05/06/13

Die Verantwortung der Schweiz im Goldhandel mit Kolumbien

06.05.2013 | von Stephan Suhner

Ein Gespräch mit Direktbetroffenen

Vom 10. bis 29. April 2013 befanden sich Americo Mosquera und Ximena González auf Einladung der Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien auf einer Speaking Tour zum Goldhandel der Schweiz mit Kolumbien. Americo Mosquera ist der Vorsteher des Gemeinschaftsrates der Kleinbauernräte des Oberen Atratos COCOMOPOCA, Ximena González begleitet von der NGO Tierra Digna aus die COCOMOPOCA in ihrer Verteidigung des Territoriums und ihrer ethnischen Rechte. In den 20 Tagen in der Schweiz hielten die beiden acht öffentliche Vorträge, trafen sich mit NGOs, Vertretern von Universitäten, der UNO und der Schweizer Regierung.

ask!: Americo, du bist das erste Mal in der Schweiz. Was sind die Ziele deines Besuches?
Americo: Es geht mir v.a. darum, unsere Probleme sichtbar zu machen, die Schweizer Bevölkerung zu sensibilisieren. Die Schweiz hat über den Goldhandel mit Kolumbien eine Mitverantwortung an den Missständen. Schweizer Raffinerien kaufen mindestens einen Drittel des kolumbianischen Goldes auf! Wir erwarten von der Schweizer Regierung, dass sie den Goldhandel und auch die Schweizer Unternehmen strenger kontrolliert, dass bekannt ist, woher das Gold kommt, das in der Schweiz verarbeitet wird, dass die Unternehmen transparent darüber berichten müssen, dass kein Blutgold in die Schweiz kommt. Die Schweiz als Zentrum der Demokratie kann doch nicht zulassen, dass Schweizer Wirtschaftsinteressen in Kolumbien in Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind. Zudem suchen wir Unterstützung für unseren Entwicklungsplan, den Plan de vida, und verschiedene damit zusammenhängende Projekte.

ask!: Kannst du uns die drängendsten Probleme der COCOMOPOCA im Zusammenhang mit dem Bergbau schildern?

Americo: Dazu muss ich kurz ausholen. Mit dem Gesetz Nr. 70 von 1993 wurde uns ja ein verfassungsmässiges Recht auf kollektive Landtitel auf unser traditionelles Territorium zugestanden. Ende 1999 hat die COCOMOPOCA bei der zuständigen Behörde einen kollektiven Landtitel über 172‘000 Ha beantragt. Obwohl wir sämtliche Bedingungen erfüllten, wurde unser Ersuchen zuerst abgelehnt. Dank breiter Unterstützung durch NGOs, unter anderem auch durch das Schweizer Friedensprogramm SUIPPCOL, erhielten wir dann im September 2011, nach fast 12 Jahren friedlichem Kampf, einen kollektiven Titel über 73‘000 Ha zugesprochen. Fast 100‘000 Ha unseres traditionellen Siedlungsgebietes wurde aber nicht anerkannt. Schlimmer noch:  in den Jahren, in denen wir auf den kollektiven Landtitel warteten, hat die Regierung über 55‘000 Ha des heutigen kollektiven Landtitels Bergbaukonzessionen an nationale und multinationale Konzerne vergeben. 2012 hat die Regierung dann zusätzlich die Figur der strategischen Bergbaugebiete (areas estratégicas mineras) geschaffen, mit denen weitere grosse Gebiete an Multis vergeben werden. Dadurch wurde auch noch der Rest unseres Gemeinschaftslandes konzessioniert.

ask!: Was sind die unmittelbaren Konsequenzen der Vergabe dieser Bergbaukonzessionen?  

Americo: In der Zeit ab 2005, als die Regierung uns den Landtitel verweigerte und begann, Bergbaukonzessionen zu verteilen, nahm die Gewalt in unserem Territorium zu. Einerseits wurde das Territorium militarisiert, das Verteidigungsministerium will uns z.B. über 5000 Ha Land wegnehmen, um darauf ein Bataillon der 15. Brigade zu errichten, um den Bergbaukonzernen Sicherheit zu garantieren. Da wir dies ablehnen, haben wir ein Problem mit der Armee. Ab 2005 kam es zu gewaltsamen Übergriffen durch bewaffnete Akteure und zu massiven Vertreibungen. Als wir uns gründeten, umfasste COCOMOPOCA gut 17‘000 Personen, heute sind es noch etwa 12‘000, der Rest ist vertrieben worden und lebt über das ganze Land verstreut. Von den 43 Gemeinschaften, die die COCOMOPOCA umfasst, sind 11 heute völlig unbewohnt. Die Konzessionen wurde alle ohne unsere Zustimmung vergeben, d.h. wir wurden nicht konsultiert. Dadurch hat die Regierung die ILO-Konvention 169 und unsere verfassungsmässigen Grundrechte verletzt. Wir haben heute folglich gar nicht die ganze Verfügungsgewalt über unser Territorium. Wenn alle Konzessionen, die vergeben wurden, von diesen Unternehmen tatsächlich genutzt werden, wissen wir nicht, wo wir in ein paar Jahren noch leben sollen.

ask!: Was für Unternehmen haben denn diese Konzessionen erhalten? 

Americo: Am meisten Konzessionen hat Anglo Gold Ashanti erhalten, gefolgt von Continental Gold und anderen kanadischen Unternehmen. Anglo Gold Ashanti hat u.a. die Konzession für das Projekt Dojurá erhalten, es betrifft einen für uns heiligen Hügel. Der Cerro Dojurá ist zudem ein richtiges Wasserschloss (estrella fluvial), ihm entspringen 4 Flüsse. Wenn sich dieser Tagebau verwirklicht, sind dieses Ökosystem und das ganze Flusssystem gefährdet. Zudem würde unserer Kultur durch die Zerstörung des heiligen Ortes immenser Schaden zugefügt!

ask!: Was könnt ihr gegen diese Projekte unternehmen?
Americo: Wir kämpfen gegen diese Konzessionen. Da sie ohne unsere Zustimmung und unter Verletzung kolumbianischen Rechts vergeben wurden, werden wir sie mit der Hilfe der NGO Tierra Digna juristisch anfechten, damit sie widerrufen werden. Für die Zukunft kämpfen wir dafür, dass keine Konzessionen vergeben oder Projekte beschlossen werden, ohne dass wir konsultiert werden.

ask!: In den letzten Jahren hat ja der illegale, mechanisierte mittlere Bergbau in Kolumbien im Gefolge der hohen Goldpreise einen wahren Boom erlebt und auch zu grossen Umweltzerstörungen geführt. Seid ihr von diesem Phänomen auch betroffen?

Americo: in der Tat. Seit einigen Jahren operieren auch schwere Maschinen in unseren Flüssen. Wir Schwarze haben ja traditionell in den Flüssen Gold gewaschen, aber was heute geschieht, ist damit nicht vergleichbar. Aktuell sind etwa 100 Schaufelbagger auf unserem Territorium aktiv, ohne unsere Einwilligung. Betrieben werden sie von auswärtigen Leuten, insbesondere von Paisas (Bewohner Antioquias) und von Leuten aus dem Kaffeegürtel und Córdoba. Viele dieser Maschinen und Minen stehen in der Verbindung mit oder unter der Kontrolle von illegalen bewaffneten Gruppen.  Eine Mehrheit unserer Bewohner lehnt diese Art von Bergbau und Plünderung ab, aber die Minderheit, die es befürwortet, ist dank dem Druck der Bewaffneten häufig stärker. Das hat viele unserer Gemeinschaften gespalten. Der Schaden, den die Maschinen verursachen ist enorm. Die Sedimente und der ganze Abraum werden einfach im Fluss deponiert, so dass Teile der Flüsse verlanden, Untiefen erhalten und so die Schiffbarkeit beeinträchtigen. Da die Flüsse unsere „Autobahnen“ sind, wird unsere Fortbewegung massiv beeinträchtigt. Zudem landen die ganzen Giftstoffe im Wasser. Und wir brauchen die Flüsse ja für unsere Wasserversorgung, es gibt sonst kein Trinkwasser, kein Wasser für die Wäsche. Und viel Land, ganze Uferabschnitte werden abgeholzt, was die Erosion und nachher mehr Überschwemmungen verursacht.

ask!: Aber bringt der Bergbau nicht auch Einkommen in die Gemeinschaften?

Americo: Ja, das ist das falsche Versprechen der Unternehmen und der Entwicklungslokomotive Bergbau der Regierung Santos. Von den Multis haben wir bis jetzt noch kaum etwas erhalten, sie versprechen zwar grosszügige soziale Investitionen und Arbeitsplätze, aber aus anderen Regionen mit grossen multinationalen Minen wissen wir, dass dies eine Illusion ist. Auch der mittlere Goldabbau lässt uns nur wenig. Ein schöner Teil unserer Bevölkerung ist zwar auch dem Goldrausch erlegen und wartet hinter den Baggern, bis diese ihnen ein, zwei Stunden Zeit geben, um im umgegrabenen Erdreich Gold herauszuwaschen. Dies ist aber reine Willkür, an manchen Tagen geben sie die Erlaubnis, an manchen nicht. Wenn die Leute ein paar Tage nicht Gold waschen dürfen, leiden die Familien Hunger. Dieser Goldfluch hat unsere Gewohnheiten verändert, anstatt Nahrungsmittel anzubauen, laufen die Leute den Baggern hinterher. Dazu kommen soziale Probleme wie Alkoholismus, Prostitution, Schwangerschaft von Minderjährigen. Bei all dem Reichtum, der auf unserem Land gewonnen wird, sind unsere Grundbedürfnisse nicht befriedigt, wir haben keine sanitäre Grundversorgung, keine Gesundheitsversorgung, keine gute Ausbildungsmöglichkeiten, kein Strom.

ask!: Was macht die COCOMOPOCA in dieser Situation?

Americo: Wir stehen grossen Herausforderungen gegenüber. Wir sind immer noch am Aufbau unserer Organisation, verschiedene Aspekte müssen noch reglementiert werden. So sind wir daran, einen ethnisch-territorialen Entwicklungsplan auszuarbeiten. Für die Umsetzung dieses Planes brauchen wir Unterstützung, Investitionen, Beratung und Hilfe bei der Vermarktung. Wir wollen die Landwirtschaft stärken, z.B. den Reisanbau, die Produktion von Ananas, die bei uns sehr gut gedeiht. Wir möchten eine saubere, naturnahe Produktion erreichen und diese national und international vermarkten können. Auch möchten wir eine Bergbaukooperative gründen, die mit den einzelnen Gemeinschaften sauberes Gold produziert und die Vermarktung im fairen Handel zentral organisiert. Dies würde einerseits finanzielle Mittel für das Funktionieren der COCOMOPOCA erbringen, andererseits ein würdiges Einkommen für die Bevölkerung. Heute arbeiten wir im Vorstand der COCOMOPOCA fast ohne finanzielle Mittel, was unsere Funktionsfähigkeit beschränkt. Und was man auch nicht vergessen darf: fast der ganze Vorstand der COCOMOPOCA ist bedroht! Ich selber habe rund zehn Todesdrohungen erhalten. Und der Staat gibt uns lediglich eine kugelsichere Weste und ein Handy.

 ask!: Nun zu deiner Arbeit, Ximena. Wie drückt sich die von Americo geschilderte Bergbaulokomotive genau aus?

Ximena: Obwohl Kolumbien eine lange Tradition von Bergbau hat, ist die Hauptverwendung des Territoriums doch für die Landwirtschaft. Wir sind historisch betrachtet ein Agrarland, nicht ein Bergbauland. Zudem besitzen wir grosse, wertvolle Ökosysteme und viele Schutzgebiete wie Nationalparks.

Wenn wir nun die Entwicklung der letzten 5 bis 10 Jahre anschauen, sehen wir, wie einerseits die Vergaben von Konzessionen für Bergbau und Erdölförderungen, als auch die neuen Gesuche für Bergbaukonzessionen enorm zugenommen haben. Wenn wir die Karten anschauen, sehen wir, dass viele neu ausgeschiedene Bergbaugebiete sich entweder mit geschützten Gebieten überlappen oder auf den kollektiven Ländereien von Indigenen und Afrokolumbianern zu liegen kommen. Zu erwähnen ist auch, dass diese Konzessionsvergabe fast ohne Kontrolle und in einem Klima der Korruption erfolgte. Der Staat hat zudem seine Rolle im Bergbau verändert, hat sich selber der Kontrollmöglichkeiten beraubt und die staatlichen Bergbaukonzerne privatisiert. Dadurch ist die Beteiligung des Staates an den Einnahmen aus dem Bergbau stark zurückgegangen.           

ask!: Werden durch die Bergbaulokomotive auch die kleinen informellen Goldschürfer, die Kleinminen gefördert?

Ximena: Nein, leider ist dem nicht so. Rund 80% des Goldabbaus geschieht ja durch informelle Kleinminen, die ohne Bergbautitel und ohne Umweltlizenz operieren. Dazu gehören sowohl traditionelle Kleinminen lokaler Gemeinschaften, die z.T. seit Generationen operieren, aber auch der mechanisierte mittlere Bergbau mit schweren Maschinen. Die Regierung Santos kriminalisiert den informellen Bergbau pauschal, verfolgt die Goldschürfer und lässt Minen schliessen und Maschinen zerstören. Dabei werden unschuldige Kleinschürfer kriminalisiert, die mit Paramilitärs oder Guerilla nichts zu tun haben, ausser dass sie diesen allenfalls Schutzgelder abliefern müssen. Wir sind klar der Meinung, dass es Kontrollen braucht, dass sensible Ökosysteme geschützt werden müssen. Aber es braucht auch Formalisierungsprogramme für Kleinschürfer und produktive Alternativen, z.B. die Förderung der Landwirtschaft. Lediglich Repression und Kriminalisierung führen nicht zum Ziel.

ask!: Eine Kritik der Regierung an den kleinen Minen ist ja, dass sie die Umwelt zerstören. Die grossen industriellen Minen werden hingegen als saubere Alternative gepriesen. Beispiele aus anderen Ländern lassen daran aber Zweifel aufkommen.

Ximena: Wir müssen nicht mal Beispiele aus Peru, aus Guatemala heranziehen, wir haben negative Beispiele auch in Kolumbien. Zwar gibt es noch keine grossen Gold – Tagebaue, aber in der Guajira, im Cesar und in Córdoba haben wir Erfahrung mit grossen Kohlenminen und Nickelminen. Und die damit gemachten Erfahrungen sind nicht gerade gut. Die lokale Entwicklung hat nicht profitiert, diese Gegenden zeichnen sich durch eine hohe Quote unerfüllter Grundbedürfnisse aus, die Armut  ist eher höher als im Landesschnitt. Die Zahlungen der Schürflizenzen haben ironischerweise die Regierungsfähigkeit untergraben und zu einer grassierenden Korruption geführt. Nehmen wir die Region der Kohlenminen in Cesar: diese Region wurde vom Umweltministerium als Verschmutzungsquelle eingestuft, weshalb mehrere Dörfer umgesiedelt werden müssen. Glencore alleine hat sieben Flüsse umgeleitet, der ganze Wasserhaushalt der Gegend leidet darunter. Was wir heute im Cesar und in der Guajira sehen, soll gemäss der Regierung Santos das Modell für die Entwicklung ganz Kolumbiens sein. Für uns von Tierra Digna ist klar, dass dies nicht das Modell sein kann! Diese Art von zerstörerischem Bergbau können und wollen wir nicht gutheissen. Deshalb setzen wir uns für Gemeinschaften ein, die sich gegen die Konzessionen auf ihrem Territorium wehren und für nachhaltige Entwicklungsalternativen einstehen.

ask!: Was ziehst du über die letzten knapp drei Wochen für eine Bilanz? Haben sich eure Erwartungen erfüllt?

Ximena: Ja, wir sind grundsätzlich sehr zufrieden mit der Rundreise. Wir hatten mehrere gut besuchte Vorträge halten können und es erschienen verschiedene Artikel in den Medien. Ich denke, wir konnten das Problem sichtbarer machen. Besonders gut getan hat uns zu spüren, wie viele Menschen hier solidarisch sind, uns von der Schweiz aus helfen wollen. Wichtig waren aber auch die Kontakte, die wir mit der Schweizer Regierung, mit verschiedenen UNO-Gremien sowie mit NGOs und Universitäten knüpfen konnten. In Deutschland machten wir eine eindrückliche Erfahrung: wir gingen in der Nähe von Köln einen Braunkohletagebau besichtigen. Ein Gruppe Jugendlicher betrieben dort ein Protestcamp, um gegen die Abholzung eines Waldes zu demonstrieren. Mit ihnen zusammen gingen wir an den Rand der Mine. Sofort als wir losliefen tauchten zwei weisse Pick-ups des Sicherheitsdienstes auf. Trotzdem liefen wir weiter. Plötzlich tauchten zwei Polizeifahrzeuge auf und versperrten uns den Weg und die Polizisten wollten von allen die Personalien aufnehmen. Ich bin erstaunt, wie schnell die Polizei kam, und wie aggressiv sie war, und das in Deutschland!

ask!: Americo und Ximena, wir danken euch für das Gespräch und wünschen euch für eure Arbeit und den friedlichen Widerstand viel Erfolg! 

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08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com