enthält aber keine Frischprodukte, kein Gemüse und keine frischen Früchte. Schon länger verlangen die Älteren eine wöchentliche Ration Früchte, nebst ein paar anderen Annehmlichkeiten, die ihnen das Leben erleichtern würden. Bisher haben die Firmen da aber keine Einsicht gezeigt. Viele Alte befürchten, den Tag der Umsiedlung gar nicht mehr zu erleben, weshalb sie im Sinne einer vorgezogenen Entschädigungszahlung einen monatlichen Mindestlohn fordern. Die Unternehmen lehnen auch dies ab, einerseits weil es in den internationalen Richtlinien nicht vorgesehen sei, andererseits weil es den Neid der anderen DorfbewohnerInnen wecken könnte. Die alten BewohnerInnen sind nun so verzweifelt, dass sie drohen, im Oktober oder November die Zuggeleise zu blockieren, um Lösungen zu erzwingen. Sie sagen, es sei ihnen egal, wenn die Sonderpolizei ESMAD mit Gewalt einfahre, sie hätten ja sowieso nichts mehr zu verlieren.

ask!: Das deutet auf eine sehr schwierige Lage hin. Wie ist denn heute die allgemeine Situation in El Hatillo, und wie hat der laufende Umsiedlungsprozess die Lage beeinflusst?

Francesco: Generell gesprochen ist die Lage schlecht. Die Ankündigung der Umsiedlung hat Erwartungen geweckt, dass schnelles Geld zu machen sei. So ist die Einwohnerzahl in den letzten Jahren stark angestiegen, von ca. 120 auf nun rund 190 Familien, da gehofft wird, man könne Häuser teuer den Minenunternehmen verkaufen. Dieser Zuzug von Ortsfremden hat die sozialen Beziehungen geschwächt, die Kultur droht verloren zu gehen, auch durch das veränderte Lebensumfeld. Beispielsweise ist durch die Umleitung des Flusses Calenturitas durch Prodeco (Glencore) der Zugang und die Nutzung des Flusses stark eingeschränkt worden, was auf die Ernährung und auch auf das Dorfleben einen grossen Einfluss hat. So war es früher üblich, dass sich die Grossfamilien am Fluss trafen am Sonntag und dort Sancocho mit frischem Fisch kochten. Das geht heute nicht mehr.

Ein Problem ist die hohe Arbeitslosigkeit, die mangelnden Einkommens-möglichkeiten. Die Leute sind zu Untätigkeit gezwungen, werden passiv und leben von Almosen. So gibt es viel Diebstahl im Dorf, aus reiner Not, und die sozialen Netze werden extrem gefordert. Das führt zu so absurden Situationen, dass die reifen Tomaten in einem Garten, den wir mit den älteren Personen angelegt haben, geklaut werden. Die älteren Personen sind nun frustriert und wollen den Garten nicht weiterführen. Auch gibt es viele Konflikte im Dorf, ältere Konflikte brechen wieder hervor, verschärfen sich teilweise, neue entstehen.

ask!: So wie ich das verstehe, hängt das mit der langen Dauer der Umsiedlung zusammen. Was unternehmen die Firmen, um das Leben am alten Ort so erträglich wie möglich zu gestalten?

Francesco: Nach längeren Verhandlungen haben die Unternehmen einen sogenannten Plan de Transición umzusetzen begonnen, der Massnahmen umfasst, die das Leben am alten Ort bis zum Tag des Umzugs so angenehm wie möglich machen. Ein Problem ist ja, dass von dem Moment an, wo die Umsiedlung angekündigt wird, nicht mehr investiert wird, da ja bald eh alles abgerissen wird. So ist die Wasser- und Gesundheitsversorgung, die Abfallentsorgung usw. immer schlechter geworden. Wie gesagt gibt es kaum Arbeit. Verschiedene Organisationen haben schon versucht, einkommensgenerierende Projekte zu implementieren, die idealerweise am neuen Ort fortgeführt werden können. Aus unterschiedlichen Gründen sind sie bisher wenig erfolgreich gewesen. Seit 2015 versucht sich das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen PNUD darin. Allmählich beginnen 2, 3 Projekte zu funktionieren, im landwirtschaftlichen Bereich nun auch dank den Niederschlägen, die die herrschende Trockenheit beendeten. Im Moment gibt es Bienenzucht, Ackerbau und etwas Viehzucht. Fischzucht konnte noch nicht gestartet werden, da Drummond das dafür nötige Grundstück zuerst versprach und dann doch nicht übergab. Generell ist zu wenig Land für die Projekte vorhanden, so dass nur wenige Familien teilnehmen können. Was im Moment etwas hilft, ist, dass der neue Bürgermeister El Hatillo nahesteht und hilft wo er kann.

ask!: Francesco hat die Rolle des Staates angesprochen. Es war ja der Staat, der die Umsiedlung angeordnet hat, wie seht ihr seine Rolle?

Tatiana: Der Staat ist der grosse Abwesende. Die Nationale Agentur für Umweltlizenzen, die ja die Umsiedlung angeordnet hatte, erscheint höchstens jeweils Ende Monat bei den abschliessenden Verhandlungen (Comité de Concertación), und sie hat keine griffigen Sanktionsmöglichkeiten. Der neue Bürgermeister zeigt sich häufiger, während das Gouverneursamt und auch beispielsweise das Bergbauministerium fast nie in El Hatillo erscheinen. Selbst das Büro des Menschenrechtsombudsmannes dürfte häufiger Präsenz markieren. Dabei währen eine stärkere staatliche Präsenz und Druck nötig, gerade bei schwierigen Themen wie ein passendes Grundstück für das neue Hatillo zu finden.

ask!: Wo steht denn der Umsiedlungsprozess heute, nach sechs Jahren?

Tatiana: Grob gesagt umfasst der Prozess drei Phasen: die Diagnose mit der Erarbeitung des Umsiedlungsplanes, dann die Phase wo die Kompensation- und Entschädigungs-verhandlungen mit allen Familien geführt werden, und schliesslich der Umzug selbst. Die erste Phase dauert sicher am längsten, und der Prozess ist immer noch in der ersten Phase.

ask!: Und das nach sechs Jahren. Dauert das nicht etwas gar lang?

Tatiana: Ja, es geht eindeutig zu langsam. Im Juni 2015 hat Socya, der mittlerweile dritte Operator (Umsiedlungsunternehmen), seine Arbeit begonnen. rePlan hatte grosse Mühe bekundet, den Prozess vorwärts zu bringen, hat sehr schlechte Arbeit geleistet, d.h. z.B. unvollständige Dokumente zu spät abgeliefert, war im methodischen Umgang mit der Gemeinschaft schlecht. Die Diagnose und all die Erhebungen waren aber im Wesentlichen gemacht und hätten abgeschlossen werden können. Socya hat verschiedene Erhebungen erneut gemacht, was teilweise eine unnötige Zeitverschwendung darstellte. Da die Gemeinschaft forderte, dass es schneller gehen müsste, wurde begonnen, alle Themen gleichzeitig zu verhandeln, was aber dazu führte, dass immer über alles gleichzeitig verhandelt wird, aber nichts je abgeschlossen wird. Zudem sind viele Konzepte unklar oder umstritten, so z.B. der ländliche, kleinbäuerliche Charakter von El Hatillo, oder die Frage ob mit der Umsiedlung nur die negativen Auswirkungen der Umsiedlung selbst oder auch die Folgen des Bergbaus als solche kompensiert werden müssten.

Ich kann zwei Beispiele geben, die diese Probleme veranschaulichen: u.a. geht es darum, die „betroffene Fläche“ zu definieren, d.h. die Fläche die von der Gemeinschaft genutzt und am neuen Ort wieder ersetzt werden muss. Socya führte dazu eine sogenannte soziale Kartographierung mit der Bevölkerung durch, wodurch sich ergab, dass El Hatillo kleinbäuerlich geprägt ist und eine Fläche mit einem Radius von 3 bis 15 km nutzte. Socya und die Firmen wollen nur den bebauten Siedlungskern als betroffene Fläche anerkennen und haben die Resultate dieser Kartographierung wieder gestrichen.

Das zweite Beispiel ist die Suche nach einem passenden Landstück für das neue El Hatillo. Seit Mitte 2015 wurden 15 Kriterien definiert, die das zukünftige Landstück erfüllen sollte, und aus einer Liste von 38 Grundstücken wurden bis Juli 2016 fünf Grundstücke vorselektioniert. Als diese präsentiert wurden, fiel der Gemeinschaft auf, dass drei davon auf Konzessionsgebiet von Drummond liegen, worauf die Unternehmen sie beruhigten, dass dies kein Problem sei, da Drummond auf die Konzession verzichten könne. Danach wurden die fünf Grundstücke von der Gemeinschaft inspiziert, und am geeignetsten waren Grundstücke innerhalb der Drummond-Konzessionen. Die beiden privaten Grundstücke waren ganz oder teilweise überschwemmungsgefährdet und daher wenig geeignet. Plötzlich hiess es aber von Drummond, sie könnten das Land nicht hergeben, weil ANLA sich dagegen ausgesprochen haben. Nun steht man bei der Suche nach Land wieder praktisch bei Null und hat ein gutes Jahr Zeit verloren.

ask!: Und wie geht die Gemeinschaft, wie gehen die Führungspersonen damit um? Was löst das in der Gemeinschaft aus?

Tatiana: Die Gemeinschaft und v.a. die Führungspersonen sind ermüdet, auch frustriert, und verschiedene Mitglieder des Verhandlungsteams haben ein Sicherheitsproblem. Wenn wir den ganzen Prozess anschauen, müssen wir zur Schlussfolgerung kommen, dass all die Fehler, als die Verzögerungen die passiert sind, all die Vereinbarung die nicht eingehalten wurden, keine Zufälle, keine unbeabsichtigte Fehler sein können. Steckt eine Strategie dahinter, oder einfach Gleichgültigkeit der Unternehmen gegenüber dem Schicksal einer kleinen Gemeinschaft? Wir wissen es nicht. Ein Problem ist sicher, dass drei in Konkurrenz stehende Unternehmen gemeinsam drei Gemeinschaften umsiedeln müssen, und dass es nicht einfach ist, sich da zu einigen. Die drei Unternehmen Glencore-Prodeco, Drummond und CNR-Murray spielen aber auch damit, schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

Gefährlich ist nun v.a., dass seit einiger Zeit bei den Unternehmen, beim Operator und auch bei der Aufsichtsinstanz Interventoria der Diskurs vorherrscht, dass die Führungspersonen und die Begleitorganisationen den Prozess verzögern, da sie viel Zeit brauchen, um die Dokumente zu lesen, unmögliche Forderungen stellen, über Details streiten etc. So hat der neue Umsiedlungsmanager José Link z.B. in seinem ersten Auftritt in der Gemeinschaft gesagt, dass die Führungsleute von El Hatillo über Details wie die Fliessen im Bad streiten würden, was nicht der Fall ist. Zudem gehen Falschinformationen in der Gemeinschaft herum, wonach die Führungsleute und die NGOs kein Interesse an einem schnellen Ende der Verhandlungen hätten, weil sie daran gut verdienen würden. Gleichzeitig gibt es in der Gemeinschaft Personen, die nicht eine kollektive Umsiedlung wollen, sondern ihr Hab und Gut, z.B. ein Grundstück, einfach verkaufen wollen. Es gibt Leute mit Schulden, die auf Geld aus dem Umsiedlungsentschädigungen hoffen. Diese beginnen nun, die Führungsleute als die Schuldigen für die Verzögerungen zu sehen. Mehrere Führungspersonen haben nun ein Sicherheitsproblem, erlebten heikle oder verdächtige Situationen. So werden sie auf dem Weg von La Loma nach El Hatillo verfolgt, Personen auf Motorrädern und verdeckten Gesichtern obervieren ihr Haus. Drei Personen haben in unmittelbarem Kontext von schwierigen Verhandlungen Todesdrohungen erhalten, wo direkt auf ihre angeblichen Verzögerungen des Prozesses hingewiesen wurde. Diese Drohungen sind ernst zu nehmen und führten dazu, dass verschiedene Führungspersonen nicht mehr an den Verhandlungen teilnehmen können und wollen, weil sie Angst haben.

Es ist deshalb dringend nötig, dass die Unternehmen und Socya aufhören, die Führungspersonen für Verzögerungen verantwortlich zu machen, und dass sie ernsthaft verhandeln, Vorschläge einbringen und zu Lösungen Hand bieten, und nicht mehr nur zu allem nein sagen wie in den letzten Monaten.

ask!! Tatiana und Francesco, wir danken euch für dieses Gespräch und wünschen euch und der Gemeinschaft viel Kraft für die weiteren Verhandlungen!

Download als pdf

Aktuell

08.12.2016


Spenden an die ask!

Wir leisten unsere Arbeit für die kolumbianische Zivilgesellschaft mit viel Herzblut. Um unsere Kosten zu decken, sind wir auf Spenden angewiesen.

Wir freuen uns entsprechend über eine Spende auf:
PC-Konto 60-186321-2
(
IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2)

26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com