02/28/11

Eine Chance für den Frieden?

28.02.2011 | von Stephan Suhner

Unilaterale Freilassung von sechs FARC-Geiseln weckt Hoffnungen

Zwischen dem 9. und 16. Februar 2011 liessen die FARC wie angekündigt in einer unilateralen Geste sechs entführte Politiker und Angehörige der Sicherheitskräfte frei. Die Freilassungen waren geprägt von wilden Spekulationen, allseitigem Misstrauen und Anschuldigungen. Während viele Friedensaktivisten diese Freilassungen als Chance sehen, endlich wieder Friedensgespräche in Gang bringen zu können, erwartet die kolumbianische Regierung weitere untrügliche Friedensgesten und beklagen sich die Anhänger Uribes, Präsident Santos zeige gegenüber dem Terror zu wenig harte Hand.

Am 8. Dezember 2010 hatten die FARC angekündigt, sie würden unilateral fünf Geiseln freilassen, die sie zwischen 2007 und 2010 entführt hatten: den Polizeimayor Guillermo Solórzano, den Armeeunteroffizier Salín Sanmiguel, den Marinesoldaten Henry López Martínez und die beiden Gemeinderäte Marcos Vaquero und Armando Acuña. Am Sonntag 30. Januar 2011 gab die Guerilla der Vermittlerin Piedad Córdoba die Koordinaten für die Befreiung bekannt, am Montag 7. Februar 2011 sollte die humanitäre Befreiungsaktion mit Hilfe Brasiliens beginnen. Für die Logistik war Brasilien zuständig, durchgeführt werden sollte die Operation mit zwei brasilianischen Helikoptern mit brasilianischer Besatzung. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielte natürlich das IKRK und Vermittlerin Piedad Córdoba.

Das IKRK und das Verteidigungsministerium handelten ein detailliertes Memorandum of Understanding über die Logistik und Sicherheit aus, z.B. wie lange in welchen Gebiete die militärischen Operationen gestoppt werden müssen, wer wen worüber wie benachrichtigt usw.[1] Dieses MoU wurde am 28. Januar von allen Seiten gutgeheissen, womit der Weg zum Beginn der Freilassungsaktion offen war. Im Gegensatz zu früheren unilateralen Freilassungen bestimmte die Regierung, dass nebst Piedad Córdoba keine weiteren Mitglieder der Bewegung Colombianos y Colombianas por La Paz, von ASFAMIPAZ oder anderer NGOs mitfliegen oder an den Empfangsflughäfen präsent sein sollen. Lediglich Familienangehörige sollen an den jeweiligen Flughäfen warten, und eine einzige Kamera soll filmen und der Presse offizielle Bilder zur Verfügung stellen. Dadurch soll aus Regierungssicht verhindert werden, dass die Freilassungen zu einem Spektakel oder zu einem Propagandaauftritt werden können.

Hektik rund um die Freilassungsaktion

Piedad Córdoba reiste am 7. Februar nach Brasilien, nach Sao Gabriel de Cachoeira, um die Kennzeichnung von zwei brasilianischen Helikoptern mit den Insignien des IKRK zu überwachen. Zeitungen und Radiostationen berichteten alle paar Stunden über die neuste Entwicklung. Jede Änderung oder Verschiebung wurde kritisch kommentiert, gab zu wilden Spekulationen Anlass und schürte Misstrauen. So musste die Operation verschoben werden, weil ein anderes Helikoptermodell mit geringerer Reichweite zum Einsatz kam und neue Flugplätze für die Operation bestimmt werden mussten. Schliesslich dienten Villavicencio, Florencia und Ibagué als Ausgangspunkte für die Flüge, die die Geiseln in die Freiheit bringen sollten.

Als erster sollte am 9. Februar Gemeinderat Vaquero in Villavicencio ankommen, dann Gemeinderat Acuña und Henry López in Florencia und Sanmiguel und Solórzano als letzte in Ibagué. Bei der Freilassung von Sanmiguel und Solórzano gab es dann grössere Probleme. Der Helikopter flog am 13. Februar zu den von den FARC angegebenen Koordinaten im Süden des Departements Tolima, wo ihn Guerilleros der FARC erwarteten und der Besatzung andere Koordinaten mitteilten, und am 2. Ort wurde ihnen mitgeteilt, die Übergabe erfolge nicht im Süden des Tolima sondern im Cauca. Die Mission musste unverrichteter Dinge zurückkehren, der weitere Verlauf der Befreiungsoperation war ungewiss. Es kam zu gegenseitigen Schuldzuweisungen und man sprach von Wortbruch und Vertrauensverlust. Die Regierung betonte, sie habe alle Abmachungen und Bestimmungen des Sicherheitsprotokolls eingehalten und beschuldigte die FARC des Wortbruchs. Piedad Córdoba und Colombianos y Colombianas por la Paz sagten in einem Communiqué, logistische, klimatische und technische Probleme hätten die Verschiebung seitens der FARC notwendig gemacht. Die FARC selber kündigten eine interne Untersuchung an[2]. Schliesslich autorisierte die Regierung am 15. Februar die Fortsetzung der Operation und am 16. Februar startete die humanitäre Mission mit neuen Koordinaten vom Flughafen in Palmira bei Cali. Die Übergabe fand in ländlichem Gebiet des Munizips Miranda im Cauca statt, in einem indigenen Reservat.

Indigene fürchten Stigmatisierung

Speziell von der Freilassung von Solórzano und Sanmiguel waren die Indigenen des Cauca betroffen, da die Übergabe der beiden Entführten in einem Resguardo im Norden des Cauca stattfand. Sie befürchten deshalb in die Nähe der Subversion gerückt zu werden und eine Verschärfung des Krieges auf ihrem Territorium. Der Regionale Rat der Indigenen des Cauca CRIC begrüsste in einem Communiqué die Freilassung der Entführten, verlangte aber die Freilassung aller Geiseln in der Hand der FARC. Der CRIC betonte, dass die beiden Geiseln von aussen in das Resguardo gebracht worden seien und sie nicht um ihre Zustimmung gebeten worden seien, was ihre Autonomie verletzt habe. Sie fordern von der FARC eine Erklärung für den Unterbruch und den Koordinatenwechsel. Das indigene Territorium werden weiterhin ein Territorium des Friedens bleiben.[3]

Nach der Freilassung der letzten beiden Geiseln ging der Hickhack weiter. Solórzano und San Miguel sagten aus, sie hätten sich seit über einem Jahr immer im Cauca und nicht mehr im Tolima befunden. Die Regierung ging deshalb davon aus, dass die FARC absichtlich falsche Koordinaten angegeben hatten und mit dem Verwirrspiel Zeit gewinnen wollten, um sich Luft zu verschaffen. Seit Mitte Januar 2011 führen nämlich Spezialtruppen weiträumige Operationen im Süden des Departement Tolima durch, um den neuen Obersten Chef der FARC, Alfonso Cano, zu bekämpfen. Die Operationen konzentrieren sich auf den Cañón de Las Hermosas, einem historischen Gebiet der FARC. Ziel ist die Gefangennahme von Cano. Am 18. Februar gab es sogar später dementierte Meldungen, wonach Alfonso Cano tot sei. Die Regierung beschuldigt die FARC nun, durch die Täuschung diese Operationen behindert und eventuell auch Alfonso Cano aus dem umkämpfen Gebiet geschafft zu haben. Die FARC hätten sich mit den falschen Koordinaten 18 Stunden zusätzlich Zeit verschafft, in denen sämtliche Militäroperationen der kolumbianischen Armee gestoppt waren.[4]

Trotz erfolgter Freilassung ungewisse Friedenschancen 

Obwohl am Ende nicht nur fünf sondern sogar sechs Geiseln die Freiheit erlangten, scheint das nicht restlos geklärte Verwirrspiel mit den Koordinaten die Friedensdividende dieser unilateralen Freilassungen erheblich vermindert zu haben. In Mitten der Ungewissheit über den weiteren Verlauf der Befreiungsaktion kritisierten auch die UNO und die Europäische Union das Verhalten der FARC und verlangten die sofortige Freilassung aller Geiseln und den Stopp weiterer Entführungen. Die Regierung Santos verlangte weitere konkrete Tatbeweise der FARC, dass ihnen mit dem Frieden ernst sei. In der Vergangenheit hätten die FARC bei den Verhandlungen einen geringen Friedenswillen bekundet und deshalb das Vertrauen der kolumbianischen Bevölkerung verloren. Der Vizepräsident Angelino Garzón sagte am 28. Februar an der UNO in Genf, die Türe für den Frieden stehe nach wie vor offen, aber seitens der FARC würden klare Vorleistungen erwartet: alle Geiseln müssen freigelassen werden, es dürfe keine weiteren Entführungen mehr geben und die terroristischen Akte müssten aufhören.[5]

Die verschiedenen Friedensinitiativen, Friedensaktivisten und NGO begrüssten die unilateralen Freilassungen der FARC als Zeichen, dass es der Guerilla ernst sei und man Verhandlungen mit Resultaten führen könne. Sie sehen daher v.a. das positive Endresultat – sechs freigelassen Geiseln wie von den FARC vor Wochen versprochen, und werten die Probleme und Unklarheiten während der humanitären Aktion weniger stark als die Regierung. Piedad Córdoba machte noch vor dem Ende dieser Befreiungsaktion mehrere wichtige Ankündigungen: im Moment verbleiben noch 16 Uniformierte als Geiseln in der Hand der FARC, und Córdoba kündigte an, diese könnten bis im Juni bei ihren Familien zuhause sein. Präsident Santos hingegen sagte in Mitten der ungewissen Freilassungsaktion mit aller Deutlichkeit, niemand, absolut niemand habe irgendein Mandat, um mit den FARC Kontakte zu knüpfen oder Gespräche zu führen, und kritisierte Piedad Córdoba wegen deren Auftreten als Vermittlerin.

Doch Córdoba verlangt genau dies, ein Mandat für Vermittlungsgespräche. Falls sie ein klares Mandat der Regierung zu Gesprächen mit den FARC erhalte, werde es noch im März 2011 seitens der FARC zu einer Ankündigung kommen, die alle bisherigen Ankündigungen in den Schatten stellen würden. Zudem präsentierte sie einen vollständigen Vorschlag mit Elementen wie einer Evaluation der Situation der politischen Gefangenen und eines internationalen Forums für den Frieden in Kolumbien und sprach sich für eine Zusammenlegung der Friedensprozesse von FARC und ELN aus. Das Thema des humanitären Völkerrechts sei ein wichtiges Thema, das angegangen werden müsse, und sie haben sowohl von den FARC als auch vom ELN beispielsweise in Bezug auf ein Ende der Entführungspraxis positive Signale erhalten. Beobachter äusserten sich nach der Freilassungsaktion und den Ankündigungen von Piedad Córdoba erstaunt über deren fulminante politische Auferstehung. Córdoba betonte jedoch, sie strebe kein offizielles Regierungsamt an, sie wolle sich einfach weiterhin für den Frieden einsetzen. Auch die von Córdoba mitgetragene Vereinigung Colombianos y Colombianas por la Paz[6] hat durch diese Freilassungen Auftrieb erhalten und ist in verschiedenen Ländern Lateinamerikas sehr gut vernetzt. In Europa entstand zur Unterstützung von Piedad Córdoba und der Arbeit von Colombianos y Colombianas por la Paz die Bewegung Europeos y Europeas por la Paz[7].

Internationale Unterstützung für neue Friedensgespräche

OIDHACO, die Lobbystelle der europäischen NGOs zu Kolumbien, begrüsste in einem Communiqué die unilaterale Freilassung der sechs Geiseln durch die FARC und sah darin eine positive Geste der Annäherung der beiden Konfliktparteien. Sie fordert die FARC auf, alle weiteren Entführten frei zu lassen, keine weiteren Entführungen vorzunehmen, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten und eine klare Willensbekundung über den Frieden abzugeben. Präsident Santos wird aufgefordert, diese Chance für den Frieden zu nutzen, Wege hin zu einem Friedensdialog auszuloten und weitere Annäherungen zu ermöglichen. Die Lösung des Konflikts in Kolumbien könne nicht weiter nur mit militärischen Mitteln gesucht werden, es brauche eine politische Verhandlungslösung, wobei aber ein Ende des bewaffneten Konfliktes nicht das Endziel sei. Für einen dauerhaften Frieden brauche es vielmehr strukturelle Änderungen und mehr soziale Gerechtigkeit, die Rückgabe geraubten Landes an die Gewaltopfer und ein Ende der Menschenrechtsverletzungen. Würden die Kriegskosten wegfallen, wären plötzlich viele Mittel für soziale Investitionen frei. An die EU gerichtet stellte OIDHACO die Forderung, dass die EU ihr Gewicht einsetze, um einen Dialogprozess in Gang zu bringen. Dazu solle sie einen Friedensbeauftragten für Kolumbien ernennen.[8]

Ähnlich äusserte sich die Abschlusserklärung des Friedensforums „Haciendo Paz en Colombia“ in Buenos Aires in Argentinien.[9] Vom 21. bis 23. Februar 2011 diskutierten hochrangige Experten, ehemalige Guerilleros z.B. aus El Salvador und (ehemalige) Politiker über humanitäres Völkerrecht und über eine politische Lösung des Konfliktes in Kolumbien. Die Schlusserklärung begrüsste Aussagen von Präsident Santos, die auf eine Anerkennung der Existenz eines bewaffneten internen Konfliktes hinauslaufen und sieht Anzeichen für die Bereitschaft, eine politische Lösung zu suchen. Eine Bereitschaft dazu sei auch bei den FARC und beim ELN zu spüren. Da sich der bewaffnete Konflikt in verschiedenen Regionen aber noch verschärfe und viel Leid über die Bevölkerung bringe, sei die Einhaltung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts vordringlich. Wie OIDHACO unterstützte auch die Friedenskonferenz von Buenos Aires die Arbeit von Piedad Córdoba und von Colombianos y Colombianas por la Paz und verlangt Sicherheitsgarantien für alle Personen, die sich für den Frieden engagieren. Auch seien grössere Anstrengungen notwendig, um die Kolumbianer von der Notwendigkeit und von der Möglichkeit von Friedensgesprächen zu überzeugen. Der kolumbianische Konflikt habe Auswirkungen über Kolumbien hinaus, für den ganzen Kontinent, weshalb die Friedenssuche eine lateinamerikanische Angelegenheit sei. UNASUR soll deshalb eine Vermittlungsrolle spielen.

Fazit

Diese jüngsten unilateralen Freilassungen der FARC haben gezeigt, dass der Weg hin zu einem nachhaltigen Friedensdialog schwierig ist. Die öffentliche Meinung Kolumbiens ist gespalten und sehr wechselhaft, jede Freilassung nährt Hoffnung, dem Frieden näher zu sein, jede Verzögerung zerstört Hoffnungen und lässt aufgestaute Wut ausbrechen. Ein wirklicher Friedensdialog braucht einen langen Atem und breite Unterstützung, um unabhängig von kleinen auf und ab und Meinungsschwankungen zu funktionieren. Die Frage ist auch, unter welchen Vorbedingungen ein Dialog begonnen werden soll. Was bedeuten die Forderungen der Regierung genau, da FARC müssten auf terroristische Akte verzichten, und sind die FARC bereit, dies zu erfüllen, bevor eigentliche Gespräche stattfinden? Was wären die Gegenleistungen der Regierung z.B. im Bereich Menschenrechte, Überwindung der Straflosigkeit, Säuberung der Sicherheitskräfte und Bekämpfung der verschiedenen Arten von Paramilitärs und kriminellen Banden?

Der Spielraum der Regierung Santos scheint relativ gering zu sein. Einerseits hat die Regierung Massnahmen eingeleitet und Initiativen ergriffen (Opfergesetz, Landrückgabe), die das Klima für eine Friedenslösung positiv beeinflussen könnten, andererseits ist noch unklar, wie entschlossen die Regierung diese Initiativen umsetzt und was sie dem erbitterten Widerstand der Kriegsgewinnler entgegensetzt. Der Frieden hat viele Gegner, z.B. in der Konservativen Partei um Ex-Landwirtschaftsminister Arias. Diese Kreise werfen Santos vor, das Erbe der demokratischen Sicherheit von Uribe zu verraten und gegenüber den FARC eine Appeasement–Politik zu fahren. Arias bezeichnete Santos letzthin als kolumbianischen Chamberlain! Auch die traditionellen Massenmedien müssten ihre sensationalistische Informationsvermittlung überdenken und den radikalen Friedensgegnern weniger Platz einräumen. Verschiedene Beobachter fürchten auch, dass es in Staat und Sicherheitskräften Provokateure gibt, die eine Annäherung der Regierung und der Subversion mit Anschlägen sabotieren könnte, um gegen die Gespräche Stimmung zu machen. Insbesondere braucht es noch grosse Anstrengungen, um den Hass, den 8 Jahre Uribe in der Bevölkerung säten, zu überwinden. Besonders unter den Angriffen litt Piedad Córdoba: jüngsten Meldungen zufolge will sie sich nach weiteren Beleidigungen und Anschuldigungen von offiziellen Stellen nicht mehr für den Frieden einsetzen[10].

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[1] http://justiciaypazcolombia.com/Protocolo-de-seguridad-y

[2] http://www.elespectador.com/noticias/paz/articulo-251275-farc-niegan-haber-dado-mal-coordenadas-liberacion-de-solorzano-y

[3] http://www.nasaacin.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1624:cric-comunicado-frente-a-la-liberacion-de-los-dos-secuestrados&catid=96:editorial-del-boletin-informativo-semanal&Itemid=74

[4] http://www.eltiempo.com/politica/ARTICULO-WEB-NEW_NOTA_INTERIOR-8860800.html

[5]  http://www.elcolombiano.com/BancoConocimiento/V/vicepresidente_garzon_dice_en_ginebra_que_
la_puerta_a_la_paz_no_esta_cerrada/vicepresidente_garzon_dice_en_ginebra_que_
la_puerta_a_la_paz_no_esta_cerrada.asp

[6] http://www.colombianosporlapaz.com/

[7] www.europeanspeace.eu

[8] http://www.oidhaco.org/?art=1103&title=Nueva%20nota%20de%20prensa%20de%20Oidhaco&lang=es

[9] http://justiciaypazcolombia.com/Conclusiones-encuentro

[10] http://www.lavozlibre.com/noticias/ampliar/212827/-piedad-cordoba-dice-que-no-seguira-trabajando-por-el-proceso-de-paz-en-colombia und http://www.piedadcordoba.net/piedadparalapaz/modules.php?name=News&file=article&sid=4075&mode=thread&order=0&thold=0

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08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com