04/30/15

„Wir wollen mithelfen, das Land zu verändern und uns für bessere Bedingungen im Exil einsetzen.“

30.04.2015 | Von Ann-Seline Fankhauser

Die kolumbianischen Friedensverhandlungen werden in Bezug auf den Versuch, die Opfer möglichst direkt in die Verhandlungen einzubeziehen, oft als exemplarisch bezeichnet.[1] Dieser Aussage stimmt Diego Gómez, langjähriger kolumbianischer Politaktivist, so nicht zu. Der Einbezug der Opfer gehe tatsächlich nicht über punktuelle Beiträge hinaus, während eigentlich die Zivilgesellschaft in Havanna am Verhandlungstisch sitzen sollte, denn nur diese habe die Kraft, das Land zu einem nachhaltigen Frieden zu führen. Nichtdestotrotz engagiert sich Diego von der Schweiz aus für ein anderes Kolumbien und dafür, dass auch die Stimmen aus dem Exil Gehör finden.

Die Opferfrage
Einer, wenn nicht der wichtigste Punkt auf der Verhandlungsagenda der Regierung und der FARC Rebellen, ist die Frage über den Umgang mit den Opfern des Konfliktes. Denn nur wenn den Opfern ihr Recht auf Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und Garantie auf Nicht-Wiederholung zugestanden wird, wird der für einen nachhaltigen Frieden notwendige Aussöhnungsprozess in Kolumbien überhaupt möglich sein. Gemäss des UN-Repräsentanten in Kolumbien, Fabrizio Hochschild, ist das Opferthema das wichtigste und schwierigste der Agenda. Über das Opferthema werde das Model der Übergangsjustiz definiert.[2]

Um auch in diesem Verhandlungspunkt die betroffene Zivilbevölkerung anzuhören und ihre Anliegen und Forderungen in die Verhandlungen einzubeziehen, wurden die Nationaluniversität und die UNO in Kolumbien von den Verhandlungsparteien in Havanna im Juni 2014 mit der Organisation von Foren zur Opferfrage beauftragt. Unter Berücksichtigung sozialer, geografischer und genderspezifischer Gegebenheiten sollten drei regionale und ein nationales Forum organisiert werden und so die Partizipation von direkten und indirekten Opfern des Konfliktes sowie von Opfern aller Konfliktparteien garantiert werden. Die Foren sollten der Heterogenität der Opfer des kolumbianischen Konfliktes gerecht werden und ein ausgewogenes Bild des erlittenen Leides und der Forderungen vermitteln.  

Als im August 2014 das Foro Nacional de Víctimas in Cali durchgeführt wurde, an dem rund 1700 Opfer aller Konfliktparteien teilnahmen, hatte aber niemand an die Opfer, die sich ausserhalb der Landesgrenzen befinden gedacht.

Die Stimme der kolumbianischen Diaspora
Rund 5 Millionen KolumbianerInnen leben heute ausserhalb des Landes. Davon sind rund 400 000 Personen vom UNHCR anerkannte und registrierte Flüchtlinge und somit grösstenteils direkte Opfer des kolumbianischen Konfliktes. Doch ein Grossteil der restlichen im Ausland lebenden KolumbianerInnen dürfen wohl ebenfalls zumindest als indirekte Opfer des internen Konfliktes bezeichnet werden, wobei die Gründe für eine Emigration u.a. in der weitverbreiteten generalisierten und strukturellen Gewalt des sozialen und bewaffneten Konfliktes, in der sozialen Ungleichheit, in der Armut und Perspektivlosigkeit sowie in den sozialen Diskriminierungen und den fehlenden Garantien für ein würdevolles Leben zu finden sind. Aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet, sind auch diese Menschen als Opfer der in Kolumbien vorherrschenden systemischen Gewalt zu bezeichnen und als solche in die Diskussionen um die Opferfrage einzubeziehen.

Über die kolumbianische Diaspora ist bislang wenig bekannt. Es handelt sich um einen vergessenen und ihrer Bürgerrechte weitestgehend beraubten Teil der kolumbianischen Gesellschaft, der höchstens aufgrund der regelmässigen Geldüberweisungen aus dem Ausland bekannt ist. „Das Exil und die Migration sind Phänomene, die hunderttausende kolumbianische Familien und die Gesellschaft insgesamt betroffen und verändert haben.“[3] Mit den Friedensverhandlungen bietet sich nun die Möglichkeit, diese gesellschaftlich und politisch vergessenen Personen, in einen Aussöhnungsprozess einzubeziehen.

Dieses Recht auf Anerkennung und Teilnahme forderten engagierte KolumbianerInnen aus verschiedenen Ländern denn auch ein und erreichten, dass sich die Diaspora am nationalen Forum in Cali zumindest per Skype einbringen konnte. Aus der Erfahrung, einerseits als Opfer und BürgerInnen vergessen worden zu sein und andererseits aufgrund der spezifischen Bedürfnisse und Forderungen an die Verhandlungsparteien, welche sich aus den Lebensumständen im Exil ergeben, entstand die Initiative für ein Foro Internacional de Víctimas.

Das Foro Internacional de Víctimas
In insgesamt 17 Städten auf 3 Kontinenten fand am 13. September 2014 das erste Foro Internacional de Víctimas statt. Diego Gómez war als Koordinator in der Schweiz massgeblich an der Organisation und der Durchführung des Forums in Genf beteiligt.

Für das neue Selbstverständnis und Engagement der kolumbianischen Exil- und Migrationsbevölkerung, welche der Initiative zugrunde liegen, macht Diego zwei Momente aus. Einerseits habe mit der Aufnahme von Friedens-verhandlungen vor etwas mehr als zwei Jahren zwangsweise eine Selbstreflexion und eine Auseinandersetzung der KolumbianerInnen ausserhalb Kolumbiens mit ihrer Situation im Exil und ihrem Verhältnis zum Friedensprozess begonnen. „Im Rahmen der Friedensdialoge und der Diskussionen um die Opferfrage, wurde bald deutlich, dass man uns in Kolumbien weder als Opfer des Konfliktes betrachtet noch anerkennt“, so Diego. Andererseits habe die anhaltendende Wirtschaftskrise in Europa die prekäre Situation vieler MigrantInnen hinsichtlich ihrerunrennego.tes anerkannt werden""erden."rfrage,tlich, dass Opfer sind. und wirtschaftlicher Rechte in den Aufnahmeländer offenba sozialen, politischen und wirtschaftlichen Rechte in den Aufnahmeländern offenbart.

Aus dem Selbstverständnis, ebenfalls direkte oder indirekte Opfer des kolumbianischen Konfliktes zu sein, in Verbindung mit den Erfahrungen des Lebens im Exil, ergibt sich eine eigene, sich gleichwohl durch eine grosse Heterogenität auszeichnende Kategorie von Opfern mit ihren ganz spezifischen Forderungen und Anliegen an einen Friedensprozess. Das Ziel dieser Bürgerinitiative ist es also, die spezifischen Forderungen der direkten Konfliktopfer, die sich im Exil befinden, aber auch derjenigen, die sich als Opfer des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ausschlusses in Kolumbien betrachten und sich zur Emigration gezwungen sahen, zu artikulieren und gleichzeitig die Charakteristiken der kolumbianischen Diaspora und des Exils zu benennen.

Das Foro Internacional de Víctimas bietet somit nicht nur den im Exil lebenden Opfern, die von den Verhandlungsparteien und den Veranstaltern der offiziellen Foren zur Opferfrage vergessen worden waren, eine Möglichkeit zur Organisation und zur Partizipation an den Friedensverhandlungen. Vielmehr propagiert die Initiative eine Öffnung der Opferdefinition, um auch KolumbianerInnen einzubinden, die sich aufgrund der gesellschaftlichen Gewalt und Ungleichheit, aufgrund vielfältiger gesellschaftlicher Diskriminierungen oder aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen sahen, das Land zu verlassen. Dieser ganzheitliche Ansatz soll garantieren, dass auch die KolumbianerInnen im Ausland als Opfer ihr Recht auf Partizipation an den Diskussionen um die Opferfrage wahrnehmen und sich somit in den Friedensdialog einbringen können.

Die Verständigung über die Opferdefinition sei auch innerhalb des Foro Internacional de Víctimas nicht einfach gewesen, erzählt Diego. Noch immer seien das gegenseitige Misstrauen zwischen den Opfern und der Widerwille einiger, alle Opfer ohne Unterscheidung nach Täterschaft anzuerkennen, gross. Tatsächlich habe man es auch nicht geschafft, eine wirklich ausgeglichene Partizipation der Opfer zu erreichen. In den meisten Interventionen wurde für die Verletzung von Grundrechten oder für die fehlende Garantie dieser Rechte, die Verantwortung des Staates hervorgehoben, sei es in seiner aktiven Rolle oder durch Unterlassung.[4] Wenn schon die FARC ihre Mitverantwortung bei begangenen Menschenrechtsverletzungen und Verletzungen des Humanitären Völkerrechtes anerkannt haben, so sei es schwer nachvollziehbar, dass gewisse Leute immer noch auf einseitigen Schuldzuweisungen beharren. „Krieg fordert immer Opfer. Und zwar von Seiten aller Kriegsparteien“, dies gelte es anzuerkennen und ideologische Grabenkämpfe zu überwinden. Die kolumbianische Diaspora ist also keinesfalls als homogene Gruppe zu verstehen. Doch Diego ist überzeugt, dass eine neue Generation von engagierten, in Europa ausgebildeten jungen KolumbianerInnen einen wichtigen Ausgleich innerhalb des Forums bildet. Das Forum sei nicht zuletzt eine Übung des gegenseitigen Zuhörens und der Toleranz gewesen und somit ein erster wichtiger Schritt in Richtung Versöhnung. Denn „wir sind eine Gesellschaft, die es sich nicht gewöhnt ist, dem Anderen zuzuhören“, konstatiert Diego. Abgesehen davon, dass die vielfältigen strukturellen und gesellschaftlichen Probleme, Ungleichheiten und Diskriminierungen, die am Ursprung des bewaffneten kolumbianischen Konfliktes stehen, gelöst werden müssen, sind für Diego der Respekt für und die Toleranz von Andersdenkenden wichtige Schlüssel zu einem nachhaltigen Frieden in Kolumbien.

Während es beim ersten Forum darum ging, die Erfahrungen der Opfer zu sammeln die zu Exil und Emigration führten, stand beim zweiten internationalen Forum am 13. Dezember 2014 die Migrationserfahrung in den Aufnahmeländern im Vordergrund.

Als Opfer gehört und anerkannt werden
Die vom Foro Internacional de Víctimas formulierten Hauptforderungen betreffen, neben der offiziellen Anerkennung als Opfer und den damit einhergehenden Rechten auf Wahrheit, Gerechtigkeit, integrale Wiedergutmachung und Nicht-Wiederholung, vor allem die Anerkennung der Situation der KolumbianerInnen als MigrantInnen in den Aufnahmeländern sowie Massnahmen zu deren Verbesserung und nicht zuletzt, das Recht auf eine Rückkehr in Würde.

Zu folgenden Themen wurden vom Foro Internacional de Víctimas konkrete Forderungen und Vorschläge gemacht: 

  1. Mechanismen der Wiedergutmachung und Teilhabe an der Konstruktion kollektiver Erinnerung. Der kolumbianische Staat soll sich aktiv für die gesellschaftliche und politische Integration rückkehrwilliger KolumbianerInnen einsetzen und die Wiedergutmachung und die Teilhabe an der Konstruktion kollektiver Erinnerung erleichtern.
  2. Eine Historische Kommission für die Erinnerung des kolumbianischen Exils. Ursachen, Konsequenzen und Verantwortlichkeiten der Emigration und des Exils sollen historisch aufgearbeitet werden. Die gesellschaftlichen und politischen Prozesse, die zum Exil führten sowie die Realitäten des Exils sollen anerkannt werden. Ebenfalls wird eine öffentliche Anerkennung der politischen Flüchtlinge gefordert.
  3. Lokale Integration in den Aufnahmeländern als Mittel der Wiedergutmachung. Der kolumbianische Staat soll sich für die Rechte und Würde der kolumbianischen MigrantInnen in den Aufnahmestaaten einsetzen. Als Beispiele werden sichere Aufenthaltstitel und Arbeitsgenehmigungen, Zugang zu den Sozialsystemen, Anerkennung von Universitätstiteln und Berufserfahrung und die Aushandlung bilateraler Sozialversicherungsabkommen genannt. Zudem soll die Ausübung der politischen, wirtschaftlichen,sozialen und kulturellen Rechte der kolumbianischen StaatsbürgerInnen im Ausland garantiert werden.
  4. Vorschläge zum aktuelle nationalen und internationalen gesetzlichen Rahmen. Das Opfergesetz 1448 von 2011 soll dahingehend angepasst werden, dass Enteignete, die als Geflüchtete im Ausland unter internationalem Schutz stehen, nicht benachteiligt werden. Des Weiteren wird ein „Recht auf Vergessen“ eingefordert.
  5. Individuelle Entschädigung und Wiedergutmachung. Über individuelle Ansprüche hinaus, werden unter diesem Punkt Forderungen nach der Abschaffung des obligatorischen Militärdienstes und der Legitimität der Wehrdienstverweigerung gestellt. Ebenfalls wird die Wichtigkeit der Rolle der Justiz in der Aufarbeitung von Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen hervorgehoben. Zudem sollen ältere Personen in ihrem Wunsch, ihren Lebensabend in Kolumbien zu verbringen, bei ihrer Reintegration unterstützt werden.

Anhand dieser Forderungen wird klar, dass die kolumbianische Diaspora einerseits als Opfer, andererseits als Bürger mit den damit einhergehenden Rechten gehört und anerkannt werden will. Obwohl das Foro Internacional de Víctimas die Bestrafung der Täter als wichtiger Teil der Wiedergutmachung betrachtet, wird auch das „Recht auf Vergessen“ und zwar sowohl für die Opfer wie auch für die Täter als fundamental für einen Versöhnungs- und Friedensprozess hervorgehoben.

In Bezug auf die Schweiz liegen Diego vor allem die Anerkennung universitärer Titel, bilaterale Sozialversicherungsabkommen und sichere Aufenthaltstitel am Herzen.

Alle diese Anliegen und Forderungen wurden in einem Bericht[5] zusammengefasst und am 8. Oktober 2014 UNHCR VertreterInnen in Genf übergeben. Unter den 60 Opfern, die in 5 Delegationen in direkten Begegnungen mit den Verhandlungsparteien in Havanna zusammentrafen, befand sich letztendlich auch Juan Carlos Villamizar als Repräsentant des Foro Internacional de Víctimas.[6] Ein klares Zeichen dafür, dass „wir als Opfer, und somit mit unseren spezifischen Forderungen und Bedürfnissen anerkennt werden. Das ist schon ein Fortschritt, das haben wir erreicht“, meint Diego.

Der Frieden kennt keine Grenzen
Die Überzeugung, dass die KolumbianerInnen ausserhalb Kolumbiens einerseits das Recht auf Partizipation an den Friedensverhandlungen haben und andererseits einen wertvollen Beitrag an diese leisten können, steht am Ursprung dieser Initiative.

„Mit unseren Erfahrungen, die wir in den demokratischen Aufnahmeländern gesammelt haben, haben wir viel zu einem Versöhnungs- und Transformationsprozess in Kolumbien beizutragen“, ist Diego überzeugt. „Werte wie Toleranz und Respekt oder auch die Kultur des gegenseitigen Zuhörens sind im heutigen Kolumbien keine Selbstverständlichkeit. Um Frieden in Kolumbien zu erlangen, reicht es nicht, den bewaffneten Konflikt beizulegen. Die kolumbianische Gesellschaft muss sich tiefgreifend verändern. Diese Veränderungen können jedoch nur aus der Gesellschaft selber kommen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass sich die Gesellschaft den Friedensverhandlungen bemächtigt. Bis jetzt sehe ich leider keine gesellschaftliche Kraft, die stark genug wäre, um die kolumbianische Gesellschaft auf demokratischem Wege nachhaltig zu verändern.“

„Der Friedensprozess hat uns die Möglichkeit eröffnet, für unsere Rechte in Kolumbien zu kämpfen und die kolumbianische Gesellschaft zu verändern, aber auch unsere Situation als MigrantInnen mit den damit einhergehenden Schwierigkeiten zu thematisieren. Wir hoffen, in Zukunft für unsere Anliegen auch in der Schweiz Gehör zu finden“, schliesst Diego.

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[1] Balance de los organizadores al término de las visitas de las víctimas a La Habana, 18.12.2014, S. 1, http://www.forointernacionalvictimas.com/wp-content/uploads/2014/06/undp-co-balancefinalvictimas-2014.pdf, Amerika21, 09.06.2014, FARC und Regierung einig beim Umgang mit Opfern, https://amerika21.de/2014/06/102338/einigung-opferfrage

[2] UNDP, Foro Nacional de Vícitmas en Cali, agosto 3,4 y 5 de 2014. http://www.co.undp.org/content/colombia/es/home/ourwork/news/foro-nacional-sobre-victimas.html

[3] El Espectador, 28.12.2014, La Diáspora y el Foro Internacional de Víctimas, http://www.elespectador.com/opinion/diaspora-y-el-foro-internacional-de-victimas-columna-535340

[4] Informe Ejecutivo Foro International de Víctimas, Primera Sesión. Aporte desde el exilio y la migración colombiana al Proceso de Negociación de La Habana para una reparación integral y retorno digno, 8 de octubre 2014, S. 3, http://www.forointernacionalvictimas.com/wp-content/uploads/2014/06/INFORME-EJECUTIVO-1er-FORO-INTERNACIONA-VICTIMAS.pdf

[5] Informe Ejecutivo Foro International de Víctimas, Primera Sesión. Aporte desde el exilio y la migración colombiana al Proceso de Negociación de La Habana para una reparación integral y retorno digno, 8 de octubre 2014, http://www.forointernacionalvictimas.com/wp-content/uploads/2014/06/INFORME-EJECUTIVO-1er-FORO-INTERNACIONA-VICTIMAS.pdf

[6] Foro Internacional de Víctimas, Comunicado Oficial N° 2, http://www.forointernacionalvictimas.com/wp-content/uploads/2014/09/Comunicado-de-prensa.pdf

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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

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