10/31/14

Auf Goldsuche im kolumbianischen Nordeste Antioqueño

31.10.2014 | Von Stephan Suhner und Regula Fahrländer

Am 30. November entscheidet der Schweizer Souverän über die Erhöhung der Goldreserven der Schweizer Nationalbank. Unter dem Namen ʺRettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)ʺ wird gefordert, dass die Schweizerische Nationalbank mindestens 20 Prozent ihrer Aktiven in Gold halten muss und dieses in der Schweiz gelagert werden und unverkäuflich sein solle. Sehr wahrscheinlich würde ein Teil dieses Goldes aus Kolumbien kommen. Wir haben uns deshalb auf die Suche nach dessen Ursprung gemacht.

Die Reise ist für Schweizer Verhältnisse lang. Fünf Autostunden dauert es von der Metropole Medellín bis wir das Städtchen Segovia erreichen, mit dem Bus wären es gar acht Stunden, wie wir auf der Rückreise feststellen werden. Und dies ist erst der erste Zwischenhalt, am Ziel sind wir noch lange nicht. Segovia und das unweit gelegene Nachbarstädtchen Remedios erlangten in der Vergangenheit immer wieder traurige Bekanntheit. Vor 25 Jahren kamen bei einem Massaker auf dem Dorfplatz von Segovia 46 Menschen ums Leben.[1] In jüngster Zeit waren die Schlagzeilen über die Region geprägt von einer absurden Gegebenheit: Die paramilitärische Gruppierung der Urabeños schloss sich mit der Polizei zusammen, während die paramilitärische Gruppierung Los Rastrojos eine Allianz mit dem Militär einging. In Folge bekämpften sich die Staatseinheiten unter sich. Folgen waren mehrere Tote täglich, Angst und Terror herrschten in der Region. Auch die Korruption ist omnipräsent. Einen Bürgermeister hat zurzeit weder Segovia noch Remedios, beide sitzen im Gefängnis. Segovia hat auch kein Spital mehr. Die Suche nach Gold hat den Untergrund des Spitalgebäudes in sich zusammen fallen lassen.
Auffällig sind in Segovia auch die vielen Geschäfte mit einer reichen Auslage an Kleidern, Schuhen, Unterhaltungselektronik. Die modernen Geschäfte würden alle den Paras gehören, so unsere BegleiterInnen. Der geschäftige Eindruck täuscht jedoch, Segovia steckt in einer Krise. Die Goldproduktion ist zurückgegangen, der Goldpreis tief gefallen. Segovia lebe vom Gold, und wenn dessen Preis nicht gut ist, gehe es auch Segovia nicht gut.
Bei einem Treffen im Büro der Gewerkschaft Sintraminergética in Segovia erzählen uns 25 Bergmänner von ihren aktuellen Problemen. Da ist zum einen die Sicherheitslage im Städtchen und der Region, die ihre Arbeit stark beeinflusst. Das Klima von Angst und Schrecken hat dazu geführt, dass sich viele Leute nicht mehr trauen, sich zu organisieren. Die Befürchtungen wegen eines sozialen Protestes im Gefängnis zu landen, sind so real, dass der Gewerkschaft kaum mehr eine Mobilisierung gelingt. Die Missstände werden lieber verschwiegen. Zum anderen ist da das neue Gesetz über den Gebrauch von Quecksilber. Für die Gewerkschafter und Bergmänner ist klar: Dieses Gesetz, genau wie eine Serie anderer, ist eine neue Strategie der Regierung, die kleinen Bergleute vom Goldabbau fern zu halten. Genau wie dies in der Landwirtschaft geschieht, werden die Gesetze dazu benutzt, dass die einfachen Leute in die Illegalität getrieben werden, und die Produktion schlussendlich ausschliesslich in den Händen von Grossunternehmen ist. Mit einer parallelen Medienstrategie wird dazu das Bild verkauft, die kleinen Bergleute verwenden schmutzige Methoden für den Goldabbau und die Quecksilberverwendung produziere Gesundheitsprobleme. Die anwesenden Bergmänner wehren sich vehement gegen den Vorwurf, Segovia sei verschmutzt, ihre Arbeit gefährde die Gesundheit. Zum Beweis strecken sie ihre Arme aus und fragen, ob wir jemanden zittern sehen? Die angebliche Verschmutzung sei reine Propaganda der Regierung und der Multis.

Nach dem Treffen mit der Gewerkschaft reisen wir mit dem Jeep weiter und erreichen bei Einbruch der Dunkelheit den Weiler Cañaveral. Seit dem Verlassen von Segovia ist uns weder Polizei noch Militär begegnet. Der Staat ist in dieser Region in fast keiner Form präsent. Nur bei den gelegentlichen Auseinandersetzungen mit den Aufständischen in den umliegenden Bergen hört man, dass es ihn gibt. Die Lokalbevölkerung ist dem Staat gegenüber dementsprechend skeptisch eingestellt, vermutet wird vielmals, dass die staatlichen Interessen in der Region nicht der Förderung der Lebensumstände, sondern einzig der Wegebnung für multinationale Firmen dienen, die dann allen Reichtum aus dem Boden in die Welt hinaus exportieren würden.

Weiter geht es am nächsten Tag auf Maultieren. Fünf Stunden über Stock und Stein, durch Wälder und Hügel, und noch mehr Hügel, immer tiefer ins Landesinnere. Dazwischen haarsträubende Abhänge herunter bei denen wir fürchten, vom Lasttier zu fallen, um danach noch steiler den Berg hoch zu trotten. Die Sonne scheint erbarmungslos, die rote Erde umhüllt uns in einer Staubwolke. Nach ein paar Stunden spüren wir nicht mehr alle Körperteile und sind von Sonne, Hitze und Müdigkeit benebelt. Nur die Maultiere kümmert das wenig, Schritt um Schritt bringen sie uns an unser Ziel, das Dorf El Carmen.

Cahucopana, seit 10 Jahren im Einsatz
In die Region gekommen sind wir auf Einladung von Cahucopana. Diese Organisation ist im Jahre 2004 aufgrund einer Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen in der Region entstanden. Besonders aussergerichtliche Hinrichtungen, fälschlicherweise bekannt unter dem Namen Falsos Positivos, und das Verschwinden vieler Menschen hat die jungen Leute dazu gebracht, sich als Cahucopana zu organisieren. Cahucopana steht für Corporación Acción Humanitaria por la Convivencia y la Paz del Nordeste Antioqueño, also Korporation für humanitäre Aktionen und das friedliche Zusammenleben im Nordosten von Antioquia. Diese Korporation setzt sich für Lösungen von humanitären Krisen und die Förderung von Menschenrechten in dieser Region ein[2]. Dazu führen sie Workshops zu Menschenrechten, dem humanitären Recht und anderen Themen durch. Immer wieder steht das Thema Bergbau auf der Agenda. Es geht dabei darum, die lokale Bevölkerung zu Überlegungen betreffend Beteiligungsrechten, nachhaltige Wirtschaftsgestaltung und Zukunftsvisionen anzuregen.

Augenschein vor Ort
Was sich in Kolumbien „kleine, informelle Mine“ nennt, war in unseren Köpfen immer eine Handvoll Menschen, die ohne viel Maschinerie Gold aus dem Boden holt. Schnell werden wir von etwas anderem überzeugt. Die „kleine“ Mine hat 90 Arbeiter, die in 12-Stunden Schichten im Turnus arbeiten und in Comités Mineros organisiert sind. Die Mine verfügt über einen riesigen Stromgenerator, der 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr vor sich hin lärmt und die Mine nicht eine Minute im Jahr zum Stillstehen bringt. Mit einem Wagen kommt das Rohmaterial aus dem Minenschacht, der Verarbeitungsprozess ist teilweise mechanisiert und geschieht unter Einsatz von Quecksilber und Zyanid.  Die von uns besichtigte Mine Rancho Quemado existiert seit rund zehn Jahren, verfügt aber weder über einen Bergbautitel, noch über eine Umweltlizenz. Zudem ist das Land, auf dem die Mine liegt, an verschiedene Multis in Konzession vergeben worden. In den Augen der Regierung ist diese Mine also illegal, die Bergmänner müssen jeden Tag fürchten, dass ihre Einkommensquelle zerstört wird.

Die Situation der Frauen in der Gemeinschaft
In der ganzen Region hängt alles von der Goldmine ab, sei dies die Strasse, die Elektrizität oder die Schulen. Und so auch die Situation der Frauen. Es fällt sofort ins Auge, wie jung die Mütter sind und wie viele junge Frauen bereits im Jugendalter schwanger sind. Viele Alternativen für die Zukunftsgestaltung bleiben den jungen Frauen ohnehin nicht. Aus einer alten Tradition heraus ist es ihnen untersagt, in eine Goldmine rein zu gehen. Anscheinend bringt dies Unglück für alle Bergleute. Die alternativen Einnahmequellen in einer Minenregion sind jedoch an einer Hand abzuzählen. In Frage kommt die Führung eines kleinen Gemischtwarenladens oder einer kleinen Imbissstube. Einige der Frauen, deren Lebenspartner in der Mine arbeiten, tun dies, um die Einkünfte der Familien aufzubessern. Doch für eine alleinstehende Frau mit Familie generiert dies nicht genügend Einnahmen, um die Familie durchzubringen. Also bearbeiten diese Frauen, die übrigens ihr eigenes Komitee haben, die Überreste aus der Mine. Konkret bedeutet dies, dass sie jenes Material, welches die Bergmänner als Abfall wegschütten, minutiös und von Hand auf kleine Goldresten untersuchen, um einige Reste Gold zu gewinnen.

Wie der Stein zu Gold wird
Die Mine Rancho Quemado hat vier Stollen, von denen momentan jedoch nur zwei goldhaltiges Gestein liefern. Der Vortrieb erfolgt mit Dynamit, das mühsam auf dem Schwarzmarkt der Armee abgekauft werden muss. Täglich werden rund 20 Tonnen Gestein abgebaut. Das Gestein wird gesiebt, grössere Brocken mit Hämmern zerkleinert. Zu Kies zerkleinert, kommt das Gestein zusammen mit einem Wasser-Quecksilbergemisch und mit unterschiedlich grossen Metallkugeln in die sogenannten Cocos, die Wäschetrommeln ähnlich sehen. In 4 Stunden wird in den elektrisch betriebenen Cocos das Gestein zu feinstem Schlamm. Dieser warme Schlamm kommt in eine Zentrifuge – Marrano genannt -, die mit kaltem Wasser betrieben wird. Das Gold-Quecksilbergemisch setzt sich am Grund der Zentrifuge, der Schlamm fliesst oben weg und kommt in Sedimentierungsbecken. Das Gold-Quecksilbergemisch wird in einem Ofen gebrannt, das Quecksilber verdampft und wird wieder in einem Kondensator aufgefangen und wieder verwertet. Zurück bleibt das Rohgold. Der Schlamm aus den Sedimentierungsbecken durchläuft danach eine zweite Bearbeitungsstufe mit Zyanid, um noch den letzten Rest an Goldpartikeln zu gewinnen. Das zyanidhaltige Wasser wird in speziellen Rückhaltebecken mit Chemikalien neutralisiert. Wenn man bedenkt, dass die Mine informell ist und z.B. keine Bankkredite bekommt, scheint der Prozess auch aus Umweltsicht recht gut organisiert. Dabei ist jedoch zu sagen, dass keiner der Arbeiter mit Schutzkleidung, Atemmasken oder so arbeitet. Niemand sagte jedoch etwas über Gesundheitsprobleme.

Die Arbeiter werden mit goldhaltigem Gestein entlohnt. Ja nach Goldgehalt werden 50-60% der Fördermenge zu gleichen Teilen an die Arbeiter verteilt, die dann selber dieses Gestein verarbeiten. Das gewonnene Gold stellt ihr Lohn dar. Die anderen 40-50% decken die Kosten der Mine, was übrig bleibt, gehört als Gewinn den Minenbesitzern. Die Besitzer sind diejenigen, die die Mine aufgebaut haben. Meist tun sich dazu ein paar Männer zusammen und treiben an einem erfolgversprechenden Ort die Stollen voran, bis sie auf die Goldader stossen. Jeder der Socios trägt das dazu bei, was er zur Verfügung hat: Holzbalken, Werkzeug, Dynamit, Lebensmittel. Von dem, was jeder beitragen kann, hängen danach die Anteile an der produzierenden Mine ab. Ist die Goldader gefunden, werden Arbeiter angestellt und die Produktion aufgenommen.

Cahucopana organisierte für uns ein Treffen mit Vertretern verschiedener Minen und Comité mineros. Die Teilnehmer kamen mit verschiedenen Erwartungen und einige mit Ängsten zum Treffen. Als angekündigt wurde, dass „Suizos“ zu Besuch kommen würden, befürchteten einige Bergmänner, dass wir Vertreter eines Konzerns seien und ihnen die Minen wegnehmen wollten. Andere wiederum hofften, wir seien Goldhändler und würden ihnen zu einem besseren Goldpreis verhelfen. Eines der wichtigsten Anliegen war denn auch, dass eine Schweizer Raffinerie direkt in El Carmen eine Goldankaufsstelle eröffnen und ihnen doch bitte den Weltmarktpreis bezahlen soll. Die Bergmänner beklagten sich über den gefährlichen Transport des Goldes zu den Käufern, und über die Zwischenhändler, die ihnen nur einen Bruchteil des Londoner Goldpreises bezahlen würden. Auch das Fehlen von Erschliessungsstrassen ist ein Problem, muss doch alles, was die Minen brauchen, auf Maultieren transportiert werden, auch jeder Liter Treibstoff. Der mehrere Tonnen schwere Generator wurde am Greifarm eines Raupenbagggers in 15 Stunden von Cañaveral nach El Carmen transportiert! Die Bergmänner wünschen sich auch Unterstützung bei der Legalisierung und Formalisierung ihrer Minen sowie Zugang zu technischer Unterstützung und Krediten.

Ein Ziel unserer Reise war, ein besseres Verständnis für die Problematik des kolumbianischen Konfliktgoldes zu gewinnen, auch im Hinblick auf die verschiedenen Richtlinien zu Sorgfaltspflicht und konflikt-freies Gold. Segovia mit all den Minen offenbart die ganze Komplexität an Besitz- und Kontrollverhältnissen. Wir trafen auf sehr organisierte Minen und auf unkontrollierten Abbau in den Flussbetten. Es gibt Minen, die Abgaben zahlen müssen, andere werden von bewaffneten Akteuren gewaltsam übernommen oder direkt von diesen Betrieben, es kommt zu Drohungen und Vertreibungen. V.a. aber leben Tausende von Familien vom Goldabbau, und eine ähnliche Strategie wie es in Bezug auf den Kongo angewandt wurde, d.h. ein Boykott, würde die soziale Not in der Region massiv erhöhen und sicher neue Konflikte fördern. Die rein repressive aktuelle Bekämpfung der informellen oder aus kolumbianischer Regierungssicht illegalen Minen ist ebenfalls konfliktfördernd. Die Schweizer Regierung und die Raffinerien könnten in diesem Kontext beispielsweise mit ihrer Swiss Better Gold Initiative dazu beitragen, dass die Rechte auf Arbeit und Territorium dieser Gemeinschaften vom kolumbianischen Staat und den Multis respektiert werden, und diesen Minen beim Formalisieren und mit technischer Beratung zur Seite stehen. Das wäre auch ein wesentlicher Beitrag zum Frieden in Kolumbien!

Kein Blutgold in den Tresoren der Nationalbank - NEIN ZUR GOLDINITIATIVE am 30. November 2014!

  • Dass am Rohstoff Gold in Afrika und Lateinamerika Blut klebt und Kriege mitfinanziert, ist bekannt, wird aber in der aktuellen Debatte nirgends thematisiert.
  • Nach einer Annahme der Goldinitiative müsste die Schweiz beim aktuellen Goldpreis 1’725 Tonnen Gold kaufen – rund Zweidrittel der weltweiten Gesamtjahresförderung!
  • Würde die Schweiz 1'725 Tonnen Gold aus Kolumbien beziehen, müsste sie mehr als 30 Jahre lang die gesamte Goldförderung aufkaufen (zur Zeit ca. 53.6 Tonnen).
  • Würde die Schweiz die benötigten 1’725 Tonnen als zertifiziertes Fair-Trade-Gold kaufen, müsste sie während 500 Jahren die gesamte Weltjahresproduktion aufkaufen (zur Zeit etwas mehr als 3 Tonnen).
  • Die Initianten haben die Goldproduktionsthematik nie zur Kenntnis genommen und noch weniger faire Bedingungen für Mensch und Umwelt beim Kauf des benötigten Goldes gefordert.

Deshalb NEIN zu Blutgold in den Tresoren der Nationalbank! NEIN zur Goldinitiative, JA zu internationalen Konventionen für faire Bedingungen für Mensch und Umwelt in der Goldförderung!

 

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[1] Siehe dazu Monatsbericht Nr. 2013/09, Goldrausch in Segovia: Massaker, Staatsbetrug und satte Gewinne für Kolumbiens Politiqueriahttp://www.askonline.ch/publikationen/monatsberichte/jahrgang-2013/goldrausch-in-segovia/

[2] Mehr zu Cahucopana: http://www.prensarural.org/spip/spip.php?rubrique21

Aktuell

08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com