06/25/15

Der lange Kampf eines Frauenkollektivs

25.06.2015 | Von Regula Fahrländer
Vier Frauen von ASOMUPROCA rechts aussen Belinda © La Silla Vacia

Belinda würde niemals draussen vor ihrem Haus sitzen. Längst ist ihr Leben von Angst geprägt. Sie ist eine von 75 Frauen, die sich seit beinahe 20 Jahren dafür einsetzen, eines Tages auf das Grundstück zurückzukehren, dass ihnen zugesprochen wurde. Dort leben konnte das Frauenkollektiv nur kurz. Seit 1999 kämpft es für eine Rückkehr.

An einem kalten, verregneten Nachmittag im Frühling treffe ich Belinda Márquez und Claudia Erazo in Basel. Die beiden Frauen wurden von Amnesty International im Rahmen der Präsentation des Berichtes Un título de propiedad no basta. Por una restitución sostenible de tierras en Colombia[1], eingeladen. Belinda ist eine von 75 Frauen der Asociación de Mujeres Productoras del Campo – ASOMUPROCA, dem Verein der Landfrauen. Dieses Frauenkollektiv setzte sich dafür ein, ein Stück Land zu erhalten. Seit 1996 besitzen sie dies, doch für mehr als zehn Jahre haben sie keinen Fuss mehr darauf gesetzt. Claudia Erazo ist Menschenrechtsanwältin beim Anwaltskollektiv Yira Castro[2], welches für solche und ähnliche Fälle kämpft. Belindas Geschichte hört sich an wie ein Alptraum. Oder wie kolumbianische Realität.

Bis 1994 lebte Belinda mit ihrer Familie in Pueblo Viejo an der Ciénaga Grande de Santa Marta im Norden Kolumbiens vom Fischen. Ein massives Fischsterben änderte dies abrupt. Die ökologische Tragödie war durch den Bau der Küstenstrasse verursacht worden, die Beeinträchtigung des Wasserlaufs hatte zu einem Sauerstoffmangel im Wasser geführt. 1900 Familien wurden ihrer Lebensgrundlage entzogen. Die Frauen aus dem Dorf schlossen sich mit Frauengruppen aus vier anliegenden Gemeinden, Aracataca, el Retén und Ciénaga, zusammen und gründeten den Verein der Landfrauen ASOMUPROCA.
Dank einem Versprechen der damaligen Landwirtschaftsministerin Cecilia López Montaño kamen die Frauen 1995 zu einem Stück Land. Dabei handelte es sich um einen Pionierfall von Landrückgabe[3]. Basierend auf dem Gesetz 160 wurde ihnen ein Grundstück von 1322 Hektaren in Los Playones, einem Weiler von Pivijay, am anderen Ende der Ciénaga, zugesprochen. Der Wunsch der Frauen, in der Region zu bleiben, wurde, obwohl es im Süden von Pueblo Viejo eine Landwirtschaftszone gab, ignoriert. Vier Stunden Bus, dann eine Fahrt mit dem Jeep und schlussendlich acht Stunden Fussmarsch dauerte es, um das Grundstück zu erreichen, das in mehrere Parzellen unterteilt ist. Bis heute gelang es den Frauen nicht, das ganze Grundstück zu sichten. Damals stellten sie sich der Herausforderung. Mit Kind und Kegel zogen sie um und begannen ein neues Leben als Bäuerinnen. So dachten sie.

Ein Landfrauenleben voller Herausforderungen
Schon bei der Ankunft in Los Playones mussten sie feststellen, dass die Autorität in der Region die Guerillas FARC und ELN waren. Sie mussten ihnen Schutzgelder bezahlen, beim Bau von Brücken helfen, sie bekochen und als Sexsklavinnen dienen. Wer auf dem Land bleiben wollte, unterwarf sich dem Gesetz des Schweigens.
Auch der Boden hatte seine Tücken. Das Grundstück war für landwirtschaftliche Tätigkeiten eine Herausforderung. Von der Regierung versprochene Massnahmen wurden nie umgesetzt. Die Kühe, die sie bekamen, dünn und unterernährt, verstarben grösstenteils bevor an Melken zu denken war. Die restlichen Tiere versanken oftmals so tief im Boden, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr heraus kamen. Auch den Frauen reichte das Wasser, wenn sie während der Regenzeit ins Dorf mussten, bis zur Hüfte. Dennoch nahmen sie die Strapazen immer wieder auf sich, alle zwei Woche holten sie sich das Nötigste aus dem nächstgelegenen Ort. Bis zur Ankunft der Paramilitärs. Fortan war nur noch die Einfuhr von Nahrungsmittel für ein paar Tage erlaubt, bemessen für eine Familie. Aber die Frauen sahen sich als Kollektiv, wollten gemeinsam Landwirtschaft betreiben und für alle einkaufen.

Das Gesetz 160 sah vor, dass die Regierung für 70% des Kaufpreises vom Grundstück aufkommt, über die restlichen 30% nahmen die Frauen einen Kredit bei der Landwirtschaftsbank (Caja agraria) auf. Keine der Frauen war jemals bei den Kaufgeschäften anwesend, alles wurde von Regierungsseiten organisiert. Bis sie eines Tages keinen Zugang mehr zu ihrem eigenen Kredit hatten. Es hiess, er sei weder für die Landwirtschaft noch die Viehwirtschaft vorgesehen. Jener Kredit, der sie für die Aussaat gesprochen bekamen, hatte sich in Luft aufgelöst. Den Frauen reichte es. Um diese Missstände bekannt zu machen, reiste die Anführerin Luisa Borrero Celedon nach Bogotá und reichte bei der nationalen Agrarverwaltung Klage ein. Sie erreichte einen Feldbesuch von Regierungsstellen, bei dem einige Missstände zur Kenntnis genommen wurden. Zu einem hohen Preis: Einen Monat nach ihrer Rückkehr in die Region war Luisa tot, auf brutalste Weise gefoltert und ermordet. Die übrigen Frauen flohen vom Grundstück. Das war 1999, seither leben die Frauen verstreut in der Region. Einmal versuchten sie eine Rückkehr, doch kaum angekommen erhielten sie eine Nachricht der Paramilitärs. Sie hatten 24 Stunden Zeit, das Land zu verlassen. Längst ist das Grundstück von Palmölplantagen und Rinderzucht eingenommen.

Das Land ist weg, die Schulden bleiben
Derweilen geht der Alptraum weiter. 2004 mussten die Frauen feststellen, dass ihr Eintrag in der Handelskammer geändert worden war. In ihrem Frauenkollektiv befanden sich nun auch fünfzig, ihnen unbekannte, Männer. Kurz darauf wollte die damalige Agrarreformbehörde Incora die Frauen rechtlich verfolgen, weil sie ihr Land verlassen hatten. Es begann ein rechtlicher Spiessrutenlauf, der Jahre später dank dem Anwaltskollektiv Colemad vor dem kolumbianischen Verfassungsgericht gewonnen wurde[4]. Ebenso dank dem Urteil des Verfassungsgerichtes konnte die erneute Versteigerung der Schulden verhindert werden. Mehrmals weiterverkauft, auch mit gefälschten Unterschriften der Frauen, haben sich die anfänglich 300 Millionen kolumbianische Pesos (etwa 100‘000 CHF), vervielfacht. Insgesamt schulden die Frauen heute dem Mann, der die Schulden zuletzt aufgekauft hat, 6500 Mio. Pesos, etwa 86 Mio. Pesos oder 30‘000 CHF pro Frau. Eine unglaubliche Summe für interne Flüchtlingsfrauen. Mehrmals ist der Besitzer der Schulden mit seinen bewaffneten Bodyguards drohend in Belindas Wohnzimmer gestanden. Geschäftspartner sollen sie werden, so sein Vorschlag. Längst hat auch er Interesse am Grundstück.

Seit 2006 werden die Frauen von ASOMUPROCA von den Anwältinnen vom Colectivo Mujeres al Derecho, Colemad,[5] begleitet. Sie erzielten wesentliche Fortschritte auf Rechtsebene, allen voran das erwähnte Urteil des Verfassungsgerichts. Colemad hat zudem eine Anhörung vor der Interamerikanischen Menschenrechtskommission und die Registrierung der Frauen bei der staatlichen Stelle für Opfer, sodass eine kollektive Entschädigung möglich wird, bewirkt. Belinda und ihre Mitstreiterinnen haben auch staatliche Schutzmassnahmen erhalten: Vier schusssichere Westen, Handys und Mindestlöhne an drei Frauen. Die beiden ersten brauchen sie nicht, zu gut wissen sie, dass jemand, der sie töten will, dies trotz Weste und Handy tun kann. Die Frauen haben längst ihre eigenen Schutzmassnahmen eingeführt. Nur zwei Wochen vor Belindas Abreise nach Europa mussten sie einmal mehr zwei Frauen fern ihres Zuhauses unterbringen. Für solche Massnahmen brauchen sie das staatliche Geld, das in die Gemeinschaftskasse des Vereins fliesst. Auchdie monatlichen Treffen und die Behördengänge in regionale Grossstädte oder nach Bogotá zahlen sie damit.
ASOMUPROCA ist in Kolumbien der einzige Fall von Frauen, die sich für einen kollektiven Landtitel einsetzten. Längst hat Präsident Santos den Fall als emblematisch bezeichnet. Weitergebracht hat dies den Prozess nicht. Als Belinda eines Tages das Urteil des Verfassungsgerichts mit auf eine regionale Behörde in Santa Marta nahm, um ihrem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen, lies dies die Angestellte kalt. Die mögen dort befehlen, hier bestimmen wir, meinte sie schulterzuckend. So leicht lässt sich Belinda aber nicht abweisen, zu lange schon kämpft sie für ein autonomes Leben in der Landwirtschaft. Selbstständig wollen die Frauen sein. Denn in Kolumbien sind die meisten Landtitel auf die Männer registriert. Eine chauvinistische Tradition, findet Belinda. Die Frauen bleiben dadurch in der Abhängigkeit.

Die Landrückgabe ist keine Staatspolitik
Claudia Erazo ist Direktorin des Anwaltskollektivs Yira Castro. Seit zehn Jahren begleitet sie Opfer von Landenteignungen. Sie begrüsst das 2011 implementierte Landrückgabegesetz 1448 insofern, als dass es ein erster Mechanismus ist, mit dem Vertriebene in Kolumbien offiziell Land zurückfordern können. Aber für sie ist auch völlig klar: Das Gesetz wurde ins Leben gerufen, weil dies für diverse Freihandelsabkommen notwendig geworden war. Ziel dabei ist die Förderung von internationalen Geschäften, nicht die eigentliche Landrückgabe an Opfer. Es mangelt denn auch klar am Willen, die Landrückgabe als eine Staatspolitik anzugehen und umzusetzen. Die Institutionen koordinieren sich nicht untereinander, es fehlt an Geld, und obwohl die Mängel des Gesetzes längst bekannt sind, werden keine  Korrekturmassnahmen vorgenommen. Ihre Aufgabe als Anwältin sieht sie darin, so viel wie möglich aus dem Gesetz herauszuholen solange es in Kraft ist. Eine nicht einfache Aufgabe. Für 250 Familien hat die Organisation Yira Castro bereits Klage eingereicht, und 36 Rechtssprüche erzielt. Eine landesweite Erfolgszahl. Und dennoch, wo führt der Landrückgabeprozess hin, wenn er in diesem Tempo weitergeht? Zehn Jahre soll das Opfer- und Landrückgabegesetz in Kraft sein, von Januar 2012 bis 2021. Danach, so die Idee, ist in Kolumbien der Landrückgabeprozess abgeschlossen. Soweit die Theorie, die Claudia tief beunruhigt. Nach vier Jahren zieht sie eine Zwischenbilanz und rechnet vor: 2011 hatte das staatliche Büro von Acción Social 400‘000 Familien registriert, die von ihrem Land vertrieben worden waren, insgesamt Ländereien von drei Millionen Hektaren. Andere Schätzungen, wie etwa jene vom Bericht Basta ya, belaufen sich gar auf 8,3 Millionen Hektaren. Das Gesetz 1448 sieht aber nicht vor, das Register von Acción Social zu übernehmen, die Betroffenen müssen sich erneut von der Einheit für Landrückgabe erfassen lassen. Dort haben sich in den ersten drei Jahren 72‘000 Familien registriert. Wo die anderen 328‘000 bleiben, ist eine beunruhigende Frage. Von diesen 72‘000 Fällen befinden sich 27‘000 in prioritären Regionen. Nur diese Landesteile wurden vom Verteidigungsministerium freigegeben. Die anderen Gesuche müssen mangels nationaler Sicherheit warten. In wiederum 7‘000 Fällen ist die Dokumentation abgeschlossen, in knapp 2‘000 Fällen gab es einen Rechtsspruch. Dabei wurden 86‘000 Hektaren Land zurückerstattet. Zumindest auf dem Papier. In vielen Fällen, wie bei ASOMUPROCA, ist mangels Sicherheitsgarantien nicht an Rückkehr zu denken. Zurück zur Bilanz: 2000 Urteile für 400'000 Fälle bedeuten 0.5 Prozent. Für die restlichen 99.5 Prozent bleiben sieben Jahre.

  Das Opfer und Landrückgabegesetz 1448 in Kürze

Mit dem Gesetz 1448 wird in Kolumbien erstmals die Existenz eines bewaffneten Konfliktes und die daraus resultierenden Opfer, denen Rechte zustehen, anerkannt. Sie können damit Entschädigung einfordern und ihr Recht auf ihr ursprüngliches Land geltend machen. Kritisiert werden von Menschenrechtsorganisationen vor allem die vielen Lücken im Gesetz und die mangelhaften Massnahmen zur Umsetzung, allen voran Schutzmassnahmen für RückkehrerInnen. Auch berücksichtigt das Gesetz nur Menschen, die nach 1991 vertrieben worden sind und deren Vertreibung auf direkte Kriegsakteure zurückgeht. Opfer neuer paramilitärischer Gruppierungen, die offiziell nicht existieren, sind somit ausgeschlossen. Vielen Opfern bleibt das Recht auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung auch mit dem Gesetz verwehrt. Mehr dazu

 

Laut Claudia Erazo ist eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit unter Berücksichtigung strafrechtlichen Prozessen die Voraussetzungen für eine effektive Landrückgabe. Die ungleiche Landverteilung, einst Ursprung für den kolumbianischen Bürgerkrieg, ist während den 50 Jahren Kriegsgeschehen noch extremer geworden. Auch ist erwiesen, dass für einen Grossteil der Landvertreibungen die Paramilitärs verantwortlich sind. Sie aber haben mit dem Gesetz „Justicia y Paz“ Amnestien erhalten, ohne die ganze Wahrheit erzählt zu haben.

Für acht Frauen von ASOMUPROCA wird der Traum der kollektiven Rückkehr auf ihr Grundstück nicht mehr in Erfüllung gehen. Sie sind während der letzten 15 Jahre verstorben. Belinda fürchtet, dass sie immer weniger werden. Längst sind sie alle ältere Frauen. Nicht nur die Zeit zur Umsetzung des Landrückgabegesetzes, sondern auch die ihre, läuft davon.

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Das neue Multitrack- Friedensförderungsprogramm neun Schweizer Hilfswerke und NGOs

Seit September 2014 engagieren sich die ask!, Caritas Schweiz, Comundo, Fastenopfer, HEKS, PBI, Peace Watch, Swissaid und Terre des Hommes Schweiz als Trägerorganisationen in einem neuen Friedensförderungs-Programm.

 

Das Programm, finanziert von den Trägerorganisationen und dem EDA, arbeitet mit den beiden kolumbianischen NGOs Sembrandopaz und Colemad zusammen. Ziel dabei ist es, einen Beitrag zu einem gerechten und nachhaltigen Frieden in der Karibikregion zu leisten.

 

Colemad engagiert sich, wie im Fall von ASOMUPROCA, für Belange juristischer Art sowie die Stärkung von Frauenorganisationen und deren politisches Engagement. Dafür haben sie eine Lobbybewegung mit Frauen aus 37 Organisationen gegründet, die Vorschläge zur Lösung von Landkonflikten als Grundlage für einen gerechten und nachhaltigen Frieden unter Einbezug der Geschlechterperspektive erarbeitet und bei politischen Stellen einbringt.

 

Sembrandopaz arbeitet im Rahmen des Programms in vier ländlichen Gemeinschaften, wo die soziopolitische Realität mithilfe einer politischen und friedlichen Veränderung umgestaltet werden soll. Verschiedene Akteure mit konkurrierenden Interessen sollen zusammen bestmögliche Lösungen für ein friedliches Zusammenleben finden.

 

[1] Amnesty International, Nov. 2014, Un título de propiedad no basta. Por una restitución sostenible de tierras en Colombia,http://www.amnesty.ch/de/laender/amerikas/kolumbien/dok/2014/friedensprozess-in-kolumbien-vollumfaengliche-landrueckgabe-nicht-gewaehrleistet/bericht-un-titulo-de-propiedad-no-basta-por-una-restitucion-sostenible-de-tierras-en-colombia

[2] Corporación Jurídica Yira Castro: http://cjyiracastro.org.co/

[3] La Silla Vacía, 28.11.2014, La restitución se le enreda a las mujeres,http://lasillavacia.com/historia/la-restitucion-se-le-enreda-las-mujeres-en-pivijay-49175

[4] Corte Constitucional de Colombia, 12 de agosto de 2011, Sentencia T-610/11, http://www.corteconstitucional.gov.co/relatoria/2011/T-610-11.htm

[5] Colectivo mujeres al derecho: http://www.colectivomujeresalderecho.org

Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com