05/31/15

Schattenbericht bringt Glencore in Kolumbien unter Zugzwang

31.05.2015

Am 20. April 2015 lancierte die Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien ask! zusammen mit ihrer kolumbianischen Partnerorganisation Pensamiento y Acción Social PAS ihren Schattenbericht zu Glencores Nachhaltigkeit in Kolumbien. Den Auftakt machte eine Podiumsdiskussion im Berner Käfigturm mit Diana Fonseca aus Hatillo, den beiden AutorInnen von PAS, Gloria Holguin und Rafael Figueroa sowie Michael Fahrbach, Nachhaltigkeitsmanager von Glencore. Danach folgte eine dreiwöchige Speaking Tour in Belgien, Deutschland und der Schweiz. Im Kontext der Studienveröffentlichung begaben sich VertreterInnen der ask! Ende März zusammen mit Glencore auf eine viertägige Fact Finding Mission nach Kolumbien. Unsere Kommunikationsverantwortliche Regula Fahrländer führte mit den kolumbianischen Gästen und Stephan Suhner das folgende Gespräch.

ask!: PAS und ask! haben sich Ende März auf eine aussergewöhnliche Mission begeben: ihr habt mit dem obersten Glencore Management deren Minen in Kolumbien besucht. Stephan, wie kam es dazu?

Stephan: Wir hatten Glencore im Januar unseren Schattenbericht zugestellt, mit der Einladung, einen Kommentar zu verfassen, den wir mit dem Schattenbericht abdrucken würden. Glencore machte umgehend den Vorschlag, den ganzen Bericht in Kolumbien vor Ort durchzusprechen, da dieser sehr umfangreich sei und schwere Vorwürfe gegen Glencore erhebe. Wir haben aus verschiedenen Gründen zuerst abgelehnt. Für uns war klar, dass wir die Studie nicht mehr abändern würden, weshalb eine Reise zur Durchsprache wenig Sinn machte. Wir schlugen eine mit mehr Vorlaufzeit geplante Reise beispielsweise im Sommer vor, um ausgehend von der Studie Probleme und mögliche Lösungen zu diskutieren. Und da waren auch die Bedenken unserer Partner, die im kolumbianischen Kontext keine Garantien für solche Gespräche sahen, da in anderen Fällen solche Aussagen zu Bedrohungslagen führten und in Gerichtsverfahren verwendet wurden. Am 18. Februar hatten wir in Baar ein Treffen mit Glencore, an dem auch Ivan Glasenberg anwesend war. Er heftig insistierte, dass wir mit ihm nach Kolumbien kommen müssten. Am Tag darauf hatten die VertreterInnen aus dem Säuliamt ein Treffen bei Glencore, um ihren Reisebericht über die „Tatortbesichtigung“ zu besprechen. Dort beschwerte sich Herr Glasenberg, dass NGOs wie die ask! die Einladung zu einer Besichtigung vor Ort nie annehmen würden. Daraus entstand die Idee, dass auch eine Vertretung aus dem Säuliamt nochmals mit Herrn Glasenberg nach Kolumbien reisen würde. Nach längerem Hin und Her entschieden wir uns für diese Reise trotz aller Risiken.

ask!: Stephan hat Bedenken seitens von PAS angetönt. Ihr habt dann ja an zwei Tagen an der Mission teilgenommen. Wie seht ihr eure Teilnahme rückblickend?

Rafael: Tatsächlich hatten wir zu Beginn grosse Bedenken, ohne einen klar abgesprochenen Rahmen mit Glencore in einen Dialog zu treten. Es gibt in Kolumbien unter NGOs und sozialen Organisationen wenig Erfahrung mit solchen Dialogen, schnell wird man auch als „firmenfreundlich“ oder „gekauft“ abgestempelt. Sollte die Reise keine Resultate bringen, wäre unsere Glaubwürdigkeit auf dem Spiel gestanden. Zudem wurden in der Vergangenheit in anderen Fällen Inhalte solcher Gespräche von Firmen in Gerichtsverfahren wegen Verleumdung benutzt. Deshalb war unser ursprünglicher Vorschlag, anlässlich unseres Besuches in der Schweiz mit Glencore, die Bedingungen und Garantien für einen Dialog zu diskutieren. Nach verschiedenen Konsultationen und angesichts der Agenda – wir beharrten darauf, dass der Schattenbericht nicht direkt Gegenstand der Gespräche ist - entschlossen wir uns, an den Gesprächen teilzunehmen. Rückblickend muss ich sagen, dass sich das Risiko gelohnt hat. Einerseits haben wir uns gegenseitig besser kennen gelernt, haben dadurch direkte AnsprechpartnerInnen auf höherer Managementebene gewonnen und wertvolle Informationen erhalten. Ich denke auch, dass sich die ganze Diskusion versachlicht hat, dadurch dass wir uns dieser Debatte frühzeitig gestellt haben.

ask!: Diana, du warst am Treffen mit Ivan Glasenberg in El Hatillo dabei und hast auch hier VertreterInnen des Unternehmens getroffen. Was ist dein Eindruck?

Diana: Für uns ist vordringlich, dass die Umsiedlung endlich vorwärts geht, wir brauchen Resultate. Wir sind nach vier Jahren Verhandlungen erschöpft, dieser Prozess ist belastend für uns Führungspersonen und die Gemeinschaft. Die Situation der Gemeinschaft ist wegen den fehlenden Einkommensmöglichkeiten kritisch. Seit zwei Jahren erhalten wir jeden Monat einen Lebensmittelkorb als Teil des „Übergangsplanes“, aber das sind v.a. Konserven, Reis und Hülsenfrüchte, kein Fleisch oder Gemüse. Wir können also nicht mal selber bestimmen, was wir essen! Ich habe das Versprechen von Herrn Glasenberg gehört, dass er sich bei den Präsidenten von Goldman Sachs und Drummond für eine schnellere und gute Umsiedlung einsetzen wolle. Gespürt davon haben wir bisher nichts. Sie vertrösten uns mit der erneuten Umstrukturierung, mittlerweile beginnt der dritte Operator [AdR: Unternehmen zur Durchführung der Umsiedlung]. Aber das bringt immer wieder Rückschritte, das bisher Verhandelte muss nochmals besprochen werden.

ask!: Glencore verteidigt sich einerseits damit, dass sie in El Hatillo nur mit 8,6% in der Verantwortung stünden und damit Juniorpartner seien, aber trotzdem den Prozess am meisten voranbrächten. Und dass andererseits die Gemeinschaft selber mit unsinnigen Forderungen, oder auch die NGOs und die anderen zahlreichen Akteure den Prozess behindern und verlangsamen. Was sagt ihr dazu?

Diana: Ja, dieser Vorwurf von Glencore existiert. Ich möchte hier aber auch festhalten, was für Anstrengungen wir vom Comité de Concertacion (Verhandlungsdelegation der Gemeinschaft) unternommen haben, um uns als Campesinos mit zum Teil wenig Bildung für diese Verhandlungen zu befähigen. Wir haben über die Jahre gelernt, zu verhandeln, unsere Standpunkte zu vertreten und unsere Rechte im Umsiedlungsprozess kennen zu lernen. Herr Fahrbach hat an einer Veranstaltung ja ein vermeintliches Beispiel unserer unsinnigen Forderungen vorgetragen, das dann von Stephan gut gekontert wurde, nämlich dass El Hatillo 5000 Hektaren Land am neuen Ort fordert, während in Luzern, wo die Veranstaltung stattfand, auf weniger Platz mehr Leute leben würden. Aber wir sind eine kleinbäuerliche Gemeinschaft, wir wollen dank der Umsiedlung wieder selber produzieren können, unsere Lebensmittel anbauen und Tiere halten können. Dazu brauchen wir genügend Land, und da wir 180 Familien sind, sind 5000 Hektaren nicht übertrieben .

Gloria: Wir wurden ja mehrfach mit dem Vorwurf konfrontiert, wir als NGO würden den Prozess behindern, das wurde auch beim Treffen mit dem Umsiedlungsteam der Firmen in Kolumbien Ende März wieder behauptet. Wir haben dort klar betont, dass unsere Begleitarbeit immer auf Fortschritte in den Verhandlungen ausgerichtet war, aber unter Einhaltung der Rechte der Gemeinschaft. Durch die immer wieder erfolgenden Verzögerungen, nicht eingehaltenen Versprechen und durch die schwierige Lage kam in der Gemeinschaft immer wieder die Idee auf, zu direkten Aktionen wie Strassenblockaden zu greifen. Wir denken das könnte auch nachteilige Folgen haben, wie die Repression in Plan Bonito im Februar 2012 zeigte, weshalb wir immer bestrebt waren, die Leute zur Ruhe und Besonnenheit aufzurufen. Kürzlich hat uns auch die Nationale Agentur für Umweltlizenzen recht gegeben, in ihrem Auto 468 vom 9. Februar 2015 hat sie betont, dass die Verzögerungen im Umsiedlungsprozess den Unternehmen zuzuschreiben sind, und alles was bisher erreicht wurde, Verdienst der Anstrengungen der Gemeinschaft und ihrer Vorschläge ist.

ask!: Wie hat denn Glencore allgemein auf den Schattenbericht reagiert?

Rafael: Grundsätzlich haben sie anerkannt, dass unsere Quellen korrekt und gültig sind, es handelt sich ja auch vorwiegend um Quellen des kolumbianischen Staates, so die ganzen Dossiers über die Umweltlizenzen, Dokumente des Bergbauministeriums, die vier Bände des Rechnungsprüfungshofes über den Bergbau und Audits verschiedener Minen durch die Kontrollbehörden. Glencore wirft uns aber vor, dass wir aus diesen Dokumenten die falschen Schlüsse ziehen und nicht ausgewogen waren, in dem wir die Sicht Glencores nicht ausgiebig berücksichtigen. Aber bei unserem Schattenbericht handelt es sich ja genau um eine Gegendarstellung zu Glencores Nachhaltigkeitsberichten, wir wollten die andere Sicht darstellen. Glencore hat umfangreiches Material zusammengetragen, um unseren Bericht zu entkräften, wobei einige der Daten und Statistiken eigentlich gar nicht das aussagen, was Glencore beabsichtigte, so z.B. bei den Gewerkschaftsrechten, wo sie belegen wollten, dass gewerkschaftlich organisierte ArbeiterInnen nicht benachteiligt würden, ihre eigenen Zahlen aber genau dies bewiesen. Auch hatten wir sehr lange Diskussionen über das Ausmass der Luftverschmutzung und über die Notwendigkeit der Umsiedlungen. Glencore behauptet weiterhin, dass El Hatillo und Boqueron nicht umgesiedelt werden müssen, da die Luftverschmutzung mit anderen Massnahmen unter Kontrolle gebracht worden sei. Viele Anordnungen, Bussen oder Urteile der kolumbianischen Behörden werden von Glencore bis zur letztmöglichen Instanz weiter gezogen, und solange sie nicht in letzter Instanz rechtskräftig verurteilt wurden, sehen sie kein Problem, auch wenn es sich um offensichtliche Umweltprobleme handelt. Oder sie haben Erklärungen zur Hand, dass unvorhersehbare Ereignisse wie Starkniederschläge oder Aktionen Dritter Ursache einer vermeintlichen Verfehlung von Glencore seien.

ask!: Gab es noch weitere Reaktionen des Unternehmens auf den Bericht und die Speaking Tour?

Gloria: Ja, diese Woche [Woche vom 4. Mai, A.d.R.] war ja eine grosse Delegation aus Kolumbien in Europa. Mit dabei waren fünf Regierungsfunktionäre, angeführt von der Vizebergbauministerin Maria Isabel Ulloa und dem Menschenrechtsbeauftragen Guillermo Rivera, die Präsidenten der Unternehmen Prodeco, Drummond Colombia und Cerrejón mit weiteren Führungspersonen, der Vorsitzende des Bergbau – Gremiums Santiago Angel sowie ein Gewerkschafter und eine Führungsperson aus El Hatillo, die ebenfalls im Comité de Concertación sitzt wie Diana, aber eine andere Position vertritt. Diese aussergewöhnliche und gemischte Delegation trat mit dem Slogan „Por una mineria bien hecha“ auf, und aus Twitter- und Mediennachrichten wurde klar, dass es darum ging, verschiedenen NGO Berichten in Europa entgegen zu treten. Der Vertreter aus Hatillo, der mit Regierung und Unternehmen anreiste, hat denn auch die Arbeit von uns NGOs kritisiert. Was uns Sorge macht ist, dass dies die bestehenden Interessengegensätze in der Gemeinschaft, die in komplexen Verhandlungsprozessen ja nichts Ungewöhnliches sind, verschärfen könnte und die Unternehmen dies für ihre Zwecke nutzen könnten.

Rafael: Ich bin sogar der Meinung, dass die Regierungsfunktionäre mit dieser Reise ihre Kompetenzen überschritten haben, in dem sie so offen für die Unternehmen Partei ergriffen. Es ist klar, dass all die NGO-Kampagnen wie unser Bericht, den Bergbausektor unter Druck gebracht haben, und dass der Kohlepreis momentan tief ist und auch in verschiedenen Ländern ein Ausstieg aus dem Energieträger Kohle diskutiert wird. Erstaunlich ist nun, wie die bisher bestehenden Differenzen zwischen der Regierung und den Unternehmen plötzlich wie verschwunden sind, und die Regierungsfunktionäre bisher kritisierte Bergbauverträge verteidigen. Nächstes Jahr muss Glencore verschiedene Konzessionen neu aushandeln, andere Investoren haben sich angesichts des schwachen Kohlemarktes zurückgezogen. Daher vielleicht dieser Schulterschluss und daher auch die neuen Bestimmungen, die dem Bergbausektor entgegen kommen, wie die Expresslizenzen, schwächere Umweltbestimmungen und auch die Vorteile, die der soeben verabschiedete Entwicklungsplan dem Bergbausektor gewährt.

ask!: Zum Schluss nochmals die Frage an euch: was nehmt ihr aus der Speaking Tour und dem Besuch der Glencore-Spitze in Kolumbien mit?

Diana: Einerseits macht mir meine Sicherheitslage Sorge. Ich erhielt vor der Abreise einen anonymen Anruf, in dem mir nahegelegt wurde, ich solle mir gut überlegen, was ich sage, solle „nur mit der Wahrheit sprechen“, denn der Kohlemarkt sei schwierig. Das fasse ich als Warnung, ja Drohung auf. Wir konnten dies Glencore klar sagen, und sie haben sich davon distanziert und eine Untersuchung angekündigt. Ebenfalls hat mir der kolumbianische Menschenrechtsbeauftragte seine Unterstützung zugesagt. Bezogen auf den Umsiedlungsprozess habe ich bei allen öffentlichen Vorträgen viel Solidarität gespürt, viele Gruppen und Personen wollen sich zu unseren Gunsten engagieren. Zusammen mit dem Versprechen Glencores, dem ich zwar aus der bisherigen Erfahrung kritisch gegenüber stehe, hoffe ich, dass der Umsiedlungsprozess nun wirklich schneller vorwärts geht.

Rafael: Ich denke, die gemeinsame Reise der Schweizer Bürger und der ask! mit Glencore nach Kolumbien haben bei aller Skepsis doch auch für uns wertvolle Gesprächsräume eröffnet. Die Bürger aus dem Säuliamt sind dabei wichtige Alliierte geworden. Wir haben nun mit Glencore einen Prozess mit ungewissem Ausgang gestartet, wo wir diese wichtigen Themen diskutieren können. Dieser Prozess geht aber nur weiter, wenn er wirklich Resultate bringt. Der Besuch von Ivan Glasenberg war sehr wichtig, da die Gemeinschaften, Gewerkschaften und auch wir von PAS ihm unsere Anliegen und Probleme darlegen konnten. Die oberste Glencorespitze musste also diese Themen zur Kenntnis nehmen und kann nun nicht mehr sagen, sie hätten nichts gewusst. Sollten z.B. Drohungen fortbestehen, oder sonstige Probleme sich verschärfen, steht nun Glencore klar in der Verantwortung, weil sie Kenntnis davon haben.

Stephan: Ich kann da Rafael nur beipflichten. Was mir Sorge bereitet, ist der mangelnde Wille Glencores, Fehler oder Versäumnisse einzugestehen, Vorschläge und Informationen auch anzunehmen und darauf mit Anpassungen zu reagieren. Wir sehen das auch in anderen Landeskontexten, wie Peru oder Kongo. Ich denke, die Reisen der BürgerInnen aus dem Säuliamt im Januar und der gemeinsame Besuch Ende März sowie nun unsere Kampagne werden dazu führen, dass Glencore ein paar Dinge ändern wird, dass z.B. die indigene Gemeinschaft Tamaquito endlich Trinkwasser bekommt. Wir haben auch in El Hatillo gesehen, wie plötzlich eine Filteranlage für Trinkwasser entstand. Solange aber Glencore die Impacts, die ihre Operationen auf die lokalen Gemeinschaften haben, verneint, wird sich nichts Generelles ändern. Wenn Glencore nicht anerkennt, dass sie massiv beeinträchtigte und geschädigte Gemeinschaften umsiedeln müssen, die u.a. auch wegen der Kohleminen ihr kleinbäuerliches Leben einbüssten, dies aber wieder aufnehmen wollen, wenn sie den Gemeinschaften nicht mit mehr Respekt und offenen Ohren begegnen, werden wir in zwei, drei Jahren weitere schlecht umgesiedelte und unzufriedene Gemeinschaften haben.

Download pdf

 

Aktuell

08.12.2016


Spenden an die ask!

Wir leisten unsere Arbeit für die kolumbianische Zivilgesellschaft mit viel Herzblut. Um unsere Kosten zu decken, sind wir auf Spenden angewiesen.

Wir freuen uns entsprechend über eine Spende auf:
PC-Konto 60-186321-2
(
IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2)

26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com